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   13.06.2003
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Androgenetische Alopezie: Finasterid auch bei Männern über 40 wirksam

Auch Männer jenseits des 40. Lebensjahres sind dem schwindenden Haarwuchs nicht hilflos ausgeliefert. Denn mit Finasterid lässt sich der Haarausfall auch bei 41- bis 60-jährigen Männern mit androgenetischer Alopezie wirksam verhindern.* Dies belegt eine kürzlich in der internationalen Fachzeitschrift European Journal of Dermatology veröffentlichte Studie.


Die Wirksamkeit von Finasterid bei 18- bis 41-jährigen Männern mit androgentischer Alopezie steht dank mehrerer klinischer Studien außer Zweifel. In bis zu fünf Jahre dauernden Studien wurde gezeigt, dass durch eine Behandlung mit Finasterid die Zahl der Haare zunehmen und sich zugleich das Wachstum der Haare verstärken kann. Einem weiteren Haarverlust kann durch Finasterid langfristig vorgebeugt werden. Doch auch ältere Männer mit androgenetischer Alopezie können einer Glatze vorbeugen. Denn wie eine kontrollierte Multizenterstudie aus den USA zeigt, kann sich Haarausfall mit Hilfe von Finasterid auch in fortgeschrittenem Lebensalter erfolgreich verhindern lassen.


Deutlich höhere Haardichte dank Finasterid

An der Studie nahmen 424 Männer im Alter von 41 bis 60 Jahren mit einer androgenetischen Alopezie, überwiegend im Scheitelbereich, teil. Die Patienten wurden randomisiert und doppelblind mit Finasterid (1 mg) oder mit Plazebo behandelt. Bereits nach sechs Monaten war der Haarwuchs bei den mit Finasterid behandelten Männern gegenüber Plazebo signifikant stärker (p<0,001). Wie Übersichtsaufnahmen des Kopfhaares belegen, nahm die Haardichte unter Finasterid deutlich zu.

Bereits nach sechs Monaten und anhaltend bis zum Studienende waren die Unterschiede signifikant. Je länger die Behandlung andauerte, umso stärker unterschied sich der Haarwuchs der Patienten der Verum- und der Plazebogruppen. Nach 24 Monaten wurde das Haarwachstum bei 39% der Männer der Finasteridgruppe, doch lediglich bei 4% der Männer der Plazebogruppe als gebessert eingestuft. Analog verschlechterte sich der Haarverlust bei nahezu jedem vierten Mann der Plazebogruppe (23%), während dies unter der Finasteridbehandlung lediglich bei 6% der Männer der Fall war.


Mit Finasterid behandelte Männer mit sich selbst zufriedener

Eine weitere Bestätigung der guten Wirksamkeit von Finasterid gab sowohl das subjektive Urteil der Patienten als auch die klinische Bewertung durch die Ärzte wieder. Bereits zum ersten Messzeitpunkt nach sechs Monaten berichteten die mit Finasterid behandelten Männer über ein verbessertes Haarwachstum. Außerdem waren die Männer der Verumgruppe mit ihrem Erscheinungsbild signifikant zufriedener als die Männer, die Plazebo erhalten hatten (p=0,037).

Auch die behandelnden Ärzte bestätigten, dass die Männer von der Behandlung mit Finasterid profitierten. So wurde der Haarwuchs am Ende der zweijährigen Studie von den Experten bei nahezu zwei Drittel der Männer (60%) als verbessert eingestuft (Plazebo 36%).

Die Behandlung mit Finasterid (Propecia®) wurde gut vertragen und die Häufigkeit von Nebenwirkungen unterschied sich unter Verum nur wenig von Plazebo. Auch die Zahl der Männer, die die Studie aufgrund von unerwünschten Wirkungen vorzeitig abbrachen, war mit 2,4% unter Finasterid ebenso gering wie unter Plazebo (2,9%).


* Propecia® ist zugelassen zur Behandlung früher Stadien der
androgenetischen Alopezie bei Männern. Es stabilisiert den Prozess der androgenetischen Alopezie bei Männern im Alter von 18-41 Jahren.


Quellen:
Whiting DA: Efficacy and tolerability of finasteride 1 mg in men aged 41 to 60 years with male pattern hair loss. European Journal of Dermatology 2003; 13; 150-60.

MSD SHARP & DOHME

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Zuletzt geändert am: 13.06.2003