Liebe Leserin,
Lieber Leser,
Sie finden hier aktuelle Informationen
für Ärzte.
Ältere Beiträge dieser Kategorie finden Sie
in unserem Archiv
oder Sie können interessante Beiträgen einfach
und bequem über unsere
Suchfunktion
finden. |
 |
10.03.2010
Forschung: Frühzeitige Differenzierung von Herzstammzellen verhindert
Zwei voneinander unabhängig arbeitende Forschergruppen des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto di Genetica e Biofisica haben die bei der Entwicklung von Herzstammzellen maßgeblich beteiligten Proteine "Cripto" und "Tbx1" entdeckt. Mit Hilfe eines natürlichen Verfahrens, bei dem eine frühzeitige Differenzierung der Herzstammzellen verhindert wird, können künftig Herzfehler repariert werden.
|
 |
10.03.2010
Neues 3-Phasen-Modell für Muskelkranke entwickelt
Am Sonnabend, dem 13. März 2010, lädt der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM) zusammen mit dem Neuromuskulären Zentrum M-V, der BDH Klinik Greifswald und dem Berufsbildungswerk Greifswald zum "Muskeltag 2010" in die Universitäts- und Hansestadt am Ryck ein. Auf der Informationsveranstaltung im Berufsbildungswerk (Pappelallee 2, ab 9.00 Uhr) wird auch ein neues Modell zur übergreifenden Behandlung von schwer muskelkranken Menschen öffentlich vorgestellt. Zu dem Patientenforum, auf dem über moderne Behandlungsmethoden bei neuromuskulären Erkrankungen informiert werden soll, wird der Staatssekretär aus dem Landesgesundheitsministerium, Nikolaus Voss, erwartet. Interessierte Patienten, Angehörige und die Vertreter der Medien sind recht herzlich eingeladen.
|
 |
10.03.2010
Body-Mass-Index taugt nicht für die gesundheitliche Risikovorhersage
Kaum jemand bezweifelt, dass auch Deutschland mitten im Zeitalter von Übergewicht und Fettleibigkeit steckt. Laut jüngsten Studien sind 75 Prozent aller deutschen Männer und fast 60 Prozent der Frauen übergewichtig, mehr als 50 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen gar fettleibig. Was indes die Zahlen medizinisch bedeuten, ist unklar. Denn gängige Statistiken beruhen auf Erhebungen mit dem Body-Mass-Index (BMI), der den meisten wohl vertraut sein dürfte. Doch dieses von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Maß steht seit einiger Zeit in der Kritik der Experten. „Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfarkt- oder Todesrisiko eines Menschen“, betont Dr. Harald J. Schneider von der Medizinischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München, Campus Innenstadt, nach einer neuen Studie, die er geleitet hat. Für derlei Risiko-Aussagen eignet sich viel besser der Wert, der sich ergibt, wenn man Taillenumfang durch Körpergröße teilt – kurz WHtR genannt (aus dem Englischen für waist-to-height-ratio).
|
 |
10.03.2010
COPD: Risiko-Gene identifiziert
Im Rahmen einer internationalen Studie konnten fünf verbreitete Gen-Varianten identifiziert werden, die die Lungenfunktion beeinflussen. Wissenschaftler der Universität Greifswald haben in dem Projekt mit 96 Wissenschaftlern von insgesamt 63 Forschungseinrichtungen in Europa und Australien zusammengearbeitet. Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der international Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht.
|
 |
10.03.2010
Neuer Genort für Vorhofflimmern Ansatzpunkt für innovative Therapien
Vorhofflimmern ist eine chronische Rhythmusstörung des Herzens, die etwa eine Million Menschen in Deutschland betrifft. Die Störung ist zwar nicht akut lebensbedrohlich, erhöht jedoch das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, Schlaganfall und Demenz erheblich. Nun hat ein internationales Forscherteam unter Leitung des AFNET-Wissenschaftlers Privat-Dozent Dr. Stefan Kääb, LMU München, in einer genomweiten Assoziationsstudie einen neuen Genort identifiziert, der das Risiko für Vorhofflimmern signifikant beeinflusst.
|
 |
10.03.2010
Interdisziplinäre Zusammenarbeit unter Ärzten immer wichtiger
Für Diagnose und Therapie internistischer Erkrankungen steht ein immer breiteres Spektrum unterschiedlicher medizinischer Verfahren zur Auswahl. Gleichzeitig steigt mit dem Alter der Bevölkerung die Zahl jener Bundesbürger, die wegen gesundheitlicher Beschwerden ärztlichen Rat suchen. Angesichts dieser Entwicklung ist es wichtiger denn je, dass Internisten mit anderen Fachärzten zusammenarbeiten. Daher widmet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) der interdisziplinären Kooperation einen Themen-Schwerpunkt auf ihrem 116. Kongress vom 10. bis 14. April 2010 in Wiesbaden.
|
 |
10.03.2010
Wechselwirkungen zwischen Clopidogrel und Protonenpumpeninhibitoren
Im Sommer letzten Jahres haben die amerikanische und die europäische Arzneimittelbehörde vor der gleichzeitigen Einnahme sogenannter Protonenpumpeninhibitoren mit dem Wirkstoff Clopidogrel gewarnt. Ein Experte erläutert, wie sich die beiden Mittel in der Wirkung behindern können – und warum Ärzte beide Medikamente manchmal dennoch verordnen müssen.
|
 |
09.03.2010
Herzinsuffizienz: Wirkweise von beta-Rezeptoren aufgeklärt
Mikroskopische Einblicke in das versagende Herz - Wissenschaftler fanden heraus, dass Rezeptoren an der Oberfläche erkrankter Herzmuskelzellen ihre Plätze verlassen und in Folge dessen schädliche Signale erzeugen. Forschern am Imperial College London ist es in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Würzburg gelungen, charakteristische Veränderungen auf erkrankten Herzmuskelzellen in bisher unerreichter Detailgenauigkeit sichtbar zu machen. Ihre Bilder zeigen, dass die normalerweise stark strukturierte Oberfläche von Herzmuskelzellen bei Herzschwäche abgeflacht wird und sich dadurch auch Abläufe im Inneren der Zelle verändern.
|
 |
09.03.2010
Alte Ägypter: Verstopfte Arterien durch Göttergaben
Die verschwenderisch großzügigen Festbanketts für die alten ägyptischen Götter haben die Arterien der Priester verstopft, die das Essen mit nach Hause zu ihren Familien genommen haben. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Manchester gekommen. Die Analyse der Speisen, die auf den Tempelwänden aufgelistet sind, ergab, dass diese Speisen voll von ungesättigtem Fett waren. Scans der Mumien von Priestern zeigten viele blockierte Arterien. Die in The Lancet veröffentlichte Untersuchung weist nach, dass Atherosklerose keine moderne Krankheit ist.
|
 |
09.03.2010
ADHS: Medikamentöse Therapie
Zappelphilipps gab es immer schon – doch erst seit die von Ärzten als Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS – bezeichnete Störung medikamentös behandelbar ist, ist sie verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Trotz der medialen Aufmerksamkeit handelt es sich bei der ADHS jedoch nicht um eine kurzlebige Modediagnose, sondern um eine ernstzunehmende Störung, betont Dr. Klaus Skrodzki. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie sie wirken, fasst der Forchheimer Kinder- und Jugendarzt in der Fachzeitschrift "ergopraxis" zusammen.
|
 |
09.03.2010
sRNA-Regulation im Helicobacter pylori
Ein Durchbruch in der Entschlüsselung der Genregulation von Helicobacter pylori ist einem internationalen Forscherteam um Jörg Vogel vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin gelungen. Mit Hilfe einer neu entwickelten Methode fanden sie im Genom des Bakteriums erstmals hunderte kleine Ribonukleinsäuren - kleine RNA-Partikel, die die Gene des Erregers regulieren. Diese Erkenntnisse sollen den Wissenschaftlern auch bei der Entwicklung neuer Impfstoffe helfen. (Nature, 17. Februar 2010)
|
 |
09.03.2010
Depression: Mutationen im Rezeptorgen NTRK2 erhöhen das Risiko zum Suizidversuch
Untersuchungen zu den genetischen Ursachen von Suizidverhalten bei depressiven Patienten assoziiert Varianten des Tyrosinkinase 2-Rezeptor-Gens (NTRK2) mit dem erhöhten Risiko von Suizidversuchen. Als Bindestelle für den Nervennährstoff BDNF (Brain Derived Neurotrophic Factor) besitzt NTRK2 eine wichtige Funktion zur zielgerichteten Netzwerkbildung von Nervenzellen und somit zur geordneten neuronalen Kommunikation. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie eröffnen mit den entdeckten Mutationen das Studium der molekularen Ursachen von Suizidverhalten. (Archives of General Psychiatry, April 2010)
|
 |
08.03.2010
„Flexibel und angstfrei spritzen bei Multipler Sklerose“: Expertenchat am 11.März
Ein Neurologe und eine MS-Pflegekraft beantworten am 11. März 2010 von 18.00 bis 20.00 Uhr in einem moderierten Live-Chat die Fragen von MS-Patienten. „Flexibel und angstfrei spritzen bei MS: Tipps für den Alltag und unterwegs“ lautet das Motto des zweiten Expertenchats.
|
 |
08.03.2010
Neutronen untermauern neue Theorie über Bewegung in der Zellmembran
Moleküle in einer Zellmembran bewegen sich fließend im Verbund statt als Einzelgänger in frei werdende Leerstellen zu hüpfen. Das haben Sebastian Busch und Dr. Tobias Unruh am Neutronenspektrometer TOFTOF (time-of-flight time-of-flight) an der Neutronenquelle der Technischen Universität München (TUM) mit Daten belegt. Ihre Messungen, die sie jetzt in der renommierten Fachzeitschrift "Journal of the American Chemical Society" veröffentlicht haben, klären ein jahrzehntelanges Rätsel und untermauern erstmals experimentell eine neue Theorie der Molekülbewegung.
|
 |
08.03.2010
Impfstoffe bald ohne Kühlung lagerbar
Wissenschaftler der University of Oxford haben ein Verfahren entwickelt, Impfstoffe ohne Kühlung haltbar zu machen. Dieser Durchbruch soll die Anstrengungen, mehr Kindern in ländlichen Regionen Afrikas zu immunisieren, entscheidend unterstützen. Das Forscherteam um Adrian Hill vermischte die Impfstoffe mit zwei Arten von Zucker, bevor sie langsam auf einem Filterpapier getrocknet wurden.
|
 |
08.03.2010
Studie: Defizite beim Diagnostizieren einer Herzinsuffizienz
Glaubt man den Krankenakten von Hausärzten, gehen diese bei der Diagnose der Herzschwäche weniger sorgfältig vor als notwendig. Die von den Leitlinien vorgesehenen Untersuchungen werden nach einer Studie häufig nur unzureichend dokumentiert. Als Herzinsuffizienz bezeichnen die Ärzte die Unfähigkeit des Herzmuskels, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Erfahrene Mediziner können die Erkrankung leicht an der körperlichen Schwäche der Patienten, ihrer Luftnot bei Belastungen und den Wasseransammlungen in den Beinen erkennen. Auch gestaute Venen am Hals und charakteristische Geräusche beim Abklopfen und Abhorchen des Brustkorbs lassen oft keinen Zweifel daran, woran der Kranken leidet. Dennoch fordern Experten, dass bei allen Patienten wenigsten einmal ein EKG (Herzstromkurve) abgeleitet wird.
|
 |
08.03.2010
Dominante Hand beeinflusst die Wahrnehmung
Ob ein Mensch Rechts- oder Linkshänder ist, beeinflusst in hohem Ausmaß die Wahrnehmung und Interpretation seiner Außenwelt. Zu diesem Schluss kommen englische und spanische Psychologen auf der Online-Plattform Ciencia Cognitiva. Rechtshänder verbinden "Rechts" mit Begriffen wie "gut" oder "freundlich", während Links als negativ eingestuft wird. Bei Linkshändern ist genau das Gegenteil der Fall, konnten die Forscher nun zeigen. Weit verbreitete sprachliche und kulturelle Verwendungen von rechts und links sind für Linkshänder somit widersprüchlich.
|
 |
05.03.2010
Je schiefer Patient im Bett liegt, desto schwerer kognitive Beeinträchtigung?
Wissenschaftler der Universität Leipzig und der Universität Würzburg machten unlängst eine spannende, skurril anmutende Entdeckung: Je schiefer sich ein Patient in sein Bett legt, desto schwerer könnte der Grad seiner kognitiven Beeinträchtigung sein. Wenn eine Schräglage beim Patienten festgestellt wird, kann eine Demenz oder ein Vorstadium der Demenz vorliegen; das berichtet eine Publikation im "British Medical Journal."
|
 |
05.03.2010
Tastsinn: mechanosensitive Ionenkanäle spielen entscheidende Rolle
Der Tastsinn befähigt den Menschen über die Haut selbst leichteste Berührungen und Vibrationsreize wahrzunehmen. Dabei spielen mechanosensitive Ionenkanäle eine entscheidende Rolle. Ionenkanäle sind Proteine, die die Zellmembran von innen nach aussen durchspannen und durch die Ionen aus der Zelle heraus oder in die Zelle hinein gelangen können, sobald der Ionenkanal geöffnet ist. Dr. Jing Hu und Prof. Gary Lewin vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben jetzt entdeckt, dass ein Proteinfilament für die Öffnung und Schließung spezieller mechanosensitiver Ionenkanäle unerläßlich ist.
|
 |
05.03.2010
Ratgeber "Erfolgsprinzip Persönlichkeit"
Das 2009 beim Springer Verlag erschienene Buch "Erfolgsprinzip Persönlichkeit" von Dietmar Hansch ist eine Anleitung zum Selbstmanagement in Beruf und Alltag. Es enthält eine neu Theorie über den Zusammenhang von Denken, Fühlen und Verhalten, die Psychosynergetik, sowie Anleitungen zum Selbstmanagement.
|
 |
05.03.2010
Verstärken Parodontitis-Bakterien rheumatische Erkrankungen?
Patienten, die an Rheumatoider Arthritis leiden, sollten regelmäßig ihren Zahnarzt konsultieren, rät die Fachzeitschrift „Zahnmedizin Report“ des IWW-Instituts. Denn sorgfältige Mundhygiene und – sofern notwendig – eine Sanierung des Zahnhalteapparats können Anzeichen und Symptome der rheumatoiden Arthritis deutlich verbessern, schreibt die Rheumatologin Dr. med. Jacqueline Detert von der Charité Berlin in der Februar-Ausgabe des wissenschaftlichen Informationsdienstes.
|
 |
05.03.2010
Insekten: todgeweihte Einzeltiere verlassen ihre Gruppe
Todesfälle in der Natur sind zumeist nicht dem hohen Alter eines Tieres, sondern den Folgen einer Krankheit geschuldet. Krankheitserreger können sich dabei vor allen Dingen ausbreiten, wenn Tiere in engem Kontakt zueinander in einem gemeinsamen Nest leben. Es erscheint daher logisch, dass sich gerade solch sozial organisierte Tiere etwas einfallen lassen, um der Übertragung tödlicher Erkrankungen auf andere Gruppenmitglieder entgegen zu wirken. Wenn todgeweihte Einzeltiere ihre Gruppe verlassen, ist das ein effizienter Weg, um das Risiko der Ansteckung von Verwandten und anderen Gruppenmitgliedern zu minimieren. Beobachtungen deuten ein solches Phänomen für verschiedene Spezies an - unter anderem für Elefanten oder Löwen. Allerdings fehlten bislang größere quantitative Analysen für einzelne Tierarten.
|
 |
04.03.2010
Posturales Tachykardiesyndrom POTS: Gestörte Nervenversorgung des Herzens
Mit dem Robert-Wartenberg Preis der Deutschen Gesellschaft für Neurologie wird am Freitag Priv.-Doz. Dr. Carl-Albrecht Haensch ausgezeichnet. Der Preis ist verbunden mit einer Vorlesung (Robert-Wartenberg-Lecture) auf dem Jahrestreffen der Leitenden Krankenhausneurologen am 26.02.2010 in Kassel. Haensch erhält den Preis für seine Forschung im Bereich des autonomen, vegetativen Nervensystems.
|
 |
04.03.2010
Intensivstation: Erreger-Monitoring könnte Antibiotika einsparen
Viele Infektionskrankheiten könnten auf Intensivstationen zielgerichteter behandelt werden, wenn beatmete Patienten regelmäßig auf Krankheitskeime untersucht würden. Ein Experte für Krankenhaushygiene fordert in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2010) deshalb ein "mikrobiologisches Monitoring".
|
 |
04.03.2010
Telemedizin: Mobiler Medizinischer Assistent überwacht Blutzuckerwerte bei Diabetikern
In Deutschland leiden mehr als sieben Millionen Menschen an Diabetes Typ 2. Gut eingestellte Blutzuckerwerte sind die Grundlage einer erfolgreichen Behandlung. Ergänzend zur ärztlichen Versorgung kann eine telemedizinische Betreuung die Patienten hier unterstützen. Mit TeleMed Diabetes bietet die AnyCare GmbH Krankenkassen und -versicherungen ab sofort ein solches telemedizinisches Betreuungsprogramm für Versicherte mit Diabetes Typ 2 an. Zum Einsatz kommt unter anderem ein spezielles Gerät, ein sogenannter Mobiler Medizinischer Assistent (MMA). Dieser ermöglicht eine engmaschige Überwachung der Blutzuckerwerte.
|
 |
04.03.2010
Prävention: Erhöhtes Schlaganfall-Risiko für Frauen mit Diabetes Typ 2 senken
Diabetiker erleiden häufiger einen Schlaganfall als Menschen ohne Diabetes. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass jüngere Patienten und Frauen mit Diabetes Typ 2 besonders gefährdet sind. Darauf weisen diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer Veröffentlichung hin. Insbesondere Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und ungesunder Lebensstil vergrößern das Risiko.
|
 |
04.03.2010
Gallensteine deuten auf erhöhtes Diabetes-Risiko/Vorbeugemaßnahmen sinnvoll
Menschen mit Gallensteinen haben ein höheres Risiko, auch an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Das berichten Wissenschaftler am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in der Fachzeitschrift American Journal of Epidemiology. Steine in der Galle oder Niere sind besonders bei Menschen mit westlichem Lebensstil ein Problem, wobei massives Übergewicht als wichtiger Risikofaktor gilt. Bisher wusste man zwar, dass Menschen mit Alterszucker häufig Gallensteine entwickeln, der umgekehrte Zusammenhang war jedoch bisher noch nicht geklärt.
|
 |
03.03.2010
Adrenogenitales Syndrom: Neugeborene Kinder mit Testosteron-Überschuss
Eines von etwa 10 000 neugeborenen Kindern in Deutschland leidet unter dem sogenannten adrenogenitalen Syndrom (AGS) – eine angeborene Erkrankung der Nebenniere. Wird das AGS bei der Neugeborenen-Untersuchung nicht entdeckt und hormonell behandelt, kann sich bei den betroffenen Kindern ein lebensbedrohlicher Salzverlust entwickeln. Bei Mädchen besteht außerdem die Gefahr, dass sie dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden. Wie Ärzte eine frühe Diagnose und eine korrekte Geschlechtszuweisung sicherstellen können, ist ein Thema der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie in Leipzig.
|
 |
03.03.2010
Querschnittlähmung: Entwicklung und Erprobung experimenteller Therapieansätze
Die Klinik für Paraplegiologie an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, die schwerpunktmäßig Patienten nach Querschnittverletzung versorgt, hat seit dem 1. Dezember 2009 einen neuen Ärztlichen Direktor. Professor Dr. Norbert Weidner (43) hat die Nachfolge von Professor Dr. Hans-Jürgen Gerner angetreten, der im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen ist. Sein wichtigstes Ziel in den nächsten Jahren ist es, regenerationsfördernde Therapiekonzepte in Kombination mit innovativen rehabilitativen Verfahren weiterzuentwickeln
|
 |
03.03.2010
Seifen und andere Detergenzien wirken in Nano-Emulsionen offenbar anders als bislang angenommen
Impfstoffe, medizinische Sprays, möglicherweise aber auch Cremes oder Salben müssen künftig vielleicht neu gemischt werden. Denn die Substanzen, die diese Emulsionen stabilisieren, wirken entweder kaum oder anders als seit gut 100 Jahren gedacht. Physiker des Max-Planck-Instituts für Metallforschung haben festgestellt, dass Tröpfchen in Nano-Emulsionen wie etwa in Impfstoff-Zubereitungen kaum von Detergenzien eingehüllt werden. Detergenzien, zu denen auch Seife gehört, werden Emulsionen zugesetzt, um Öltröpfchen in einer wässrigen Umgebung zu stabilisieren. Sie bestehen aus einem öllöslichen und einem wasserlöslichen Teil und sollen zwischen den beiden Flüssigkeiten vermitteln, indem sie die Oberflächenspannung zwischen ihnen herabsetzen. Das tun sie aber zumindest in Emulsionen mit nanoskopischen Tröpfchen längst nicht so effektiv wie bislang angenommen.
|
 |
03.03.2010
Neurodermitis kann Kinder-Psyche angreifen
Ein Deutsches Forschungsteam hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass Neurodermitis in der frühen Kindheit die psychische Verfassung im späteren Leben beeinflussen kann. Die Forscher haben in einer umfassenden Geburtenkohortenstudie rund 6.000 Kinder, die zwischen 1995 und 1998 geboren sind, untersucht. Die Forscher haben entdeckt, dass Kinder, die während der ersten beiden Lebensjahre an einer Neurodermitis litten, im Alter von zehn Jahren häufiger psychische Auffälligkeiten zeigen als Gleichaltrige.
|
 |
03.03.2010
Heidelbeeren gegen Darmentzündungen/ Positive Wirkung mit Probiotika noch stärker
Dass Heidelbeeren zahlreiche Antioxidantien und Vitamine enthalten, ist bekannt. Nun hat eine Forschungsarbeit von Wissenschaftlern der Universität Lund gezeigt, dass die Beeren auch Darmentzündungen lindern und davor schützen können. Der Entzündungsschutz wird sogar noch größer, wenn die Beeren gemeinsam mit probiotischen Lebensmitteln verzehrt werden.
|
 |
03.03.2010
Hochdruckliga: Verstecktes Salz in Lebensmitteln muss gekennzeichnet werden
Eine wesentliche Ursache für Bluthochdruck ist ein zu hoher Kochsalzkonsum. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht sich dadurch drastisch. Weniger Salz kann somit Leben retten. Das belegt eine aktuelle Studie amerikanischer Wissenschaftler im New England Journal of Medicine (NEJM). Demnach würde, alleine in den USA, eine drei Gramm niedrigere Tagesration 44 000 bis 92 000 Todesfälle pro Jahr vermeiden. Damit Menschen eine Chance haben, ihren Salzkonsum zu reduzieren, müssten sie wissen, in welchen Lebensmitteln Salz zu finden ist. Die Deutsche Hochdruckliga e. V. (DHL) fordert deshalb eine Ampel-Kennzeichnung von verstecktem Salz in Lebensmitteln.
|
 |
02.03.2010
Zahl der Herztransplantationen auf dem niedrigsten Stand seit 1990
Im Jahr 2009 wurden 347 Herztransplantationen in Deutschland durchgeführt. Damit ist die Zahl der Herztransplantationen in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Das gab die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) bei der Vorstellung der Gesamtzahlen herzchirurgischer Eingriffe des vergangenen Jahres bekannt. Grund für den Rückgang der Herztransplantationen sei aber nicht der geringe Bedarf, sondern die mangelnde Bereitschaft zur Organspende, betonte DGTHG-Präsident Friedhelm Beyersdorf bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen.
|
 |
02.03.2010
Studie: Gute Schlafqualität verbessert Lernleistung bei Kindern
Ob sich die Schulleistungen von Kindern verbessern, wenn sie länger und besser schlafen, wird nun erstmals anhand eines Forschungsprojektes untersucht. Mit speziellen Trainingsmethoden wird zunächst das Schlafverhalten von Volksschülern positiv beeinflusst. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie sich dies auf die Lernleistung auswirkt. Die aktuelle, vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützte Studie wird damit nicht nur einen wertvollen wissenschaftlichen Beitrag leisten, sondern gleichzeitig schlafverbessernde Methoden erproben, die für alle Kinder anwendbar sind und die Effizienz ihrer Schulleistungen verbessern.
|
 |
02.03.2010
Die Stimme ist Spiegel der Seele
Die menschliche Stimme verrät nicht nur vieles über die Person des Sprechers, sondern erlaubt auch Einblick in den Zustand seiner Seele. Diesem Thema widmet sich das Symposium "Stimme - Persönlichkeit - Psyche", das heute an der Uniklinikum Leipzig startet. Spezielles Augenmerk liegt auf der Stimmentwicklung im Kindes- und Jugendalter. "Durch Singen können Kinder erfahren, welches Potenzial in ihrer Stimme steckt", betont Michael Fuchs, HNO-Mediziner, Sänger und wissenschaftlicher Leiter der Tagung.
|
 |
02.03.2010
Endokrinologie-Kongress: Erfolgreiche Therapien für hormonell bedingte Erkrankungen
Hormone aus Drüsen und hormonähnliche Botenstoffe aus den Körperzellen regulieren beim Menschen lebensnotwendige Funktionen von Stoffwechsel, Nerven- und Immunsystem. Funktionieren die Systeme nicht exakt, können Adipositas, Wachstumsstörungen, Schilddrüsenfehlfunktionen oder Störungen der Sexualfunktion die Folge sein. Über aktuelle Erkenntnisse aus der Erforschung solcher endokrinen Systeme diskutieren Wissenschaftler und Ärzte beim 53. Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Der Kongress findet vom 3. bis 6. März 2010 erstmals gemeinsam mit der Jahrestagung der Slowakischen Gesellschaft für Endokrinologie in Leipzig statt.
|
 |
02.03.2010
Forschung zur nachhaltigen Verankerung einer Work-Life-Balance in der Unternehmenskultur
Wie lässt sich ein ausgewogenes konfliktarmes Verhältnis zwischen Arbeits- und Privatleben erreichen? Angesichts veränderter Arbeitsbedingungen und Lebensformen gewinnt diese Frage zunehmend an Bedeutung. Mit welchen Konzepten und Instrumenten eine "Work-Life-Balance" realisiert und nachhaltig in der Kultur von Unternehmen verankert werden kann, ist Thema eines breit angelegten Forschungsvorhabens an der Universität Heidelberg. Die Abteilung für Arbeits- und Organisationspsychologie unter der Leitung von Prof. Dr. Karlheinz Sonntag kooperiert dazu mit dem Unternehmen Daimler und weiteren Organisationen aus Industrie, öffentlicher Verwaltung, Justiz und Hochschule.
|
 |
01.03.2010
Chronische Bronchitis – die unterschätzte Gefahr
Der Begriff Bronchitis klingt harmlos, hinter einer Bronchitis verbirgt sich jedoch eine ernstzunehmende Erkrankung: aus einer akuten Atemwegserkrankung kann sich über eine chronische Bronchitis eine chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung (COPD) entwickeln – mit erheblichen Einbußen an Lebensqualität und erhöhten Mortalitätsraten. Experten fordern daher eine frühe und effektive Behandlung, damit aus einer akuten Bronchitis keine chronische Erkrankung wird. Der Wirkstoff Myrtol standardisiert (GeloMyrtol® forte) erzielt bei der akuten Bronchitis bereits nach einer Woche eine Ansprechrate von etwa 95 Prozent.
|
 |
01.03.2010
Blutzuckersenker für Typ-2-Diabetiker nur selten einsetzen: Nutzen und Risiken bei Avandia abwägen
Das Diabetes-Medikament Avandia könnte in den USA vom Markt genommen werden. Anlass für die erneute Diskussion ist eine Untersuchung des US-Senats. Darin wird das Präparat mit über 300 Todesfällen in den USA allein im 3. Quartal 2009 in Verbindung gebracht. In Deutschland wird das Medikament relativ selten verschrieben: Entweder in Kombination mit anderen Antidiabetika, die allein nicht zum gewünschten Erfolg führen, oder als Ersatz-Medikament, wenn Patienten andere Mittel nicht vertragen. Avandia wird für Typ-2-Diabetiker nur empfohlen, wenn ihre Risiko-Nutzen-Bewertung zugunsten des Medikamentes ausfällt. Darauf weisen Experten von diabetesDE und der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich aktueller Berichte aus den USA hin.
|
 |
01.03.2010
Medizinische Großgeräte: Krankheiten früher und besser erkennen
Im Rahmen ihrer aktuellen Großgeräteinitiative unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Anschaffung von drei innovativen 3-Tesla-Magnetresonanz-Positronenemissionstomographen (MR-PET) mit insgesamt über elf Millionen Euro. Die drei Geräte sollen an den Universitätskliniken von München, Essen und Leipzig in Betrieb gehen, die unter zehn Förderanträgen den Zuschlag erhielten.
|
 |
01.03.2010
Felix Burda Stiftung ruft zum bundesweiten Darmkrebsmonat März auf
Der Monat März ist Darmkrebsmonat. Seit bereits neun Jahren engagieren sich während dieses Monats Gesundheitsorganisationen, Unternehmen, Städte, Kliniken, Apotheken und Privatpersonen für die Darmkrebsvorsorge. Unterstützt werden die öffentlichkeitswirksamen Aktionen durch die Werbekampagne und Pressearbeit der Felix Burda Stiftung. Seit erstmaliger Ausrufung des Aktionsmonats 2002 hat sich in der öffentlichen Wahrnehmung viel bewegt: Deutschland spricht über Darmkrebsprävention und rund 500.000 Menschen in Deutschland nehmen jährlich die Vorsorgedarmspiegelung in Anspruch.
|
 |
01.03.2010
Schmerzen sind "verlernbar": Spiegeltherapie überlistet das Gehirn
Phantomschmerzen quälen die meisten Menschen, denen wegen eines schweren Unfalls oder einer Erkrankung ein Arm oder Bein amputiert werden musste. Die Patienten verspüren an der Stelle der amputierten Gliedmaße häufig attackenartige Schmerzen, so, als wenn Arm oder Bein noch vorhanden wären. Ursache ist eine fehlerhafte Anpassung des Gehirns nach der Amputation, die sich in unbegründeten Schmerzempfindungen äußert. Medikamente können Abhilfe schaffen, jedoch dämpfen sie in vielen Fällen nur die heftigsten Schmerzimpulse oder sind für die Patienten wegen starker Nebenwirkungen nicht gut verträglich.
|
 |
01.03.2010
Tissue Engineering: Künstliche Gewebe züchten bleibt anspruchsvoll
Mit künstlichem Knorpel leben Patienten mit Knorpelverschleiß wieder schmerzfrei, künstliche Haut vermeidet Tierversuche und zeigt die Nebenwirkungen einer Creme besser. Doch Tissue Engineering, also Zellen und Gewebe außerhalb des Körpers zu züchten, ist schwierig. Die Januarausgabe der "Nachrichten aus der Chemie" erklärt, warum. Mit Tissue Engineering wollen Mediziner zerstörte Gewebe- oder Organfunktionen schonend wiederherstellen. Das ist jedoch schwieriger als noch Mitte der 1990er Jahre gedacht, denn die biologischen Vorgänge innerhalb eines Gewebes sind sehr komplex: Zellen kommunizieren miteinander, schütten Wachstumsfaktoren aus oder reagieren auf Signale anderer Zellen.
|
 |
01.03.2010
Gen-Forschung: Ursachen für Übergewicht und Adipositas
Übergewicht, Adipositas, Diabetes Typ 2 und weitere Erkrankungen des Stoffwechsels beruhen auf vielen Faktoren. Zu etwa 60 Prozent bestimmt das Erbgut, ob Menschen übergewichtig werden. Weltweit suchen und erforschen Wissenschaftler beteiligte Gene, um neue Präventions- und Therapieansätze zu erhalten. Leipziger Forscher stellen beim 53. Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) aktuelle Erkenntnisse zum Thema "Volkskrankheit Übergewicht: Liegt die Ursache in den Genen?" vor. Die Fachtagung der Hormon-Experten findet vom 3. bis 6. März 2010 in Leipzig statt.
|
 |
01.03.2010
Lipidpneumonie durch Reflux, fetthaltige Nasensprays oder bei zu hohem Cholesterinspiegel
Eine "fettige" Lungenentzündung ist keine Gefahr, an die man beim Feuerschlucken zuerst denkt. Doch atmet ein Feuerschlucker aus Versehen Petroleumdämpfe ein, kann es zu dieser sogenannten Lipidpneumonie kommen. Auf ähnliche Weise können auch fetthaltige Salben oder Nasensprays die Lunge schädigen. Manchmal ist sogar ein hoher Cholesterinwert im Blut Auslöser der Störung.
|
 |
26.02.2010
CROI 2010: Neue Daten zu Raltegravir
Im Rahmen der CROI präsentierte neue Daten zeigten, dass der Integrasehemmer Raltegravir bei unbehandelten (therapienaiven) HIV-1-infizierten erwachsenen Patienten in einer laufenden Phase-II-Studie über einen Zeitraum von 192 Wochen hinsichtlich Unterdrückung der Viruslast unter die Nachweisgrenze und einer Erhöhung der CD4-Zellzahl ebenso wirksam war wie Efavirenz. (1)
|
 |
26.02.2010
Antimuskarinikum Fesoterodin jetzt in 100er-Vorteilspackung
Für Patienten mit überaktiver Blase (ÜAB) ist das Antimuskarinikum Fesoterodin seit Jahresbeginn in der neuen Packungsgröße N3 mit 100 Tabletten erhältlich. Die Kosten pro Tagestherapie bleiben dabei unverändert.
|
 |
26.02.2010
Diabetiker häufig unter- und fehlversorgt
Rund 30.000 Amputationen und bis zu 1.700 Erblindungen sind jedes Jahr in Deutschland die Folgen eines unzureichend eingestellten Diabetes. Zum einen fehlen wirksame Maßnahmen zur Prävention und Früherkennung. Zum anderen gibt es Fehl- und Unterversorgung: Niedergelassene Ärzte und Krankenhaus-Ärzte arbeiten zu wenig zusammen, die Daten über die Versorgungsqualität von Menschen mit Diabetes sind dünn und neue Therapien setzen sich nur langsam durch.
|
 |
26.02.2010
Gentechnik: Mit lahmen Moskitos gegen Dengue-Fieber
Ein Wissenschaftlerteam züchtet derzeit einen gentechnisch veränderten Moskito-Stamm. Ziel ist es, die Ausbreitung des Dengue-Fieber zu stoppen. Das Fieber wird durch den Stich von infizierten weiblichen Moskitos übertragen. Es gibt weder einen Impfstoff noch eine Behandlungsmöglichkeit. Experten gehen davon aus, dass jährlich bis zu 100 Mio. Menschen betroffen sind und fast ein Drittel der Weltbevölkerung bedroht ist, berichtet die BBC. Das Team um Luke Alphey von der University of Oxford hofft, dass sich gentechnisch veränderte männliche Moskitos paaren und so eine weibliche Nachkommenschaft entsteht, die ein Gen erbt, das das Flügelwachstum einschränkt.
|
 |