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Infos für Ärzte   
Liebe Leserin,
    Lieber Leser,

Sie finden hier aktuelle Informationen für Ärzte.
Ältere Beiträge dieser Kategorie finden Sie in unserem  Archiv oder Sie können interessante Beiträgen einfach und bequem über unsere Suchfunktion finden.

17.05.2013
Nasalspray mit Fluticason und Azelastin: Durchbruch in der Therapie der Allergischen Rhinitis?

Die Allergische Rhinitis (AR) ist eine weit verbreitete Erkrankung, von der weltweit mehr als 500 Million Menschen betroffen sind, darunter 20-25% der Bevölkerung Europas (1) Die Erkrankung kann die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigen und verursacht erhebliche sozioökonomische Folgekosten (2) - darunter auch höhere Einbußen an Arbeitsproduktivität als bei anderen Erkrankungen wie Diabetes, Asthma oder Depressionen (3).


17.05.2013
Herpes-Infektionen: Natürliche Killerzellen aktivieren zusätzliche Blutbildung

Infektionen können dazu führen, dass die Blutbildung im Körper an ungewöhnlichen Stellen stattfindet - etwa in Leber und Milz, oder auch in der Haut. LMU-Wissenschaftler zeigen nun, dass bestimmte Immunzellen dafür verantwortlich sind.


17.05.2013
Deutsche Herzstiftung: Atemnot schon bei leichten Belastungen ist ernstzunehmendes Warnsignal

Wer beim Treppensteigen schon nach zwei oder gar nach einem Stockwerk deutlich verstärkt atmen muss, sollte dies auf keinen Fall verharmlosen. Nicht selten steckt eine unerkannte oder unzureichend behandelte Herzkrankheit dahinter, die lebensgefährliche Auswirkungen haben kann. Allerdings lassen sich lebensbedrohliche Risiken vermeiden, wenn diese Herzerkrankungen frühzeitig von einem Arzt erkannt und gezielt behandelt werden, betont die Deutsche Herzstiftung in ihrem aktuellen Newsletter für Menschen mit einer Herzerkrankung.


17.05.2013
Aroma: Die Erdbeere riecht nach Furaneol

Es ist Erdbeerzeit: Wie das typische Aroma der Früchte entsteht, hat jetzt ein Team von Wissenschaftlern an der Technischen Universität (TUM) aufgeklärt. Wie Nahrungsmittel schmecken, liegt nicht allein am Geschmackssinn: Zwar erkennt die Zunge Geschmackskomponenten wie süß, sauer, salzig, bitter und umami (herzhaft). Doch zu einem "runden" Geschmackserlebnis tragen vor allem Gerüche bei - wie das Beispiel der Erdbeere zeigt. Das unverwechselbare Aroma der Gartenerdbeere setzt sich aus etwa einem Dutzend verschiedener Geruchsstoffe zusammen. Dabei sticht eine Komponente besonders heraus: HDMF (4-Hydroxy-2,5-dimethyl-3(2H)-furanon), auch unter dem Markennamen Furaneol bekannt.


17.05.2013
Meta-Analyse: Hypnose bei OP lindert Schmerzen, reduziert die psychische Belastung und fördert die Genesung

Hypnose lindert Schmerzen, reduziert die psychische Belastung und fördert die Genesung nach chirurgischen Eingriffen - das ist das Ergebnis einer Meta-Analyse, in der Psychologen aus Jena und Bern die Wirksamkeit von Hypnose im Rahmen operativer Eingriffe untersuchten. Die Wissenschaftler werteten dafür über 30 Einzelstudien mit knapp 2600 Patienten aus. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt im Fachblatt Clinical Psychology Review.


17.05.2013
Rivaroxaban bietet wirksame Schlaganfall-Prophylaxe auch bei vorübergehender Unterbrechung der Therapie

Bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF), die sich einer Operation oder einem invasiven medizinischen Eingriff unterziehen, kann eine vorübergehende Unterbrechung der Antikoagulation erforderlich werden, wodurch sich das Risiko eines Schlaganfalls oder von Blutungen erhöhen kann. Neue Daten aus der ROCKET AF-Studie zeigen, dass die bei einer vorübergehenden Unterbrechung der Gerinnungshemmung zu verzeichnenden Raten an Schlaganfällen- oder Blutungen unter Rivaroxaban in einmal täglicher Dosierung ähnlich niedrig waren wie unter Warfarin. In den aktuellen Leitlinien der European Society of Cardiology wird bevorzugt die Gabe von neuartigen oralen Antikoagulantien wie z.B. Rivaroxaban zur Behandlung von VHF befürwortet, wenn eine orale Gerinnungshemmung empfohlen wird.


16.05.2013
Bluttest kann Wirkung von Antidepressiva vorhersagen

Antidepressiva helfen nicht jedem Depressiven. Bei machen Patienten wirkt kein Präparat dieser Medikamentengruppe, bei anderen nur ganz bestimmte. Das Therapie-Ansprechen lässt sich erst nach mehreren Wochen feststellen. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universitätsmedizin Mainz haben nun Hinweise dafür gefunden, wie sich der Effekt von Antidepressiva per Blutuntersuchung vorab klären lässt. Sie untersuchten dazu einen Gen-Abschnitt, der für die Bildung des Wachstums-Proteins "Brain-derived-neurotrophic-factor" (BDNF) zuständig ist. Patienten, bei denen an diesem Gen-Abschnitt keine Methyl-Gruppe angehängt ist, sprechen nicht auf Antidepressiva an. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse im angesehenen Psychiatriejournal Molecular Psychiatry.


16.05.2013
Aufbaukur gegen Erschöpfung jetzt auch in der Fertigspritze

Nach dem langen Winter mit seinen kraftzehrenden Erkältungsattacken kommt diese Neueinführung gerade recht. Es gibt die bewährte Aufbaukur mit Vitamin B6, B12 und Folsäure jetzt auch als Fertigspritze zur intravenösen Injektion: 8 x Medivitan® iV – zweimal pro Woche über einen Monat. Die parenterale Applikationsweise bewirkt hohe Plasmaspiegel, die weit über denen bei oraler Anwendung liegen (Abb. 1). Das gewährleistet, dass auch Patienten mit Resorptionsstörungen, die bei Magen-Darm-Erkrankungen und im fortgeschrittenen Alter vermehrt auftreten, schnell und sicher mit den drei B-Vitaminen versorgt werden.


16.05.2013
Gewinnorientierung der Krankenhäuser: Zu viele OPs auch bei Prostatakrebs?

Die MONITOR-Journalistin, Sonia Mikich, traf einen Nerv: Sie schilderte in dem Buch "Enteignet" ihr Martyrium als Opfer eines Gesundheitssystems, in dem zu viele unnötige Untersuchungen und Operationen durchgeführt werden. Nicht medizinische Notwendigkeit oder Patientenwohl seien ausschlaggebend für eine Therapieentscheidung, sondern der Profitdruck, unter dem Ärzte und Kliniken in diesem System stünden. Patienten würden oft nicht ausreichend über konservative Heilmethoden aufgeklärt, stattdessen übereilt in die Chirurgie überwiesen - denn mit Operationen ist mehr Geld zu verdienen.


16.05.2013
Impfung gegen Borreliose - Aktuell in The Lancet Infectious Diseases veröffentlicht

Am Institut für Tropenmedizin des Universitätsklinikums Tübingen wurde in den vergangen beiden Jahren eine klinische Studie durchgeführt, die die Verträglichkeit sowie die Entwicklung der Immunität eines noch nicht zugelassenen Impfstoffes gegen Borreliose untersucht. Die ersten Ergebnisse der Studie wurden jetzt in dem renommierten Journal "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlicht.


16.05.2013
"Schaufenster-Krankheit": Experten nutzen erstmalig Medikamentenballon

Experten der Abteilung für Angiologie im Department für Kardiologie und Angiologie am Universitätsklinikum Münster haben zur Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit weltweit zum ersten Mal einen neuen Typ eines medikamentenbeschichteten Ballon-Katheter bei einem Patienten mit Unterschenkelarterienverschluss erfolgreich eingesetzt.


16.05.2013
Eisenverminderung in Immunzellen durch Stickstoffmonoxid unterstützt Immunabwehr

Beim Schutz des Körpers vor dem Eindringen und der Ausbreitung von Erregern oder Tumorzellen nimmt der Eisenstoffwechsel eine wichtige Rolle ein. Eisen ist einerseits ein essentieller Wachstumsfaktor für Mikroorganismen und beeinflusst andererseits die Wirksamkeit der körpereigenen Immunantwort. Nun entdeckten ForscherInnen um Univ.-Prof. Günter Weiss, Leiter der Univ.-Klinik für Innere Medizin VI, einen neuen Mechanismus der Immunabwehr, in dem das Molekül NO und sein Eingreifen in den Eisenstoffwechsel die Hauptrolle spielt.


16.05.2013
Bandscheibenvorfall - neue Therapien in Aussicht

Weniger Schmerz, mehr Beweglichkeit und eine nachhaltige Verbesserung - das sind die Ziele der neuen Therapie, die am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut der Universität Tübingen (NMI) zusammen mit verschiedenen Forschungspartnern entwickelt wird. Die neue Behandlung von Bandscheibenschäden setzt auf die Kombination von Zellen und intelligenten Biomaterialien.


15.05.2013
Interimsanalyse der CONCISE-Studie zur 12-wöchigen Gesamt-Therapie mit Telaprevir und PR bei HCV-Genotyp 1

In die randomisierte kontrollierte multizentrische Phase-3b-Studie CONCISE wurden 239 Patienten ohne Zirrhose mit chronischer Hepatitis C vom Genotyp 1 (HCV-Genotyp 1) und einer CC-Variation des IL28B-Gens eingeschlossen (1). Die Teilnehmer waren naiv oder hatten nach einer früheren Therapie einen Rückfall erlitten (Relapser). Alle Studienteilnehmer erhielten 12 Wochen lang Telaprevir zweimal täglich (drei Tabletten à 375 mg) in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin (PR).


15.05.2013
Wachstumsfaktor EGF beschleunigt die Zellkernteilung

Neue Ansatzpunkte für die Behandlung von Krebserkrankungen haben Biologen der Universität Heidelberg gewonnen. Sie haben untersucht, wie ein spezielles Signalmolekül, der "Epidermale Wachstumsfaktor" (EGF), die Chromosomentrennung von Zellen stimuliert. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass EGF die Geschwindigkeit der Teilung des Zellkerns, der sogenannten Mitose, beschleunigt und zudem die Genauigkeit bei der Trennung der Chromosomen erhöht. "Da bei vielen Krebsarten die Regulation des EGF-Wegs stark verändert ist, geben uns diese Forschungsergebnisse wichtige Hinweise für die Krebstherapie", sagt Prof. Dr. Elmar Schiebel vom Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg.


15.05.2013
HNO-Ärzte und Pneumologen berichten Defizite: Therapie der Allergischen Rhinitis - noch viele Wünsche offen

Die wichtigsten Therapiekriterien bei der Behandlung der Allergischen Rhinitis (AR) sind für HNO-Ärzte und Pneumologen das Ausmaß der Symptomlinderung und der möglichst rasche Wirkeintritt verordneter Arzneimittel nach der ersten Einnahme. Wie eine Umfrage zeigt, sind hier aber noch viele Wünsche offen.


15.05.2013
Soziale Phobien im Jugendalter: Patienten gesucht für Therapieforschungsstudie

Soziale Phobie ist einer der häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugendalter. Bisher gibt es nur wenige gut untersuchte Therapieverfahren. Aus diesem Grund wird im Rahmen einer großangelegten multizentrischen Therapieforschungsstudie an den Universitäten Heidelberg, Göttingen, München und an der Goethe-Universität Frankfurt ein Wirksamkeitsvergleich zweier Therapieverfahren für das Jugendalter durchgeführt: Das Ziel dieser Vergleichsstudie ist es, herauszufinden, ob für bestimmte Personen mit Sozialer Phobie das eine Verfahren mehr geeignet ist als das andere. Aktuell werden für die großangelegte multizentrische Therapieforschungsstudie noch Patienten gesucht.


15.05.2013
Fettstoffwechsel aus dem Gleichgewicht: Weniger TBLR1 bei Adipösen

Die Molekularbiologin Dr. Maria Rohm erforscht den Fettabbau im menschlichen Körper und hat dafür gleich zwei hochkarätige Auszeichnungen erhalten: den mit 10.000 Euro dotierten Preis "Junge Endokrinologie" der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie und den mit 7.500 Euro prämierten Förderpreis der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Maria Rohm untersucht im Deutschen Krebsforschungszentrum die molekularen Grundlagen eines aus dem Gleichgewicht geratenen Fettstoffwechsels.


15.05.2013
Immun-Eiweiß C4BP eignet sich möglicherweise als Wirkstoff-Transporter

Das Protein C4BP ähnelt in seiner räumlichen Gestalt mit acht Armen einer Spinne. Die Struktur des Spinnenkörpers haben Forscher vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der TU Darmstadt jetzt im Detail aufgeklärt. Diese bringt die Wissenschaftler auf ungewöhnliche Ideen: Das Protein eignet sich möglicherweise als Grundgerüst für den Wirkstofftransport. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in Journal of Molecular Biology.


15.05.2013
Hyperhidrose: Methantheliniumbromid gegen übermäßiges Schwitzen

Für die meisten Menschen ist Schwitzen höchstens unangenehm. Für Menschen mit krankhaft übermäßiger Schweißproduktion (Hyperhidrose) ist es viel mehr als das: Der vermehrte Schweißfluss hemmt Betroffene oft im Umgang mit anderen Menschen - nicht selten resultiert daraus eine regelrechte soziale Isolation. Aus Scham meiden viele Leidtragende einen Besuch beim Arzt, obwohl dieser über die Erkrankung aufklären und individuelle Therapieoptionen aufzeigen kann. Die systemische Therapie mit Methantheliniumbromid ist ein effektiver Baustein im stufenweise aufgebauten Behandlungsschema.


14.05.2013
Angioödeme und rezidivierende HNO-Erkrankungen: Nur wer die Ursache kennt, kann richtig therapieren

Bei Angioödemen im Kopf-Hals-Bereich sowie rezidivierenden Atemwegserkrankungen und Otitiden sollten HNO-Ärzte auch an seltene genetische Erkrankungen wie zum Beispiel das hereditäre Angioödem (HAE) oder Morbus Hunter denken. Dieses Wissen kann entscheidend für die Therapie sein, wie bei einem Symposium der Shire Deutschland GmbH im Rahmen der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde festgestellt wurde. Bei akuten Angioödemen ist der Mediator ausschlaggebend: Denn die häufig angewandte antiallergische Standardtherapie ist bei Bradykinin-vermittelten Angioödemen wie zum Beispiel dem hereditären Angioödem (HAE) in der Regel unwirksam. Schwellungen bei HAE können mit dem Bradykinin-B2-Rezeptor-Antagonisten Icatibant (Firazyr®) rasch zum Abklingen gebracht werden.


14.05.2013
HIV-Therapie bei Kindern - Raltegravir: EU-Zulassung für Kinder ab 2 Jahren

Anfang des Jahres erhielt der Integrasehemmer Raltegravir (ISENTRESS®) die EU-Zulassung für die Behandlung von HIV-1-infizierten Kindern ab zwei Jahren in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikamenten.(1) Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 25 kg können mit der Filmtablette für Erwachsene behandelt werden. Für Kinder von 2 bis 11 Jahren wurde eine neue Darreichungsform entwickelt, eine Kautablette mit Fruchtgeschmack, die mit 6 mg/kg Körpergewicht gewichtsadaptiert dosiert wird (Höchstdosis 300 mg zweimal täglich).


14.05.2013
Unterschätzte Gefahr Sommersinusitis

Auch Sommerzeit ist Erkältungszeit: Rund jeder fünfte akute Infekt der oberen Luftwege ereignet sich im Sommer. Ursachen sind oft Unterkühlungen durch Zugluft oder Klimaanlagen, so Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin, auf dem Expertengespräch "Neue Trends in der Sinusitis-Therapie" am 22. April 2013 in Hamburg.


14.05.2013
Endoprothetik: Effektive Analgesie steigert den Behandlungserfolg

Ob sich bei einer Arthrose des Kniegelenks oder dessen Ersatz durch eine Totalendoprothese (TEP) der erhoffte Therapieerfolg einstellt, hängt entscheidend von der effektiven Analgesie ab. Und dabei spielt die frühzeitige orale Applikation stark wirksamer und retardierter Opioide (der WHO-Stufe III), wie etwa die Fixkombination Oxycodon/Naloxon, die zentrale Rolle. Sie bewirkt nicht nur bei Arthroseschmerzen, sondern auch bei der TEP-Implantation eine adäquate Analgesie und verbessert somit - im Unterschied zu anderen Opioiden - die Rehabilitationsfähigkeit von TEP-Patienten.


14.05.2013
Neues Verfahren hilft Schlaganfall-Patienten, Geräusche und Bilder wieder wahrzunehmen

Der Schlaganfall zählt mittlerweile zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Bei vielen Betroffenen bleiben oft schwere Folgeschäden zurück. Einige Patienten können zum Beispiel eine Körperhälfte nicht mehr wahrnehmen und haben auf dieser Seite auch Probleme beim Sehen, Hören oder Fühlen. Zudem können einige ihren Gesundheitszustand nicht richtig einschätzen und verleugnen ihn sogar. Bislang gab es für Betroffene kaum erfolgversprechende Therapien. Psychologen der Saar-Uni um Professor Georg Kerkhoff haben nun ein neues Verfahren entwickelt, das Patienten hilft Geräusche und Bilder wieder wahrzunehmen.


14.05.2013
Akutschmerztherapie - noch keine klinische Routine

Jeder Patient hat Anspruch auf Linderung seiner Schmerzen. Viele Krankenhäuser behandeln akute Schmerzen jedoch noch nicht optimal. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die im Auftrag des DIMDI die Effektivität der Akutschmerztherapie in Krankenhäusern untersucht haben. Sie zeigen, dass eine effiziente Behandlung akuter Schmerzen wirksam ist und Kosten spart.


14.05.2013
Epilepsie: Valproinsäure während der Schwangerschaft schadet Intelligenzentwicklung des Kindes

Nehmen Frauen während einer Schwangerschaft Valproinsäure, eines der am häufigsten verschriebenen Epilepsie-Medikamente, schadet das der Intelligenz der Kinder langfristig. Zu diesem Ergebnis kommt eine erste Langzeitstudie. Als Konsequenz warnt die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) jedoch davor, das Medikament einfach abzusetzen. Ein Neurologe müsse das Risiko individuell abschätzen, die Schwangere die Tagesdosis entsprechend herabsetzen und Folsäure einnehmen.
 


14.05.2013
Zahnmedizin: In industrialisierten Gesellschaften deutlicher Anstieg von Zahnhalsdefekten

Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt am Main und des Max-Planck Institutes für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben gemeinsam mit Zahntechnikern Belastungsanalysen (Finite-Elemente-Analysen) an menschlichen Vorbackenzähnen durchgeführt. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die sehr häufig auftretenden Schmelzabsprengungen am Zahnhals mit der in unseren industrialisierten Gesellschaften reduzierten Zahnabnutzung im Zusammenhang stehen können.


13.05.2013
DEGAM-Leitlinie Schlaganfall aktualisiert

Die Entwicklung von Leitlinien für die hausärztliche Praxis zählt zu den Hauptaufgaben der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Bestehende Leitlinien werden aufgrund der schnell voranschreitenden Forschung regelmäßig aktualisiert. Jüngstes Beispiel ist die Leitlinie Schlaganfall (Nr. 8), bei der insgesamt 115 Schlüsselempfehlungen novelliert wurden.


13.05.2013
Geschlechtshormone gegen plötzlichen Herztod

Erstmals konnte eine Forschergruppe um Privatdozentin Dr. Katja Odening der Klinik für Kardiologie und Angiologie I des Universitäts-Herzzentrums Freiburg - Bad Krozingen gemeinsam mit Wissenschaftlern der Brown University (Providence, USA) und der Penn State University (Hershey, USA) zeigen, dass das Hormon Progesteron bei Menschen mit Long-QT-Syndrom Herzrhythmusstörungen vorbeugen und damit einen plötzlichen Herztod verhindern kann.


13.05.2013
Botenstoffe der Abwehrzellen aufgespürt

Dringen Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren in den menschlichen Körper ein, müssen unzählige Immunzellen zusammenarbeiten und ihre Abwehrstrategien miteinander abstimmen. Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie in Martinsried ist es erstmals gelungen, die Botenstoffe umfassend aufzuspüren, die Abwehrzellen bei einer solchen Immunantwort in die Umgebung aussenden. "Unsere Methode ermöglicht eine Analyse des Informationsaustauschs zwischen Zellen und stellt ein starkes Werkzeug dar, um die Sprache unseres Immunsystems im Kontext von Erkrankungen zu verstehen", sagt Felix Meißner, Forscher am MPI für Biochemie.


13.05.2013
Neue Studien: Verschluss eines offenen Foramen ovale am Herzen keine Standardtherapie

Jeder vierte Mensch in Deutschland hat ein offenes Foramen ovale (PFO), also ein kleines Loch zwischen den beiden Herzvorhöfen. Das PFO steht bei Erwachsenen im Verdacht, einen Schlaganfall zu begünstigen. Eine aktuelle Studie bestätigt nun frühere Untersuchungen, dass bei Patienten mit Foramen ovale, die bereits einen Schlaganfall erlitten hatten, der Verschluss des PFO mit einem "Schirmchen" (Amplatzer-Okkluder) nicht vor einem weiteren lebensgefährlichen Schlaganfall schützt. In einer zweiten Studie war der PFO-Verschluss allerdings in einer Untergruppe der medikamentösen Therapie leicht überlegen.


13.05.2013
Bei Kartoffel-Chips versagt innerer Stopp-Schalter

Der Kartoffelchips-Effekt ist bekannt: Isst man eine Handvoll, isst man die ganze Packung. Warum das so ist - der Antwort auf diese Frage sind Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) jetzt in einer aktuellen Studie ein Stück weit näher gekommen. Die Wissenschaftler fütterten Ratten mit Chips - und beobachteten den gleichen Effekt wie beim Menschen: ein Fall von "Hedonischer Hyperphagie”, also dem Drang, mehr zu essen, als nötig wäre den Hunger zu stillen. Ihre Erkenntnisse haben die Forscher nun in der Zeitschrift PLoS One veröffentlicht.


10.05.2013
Risikobewertung von Licht emittierenden Dioden (LED)

Wer absichtlich aus kurzer Distanz länger als zehn Sekunden in eine Licht emittierende Diode (LED) schaut, die blaues oder weißes Licht aussendet, kann seine Netzhaut gefährden. Schon nach dieser kurzen Zeit kann der Expositionsgrenzwert für die photochemische Netzhautgefährdung überschritten sein. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die 43 LED im sichtbaren Spektralbereich auf die photobiologische Sicherheit hin untersucht haben. Die BAuA hat dazu den Bericht "Photobiologische Sicherheit von Licht emittierenden Dioden (LED)" veröffentlicht.


10.05.2013
Plötzlichem Herztod vorbeugen: Ultraschall erkennt frühzeitig Schäden am Herzmuskel

Bei einem von 500 Erwachsenen stellen Ärzte eine Erkrankung des Herzmuskels fest. Bleibt die Kardiomyopathie unerkannt, kann sie tödlich enden. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) weist deshalb darauf hin, wie wichtig eine frühzeitige Diagnose ist. Der Herzultraschall gehört bei der Diagnostik zu den ersten und wichtigsten Untersuchungen, erläutert die DEGUM.


10.05.2013
Elf Millionen chronische Schmerzpatienten: Nur 2% werden von Spezialisten behandelt

In Deutschland leiden elf Millionen Menschen andauernd unter Kopf-, Gelenk-, Rücken-, Nerven- oder Narbenschmerzen. Aber nur 2% der Betroffenen werden von Ärzten betreut, die sich auf dem Gebiet der Schmerztherapie spezialisiert haben. Deshalb müssen viele Patienten unnötig chronische Schmerzen ertragen, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) im Vorfeld ihrer 64. Jahrestagung. Ihnen könnte die multimodale Schmerztherapie helfen: Dabei kombinieren Ärzte Verfahren wie Medikamententherapie, Patientenschulung, Psychotherapie, Entspannungsverfahren und Schmerzbewältigungstraining bis hin zur Implantation von Elektroden. Neue Entwicklungen in der Schmerztherapie sind ein Schwerpunkt der 64. Jahrestagung der DGNC, die vom 26. bis 29. Mai 2013 in Düsseldorf stattfindet.


10.05.2013
Medizinische Ernährung als vielversprechendes Therapiekonzept bei Alzheimer-Krankheit im Frühstadium

Seit kurzem steht Patienten mit Alzheimer-Krankheit im Frühstadium ein grundlegend neues Therapiekonzept zur Verfügung: Souvenaid® ist eine medizinische Ernährung, für die in zwei randomisierten, kontrollierten klinischen Studien (1,2) ein positiver Effekt auf die Gedächtnisleistung bei Patienten mit Alzheimer-Krankheit im Frühstadium gezeigt werden konnte. Souvenaid® enthält eine einzigartige, patentierte Nährstoffkombination, die speziell zur Unterstützung der Synapsenbildung entwickelt wurde und damit ein Hauptmerkmal der Alzheimer-Krankheit, den Synapsenverlust, im Fokus hat.


10.05.2013
Verwandte Roquin-Proteine kontrollieren gemeinsam die Differenzierung von T-Zellen

Die beiden Genvarianten Roquin-1 und Roquin-2 sind entscheidend für die Differenzierung von T-Zellen in der Immunantwort. Die von ihnen kodierten Proteine sind in ihrer molekularen Funktion austauschbar und Defekte im Roquin-1-Gen können schwere Autoimmunerkrankungen verursachen. Erstmalig analysierten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München nun das komplexe Zusammenspiel der beiden Proteine und beschrieben ihre Aktivität als Regulatoren der Genexpression. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal "Immunity" veröffentlicht.


10.05.2013
Multidisziplinäres Herzteam für Menschen mit angeborenen Herzfehlern

Die Deutsche Herzstiftung hat mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) und den Fachgesellschaften der Kinderkardiologen und Kardiologen heute eine Informationskampagne gestartet, um die Menschen mit angeborenen Herzfehlern in Deutschland auf die Notwendigkeit einer lebenslangen ärztlichen Betreuung aufmerksam zu machen. Die Kampagne richtet sich vor allem an die zurzeit rund 250.000 in Deutschland lebenden Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH), die nach ihrem 18. Geburtstag nicht mehr durch einen spezialisierten Kinderkardiologen betreut werden können. Das Fehlen qualifizierter und koordinierter Betreuung ergibt sich unter anderem aufgrund von Abrechnungsproblemen.


08.05.2013
Phase-III-Studie zur Hepatitis-C-Therapie: Faldaprevir zeigt frühes Ansprechen und hohe Heilungsraten bei therapienaiven Patienten mit Genotyp 1

Die ersten Ergebnisse der Phase-III-Studie STARTVerso™ 1 wurden kürzlich auf dem International Liver Congress (ILC) in Amsterdam vorgestellt. Die Studie untersuchte die Behandlung therapienaiver Hepatitis-C-Patienten des Genotyps 1 mit dem in der klinischen Prüfung befindlichen Faldaprevir*, einem einmal täglich verabreichten Protease-Inhibitor der zweiten Generation, in Kombination mit PegIFN/RBV. Der primäre Endpunkt dieser Studie war das anhaltende virologische Ansprechen 12 Wochen nach Therapieende (SVR12) (1).


08.05.2013
Untersuchung der Darmflora könnte Früherkennung und Behandlung des Typ-2-Diabetes verbessern

Die Darmflora im menschlichen Körper ist ein komplexes Ökosystem, das von einigen tausend Bakterienarten besiedelt ist. Ihr Gesamtgewicht beträgt etwa 1,5 Kilogramm. Menschen mit Adipositas und Typ-2-Diabetes (T2D) weisen Veränderungen in ihrer Darmflora auf. Diese von Gesunden abweichenden Merkmale könnten zukünftig zur Früherkennung und Behandlung von Diabetes beitragen. Die Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Darmbakterien und ihrem Wirt, dem Menschen, steht allerdings noch am Beginn. Über diesen Forschungsansatz diskutieren Wissenschaftler beim Diabetes Kongress 2013, der 48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft, unter dem Motto "Forschung von heute für die Praxis von morgen" bis 11. Mai 2013 in Leipzig.


08.05.2013
"Insulin-Führerschein" für Typ-2-Diabetiker: Strukturiertes Schulungsprogramm für den Einstieg in die BOT

Erstmals wurde ein strukturiertes Schulungsprogramm speziell für Typ-2-Diabetiker entwickelt, die eine basal unterstützte orale Therapie (BOT) beginnen. Weitere Besonderheiten von "bot leben" sind der modulare Aufbau, der patientenzentrierte Ansatz, die Flexibilität im zeitlichen Ablauf, die effektive Nutzung der Personalressourcen und die Eignung zur sektorenübergreifenden Anwendung. Das von Sanofi unterstützte Programm mit vier Einheiten zu je 60 Minuten wird derzeit evaluiert und in Kürze verfügbar sein.


08.05.2013
RNA gegen giftige Zucker

Forscher aus Würzburg beschreiben im Fachblatt "Cell" eine neue Form der Genaktivierung. Sie zeigen auch, wie Salmonellen damit ihre Vergiftung durch zu viel Zucker verhindern. Ein Übermaß an Zucker in der Zelle behindert jedoch das Wachstum der Bakterien und kann sogar ihr Erbgut schädigen. Die Einstellung der richtigen Zuckerkonzentration in der Zelle ist darum ein wichtiger Vorgang.


08.05.2013
Insulintherapie bei Menschen mit Diabetes: Injektionstechnik beeinflusst die Blutzuckereinstellung

Von den etwa sechs Millionen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland sind etwa 2,5 Millionen insulinpflichtig, darunter auch circa 25.000 Kinder und Jugendliche. Sie müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker messen und sich daran angepasst Insulin spritzen. Dabei beeinflusst die Injektionstechnik die Blutzuckereinstellung und die Lebensqualität der Betroffenen. Insulinpflichtige Diabetiker sollten beim Spritzen einen Ablaufplan befolgen, um eine gute Blutzuckereinstellung zu erreichen und um Hautkomplikationen zu vermeiden. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) hat hierzu einen Leitfaden veröffentlicht. Darauf weist diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe hin.


08.05.2013
Mechanismus des optogenetischen Werkzeugs Kanalrhodopsin entschlüsselt

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, des Max-Planck-Instituts für Biophysik in Frankfurt am Main und der Universität Bielefeld haben die Funktionsweise des für die Steuerung von Zellen in Organismen verantwortlichen Proteins Kanalrhodopsin entschlüsselt. Mithilfe der zeitaufgelösten Infrarotspektroskopie gelang ihnen ein einzigartiger Einblick in dessen Mechanismus. Die Wissenschaftler um den Biophysiker Prof. Dr. Joachim Heberle von der Freien Universität konnten dabei sogenannte Protonierungsreaktionen und Strukturveränderungen zeitlich und örtlich hochaufgelöst verfolgen.


08.05.2013
Molekül CMA: vom Rohrkrepierer zum potenten Anti-Viren-Wirkstoff?

Ein längst vergessener Wirkstoffkandidat erlebt eine Renaissance: Das kleine Molekül CMA wurde bereits in den 1970er Jahren als potentes Mittel gegen Vireninfektionen betrachtet, schaffte es aber nicht in die klinische Anwendung. Wissenschaftler unter Federführung von Immunologen des Bonner Universitätsklinikums haben nun entschlüsselt, wie das Molekül tatsächlich das Immunsystem zur Bekämpfung von Viren ankurbeln könnte. Die Ergebnisse wurden im Journal "EMBO" der European Molecular Biology Organization vorgestellt.


08.05.2013
Natürliche Geburt nach Kaiserschnitt

Ein Kaiserschnitt erhöht das Risiko für die Frau, dass bei der Geburt eines weiteren Kindes die Gebärmutter reißt. Viele Geburtshelfer raten deshalb bei einer erneuten Schwangerschaft wieder zu einem Kaiserschnitt. Wünscht sich eine Frau dennoch eine natürliche Geburt, kann eine Ultraschalluntersuchung bei der Entscheidung helfen. Darauf deutet eine aktuelle Studie hin. Indem der Arzt die Kaiserschnittnarbe per Vaginal-Ultraschall untersucht, kann er genauer einschätzen, ob eine Frau natürlich entbinden könnte oder nicht. Dies teilt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) mit.


07.05.2013
COPD: Signifikant weniger kardiovaskuläre Ereignisse unter Roflumilast

Eine Add-on-Therapie mit Roflumilast (Daxas®) kann positiven Einfluss auf die kardiovaskuläre Sicherheit von COPD-Patienten haben. Dies zeigt eine Post-hoc-Analyse der klinischen Sicherheitsdaten von 12.054 Patienten aus 14 COPD-Studien: Unter Roflumilast war die Rate schwerer unerwünschter kardiovaskulärer Ereignisse (MACEA) signifikant geringer als unter Placebo (p = 0,019). Die Untersuchung wurde unter der Leitung von Professor William B. White mit dem Titel "Cardiovascular Safety In Patients Receiving Roflumilast for the Treatment of Chronic Obstructive Pulmonary Disease" am 14. Februar 2013 im Chest Journal publiziert (Epub ahead of print) (1).


07.05.2013
Peritonealkarzinose: Neue Methode der Chemotherapie

Mit einem feinen Aerosol eines Chemotherapeutikums, das unter Druck direkt in die Bauchhöhle eingebracht wird, versuchen Spezialisten im RUB-Klinikum Marienhospital Herne, den tödlichen Bauchfellkrebs zurückzudrängen, um den Patienten Lebenszeit und -qualität wiederzugeben. Erste Ergebnisse sind ermutigend: In Einzelfällen ist es gelungen, einen Rückgang der Tumore auszulösen. In der Onkologie eine kleine Revolution. Über ihre Arbeit berichtet RUBIN, das Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität, in seiner aktuellen Ausgabe.


07.05.2013
Wenn der DNA-Reparaturdienst versagt: Xeroderma pigmentosum, Fanconi-Anämie, XFE-Progerie

Normalerweise können Zellen Schäden am Erbgut selbst reparieren. Wenn aber Gene, die solche Reparaturmechanismen steuern, beschädigt sind, führt dies in der Regel zu schweren Erkrankungen. Mutationen eines unerwarteten Gens haben Würzburger Wissenschaftler jetzt im Fall der Fanconi-Anämie entdeckt. Sie sind selten, aber für die Betroffenen äußerst gravierend: Erkrankungen, die mit DNA-Reparatur-Defekten einhergehen. Je nachdem, welcher Reparaturprozess gestört ist, führen sie zu sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern.