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   15.10.2009
Gesundheitspolitik    
 

Winn: "Rudolf Henke gehört in den Gesundheitsausschuss"

Als „absurd“ hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Prof. Dr. Kuno Winn, die Diskussion in den Reihen CDU- und FDP-Abgeordneter darüber bezeichnet, ob der Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages werden dürfe. „Gerade die CDU sollte nach dem Verlust eines ausgewiesenen Experten wie Dr. Hans Georg Faust froh über jeden neuen Sachverstand sein, den sie in die gesundheitspolitische Debatte einbringen kann“, sagte Winn. Angesichts der bevorstehenden Herausforderungen könne es sich das Parlament nicht erlauben, an einer zentralen Schaltstelle der Gestaltung zukünftiger Gesundheitspolitik auf entsprechendes Fachwissen zu verzichten.


„Völlig zu Recht käme wohl niemand in der CDU auf die Idee, einen ehemaligen Turnweltmeister wie Eberhard Gienger nicht in den Sportausschuss zu entsenden, weil er im Vorstand der Stiftung Deutscher Sporthilfe sitzt und Vizepräsident für den olympischen Spitzensport beim Deutschen Turnerbund ist“, sagte Winn. Die aktuelle Debatte um Rudolf Henke sei nicht nur in der Sache unverständlich, sondern auch scheinheilig. „Bei Herrn Henke weiß jeder, woran er ist. Da ist so mancher andere Lobbyist im Parlament weniger klar identifizierbar“.

Der Hartmannbund vertritt als einziger politischer Verband die Belange aller Ärzte, Zahnärzte und Medizinstudenten in Deutschland und setzt sich für ihre wirtschaftlichen, beruflichen und sozialen Interessen ein. Darüber hinaus bietet er seinen Mitgliedern neben qualifizierten Beratungen zu rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Fragen auch Fortbildungen und ein umfangreiches Informationsangebot.

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Zuletzt geändert am: 15.10.2009