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   25.01.2008
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Angst um Arbeitsplatz nur selten gesundheitsgefährdend für Psyche

Die angespannte Arbeitsmarkt-Situation beunruhigt zwar viele Beschäftigte, beeinträchtigt jedoch die psychische Gesundheit nur in Ausnahmefällen. Zu diesem Ergebnis kam Dr. Ruth Jäger in einer Studie bei Berufstätigen im Einzelhandel und im Bereich Wissenschaft/Lehre, die sie im Rahmen ihrer Dissertation am Institut für Allgemeine Psychologie, Biopsychologie und Methoden der Psychologie der TU Dresden durchführte.
Allerdings fand die Psychologin bei Alleinlebenden bzw. Alleinverdienenden gelegentlich einen Zusammenhang: Steigt das Beschäftigungsrisiko, nimmt die psychische Beeinträchtigung zu; der Effekt verstärkt sich zusätzlich, wenn die/der Beschäftigte Verantwortung für Kinder trägt.

Dr. Jäger fand bestätigt: Entscheidend für die psychische Gesundheit im Arbeitsleben sind drei Merkmale:
- mittlere Tätigkeitsintensität
- soziales Klima, Unterstützung durch Vorgesetzte
- eigene, angepasste Handlungsspielräume

Die entsprechende Gestaltung der konkreten "Arbeitssituation ist und bleibt die relevante Stellschraube zur Gesundheitsprävention."

Die Studie ist veröffentlicht:
Ruth Jäger: Arbeitsmarkt und psychische Gesundheit, Pabst, 216 Seiten, ISBN 978-3-89967-372-2

Quelle: Technische Universität Dresden

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Zuletzt geändert am: 25.01.2008