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   14.10.2009
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Hydromorphon Mittel der Wahl bei starken Schmerzen und Polypharmakotherapie

Bei älteren Menschen treten häufig degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates mit starken chronischen Schmerzen sowie Herzkreislauferkrankungen auf. Auch die Prävalenz von Tumorerkrankungen nimmt mit dem Alter zu. „Charakteristisch für Multimorbide ist daher eine Polypharmakotherapie mit einem hohen Risiko für Arzneimittel-Interaktionen“, sagt Professor Roland Hardt, Katholisches Klinikum Mainz, im Rahmen einer Veranstaltung von Mundipharma auf dem Deutschen Schmerzkongress in Berlin.


Besonders riskant ist laut Experte das so genannte Trio infernale aus Nichtsteroidalem Antirheumatikum (NSAR) oder COX-II-Hemmer, ACE-Hemmer und Diuretikum. Hardt verdeutlicht dies am Beispiel einer 83-jährigen Patientin, die innerhalb von zwei Wochen 15 kg Wasser einlagerte und wegen globaler Dekompensation stationär aufgenommen werden musste, nachdem sie neben Ramipril, Torasemid, Bisoprolol und Metformin zusätzlich zweimal täglich 75 mg Diclofenac gegen Osteoarthritis-bedingte Knieschmerzen erhielt.

„Die Angst vor solchen Arzneimittel-Interaktionen darf nicht zu einer analgetischen Unterversorgung von Schmerzpatienten mit Multimedikation führen“, sagt Hardt. Dass eine effektive Analgesie bei gleichzeitig hoher Therapiesicherheit möglich ist, zeigt er anhand einer 85-jährigen Osteoporose-Patientin, die mit starken Schmerzen stationär aufgenommen wurde. „Aufgrund multipler Vorerkrankungen und Polymedikation haben wir ihre Analgesie von NSAR und schwachen Opioiden auf Palladon® retard umgestellt“, so Hardt. Mit zweimal 40 mg pro Tag und dem schnell wirksamen Palladon® 2,6 mg waren ihre Schmerzen adäquat gelindert. Die Patientin konnte nach drei Wochen in eine Reha-Klinik verlegt werden. „Der Wirkstoff Hydromorphon wird unabhängig vom Cytochrom P450-System metabolisiert und hat mit acht Prozent eine sehr geringe Plasma-Eiweißbindung. Dadurch wirkt er auch bei Begleitmedikation sicher und stabil“, erklärt Hardt. Weitere Vorteile: Die Kapsel mit retardiertem Granulat ist in vier Wirkstärken verfügbar, so dass die Dosis in kleinen Schritten an die Schmerzstärke angepasst werden kann. Die zweimal tägliche Einnahme ermöglicht es, asymmetrisch zu dosieren. Ein Ceiling-Effekt tritt nicht auf. Da es Palladon® auch als Bedarfsmedikation und Injektionslösung gibt, werden umstellungsbedingte Nebenwirkungen − auch von oral auf parenteral − reduziert. Diese Substanz-Konstanz erhöht die Compliance und die Lebensqualität des Patienten, für den Arzt vereinfacht sich die Therapie.

Quelle: “Meet the expert” mit Professor Roland Hardt zum Thema “Therapiesicherheit bei Multimedikation – Palladon® verträgt sich gut“, veranstaltet von Mundipharma am 8. und 9. Oktober 2009 im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses in Berlin.
Herausgeber: Mundipharma

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Zuletzt geändert am: 14.10.2009