Alternativkonzept der CDU/CSU zur Gesundheitsreform:
Hartmannbund fordert Mut zur Umsetzung
„Dies ist ein erster Schritt zu einer tragfähigen Gesundheitsreform“, begrüßt Angelika Haus, stellvertretende Bundesvorsitzende des Hartmannbundes, das gemeinsame Alternativkonzept zur Gesundheitsreform von CDU/CSU. „Eine prozentuale Selbstbeteiligung der Bürger wird helfen, die Eigenverantwortung des Einzelnen zu stärken, Leistungsvolumen zu steuern und einen bewussteren Umgang mit den begrenzten Ressourcen im Gesundheitswesen zu fördern.“ Haus befürwortet dabei die Begrenzung der Eigenbeteiligung auf 2% des Bruttoeinkommens: „So wird die finanzielle Überforderung sozial Schwächerer verhindert und dem Solidargedanken Rechnung getragen.“
Die im CDU/CSU-Konzept vorgesehene Herausnahme des Zahnersatzes aus dem Leistungskatalog der GKV trägt nach Ansicht des Hartmannbundes auf substantielle Weise dazu bei, die langfristige Finanzierbarkeit der GKV zu gewährleisten.
Der Hartmannbund sieht sich mit der Aufnahme dieser Forderungen, die zentrale Bestandteile seines Eckpunkteprogramm zur langfristigen Neujustierung des Gesundheitswesens vom Frühjahr dieses Jahres sind, bestätigt.
Für eine zukunftsfähige Finanzierung können dies jedoch nur erste Schritte sein. Hier ist eine Neudefinierung des Leistungskataloges in Muss-, Soll- und Kann-Leistungen notwendig, um unser solidarisches Gesundheitssystem nachhaltig zu stärken und auch im Hinblick auf den demographischen Wandel zu erhalten.