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13.10.2009 |
Gesundheitspolitik |
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Janssen-Cilag und AOK Baden-Württemberg starten Kooperation
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Janssen-Cilag hat aktuell mit der AOK Baden-Württemberg zwei Kooperationsverträge für die Indikationen Asthma und Alzheimer Demenz abgeschlossen. Bestandteil der Vereinbarungen sind die Originalpräparate Inuvair® Mikrosol und Reminyl®. Ziel ist es, in Baden-Württemberg die Versorgung von Patienten mit Asthma bzw. Alzheimer Demenz unter Wahrung der Wirtschaftlichkeit weiter zu verbessern. Die Verträge beinhalten eine Rabattierung der Arzneimittel und bieten AOK-Patienten darüber hinaus die Möglichkeit, von therapieunterstützenden Maßnahmen zu profitieren. Außerdem gehören beide Arzneimittel zu den ersten Originalpräparaten, die in der Vertragssoftware der Hausarztzentrierten Versorgung (HVZ) blau gekennzeichnet sind und somit zur Verordnung empfohlen werden.
Durch die Rabattierung der Originalpräparate können Ärzte bei Patienten der AOK Baden-Württemberg ihr Arzneimittel-Ausgabenvolumen entlasten und zur besseren Nutzung vorhandener Ressourcen beitragen. Davon profitieren auch die Patienten. Ärzte, die an der Hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen, bleiben „von bürokratischen Prüfaktionen unbelastet“, sofern sie die Empfehlungen aus der HZV-Vertragssoftware einhalten, d. h., bei einer leitlinienkonformen und indikationsgerechten Verordnung der blau gekennzeichneten Originale Inuvair® Mikrosol und Reminyl® bei Patienten, die an der HZV teilnehmen. Des weiteren unterstützen diese Verordnungen den Arzt, den vertraglich vereinbarten rationalen Pharmakotherapiezuschlag im blauen Bereich zu erzielen.
Zum Versorgungsangebot der Kooperationsvereinbarung für die Indikation Alzheimer Demenz gehört auch das Edukationsprogramm „Paula“. Das Angebot für Patienten und ihre Angehörigen umfasst unter anderem die telefonische Betreuung nach der Diagnose durch eine Hotline, Gedächtnistraining und ein Tagebuch, in dem die Angehörigen über zwölf Wochen jeden Tag ihre Lebensqualität bzw. ihren Betreuungsaufwand bewerten können. Ziel ist es, das Verständnis für die Erkrankung zu verbessern und die Therapietreue zu erhöhen. Die Angebote sind für die Patienten freiwillig und können durch den behandelnden Arzt empfohlen werden.
Für die Asthmapatienten erhält die AOK die Möglichkeit, ihren Patienten ein Asthma-Schulungsprogramm zur Verfügung zu stellen, das sich an den NASA*-Lerninhalten orientiert. Ziel des Programms ist es, dass Patienten, die vorab erfolgreich eine Präsenzschulung absolviert haben, die erlernten Inhalte jederzeit zuhause am Computer wiederholen und auffrischen können. Damit sollen das Verständnis für die Erkrankung verbessert und die Therapietreue erhöht werden. Das Angebot ist freiwillig und der therapierende Arzt entscheidet, ob er dieses Schulungsangebot seinen Patienten empfiehlt. Es kann und soll die NASA Präsenzschulung nicht ersetzen.
1 Huchon et al., Respir. Med. 2009; 103 (1): 41-49
* NASA = Nationales Ambulantes Schulungsprogramm für erwachsene Asthmatiker
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Zuletzt geändert am: 13.10.2009 |
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