zur Startseite

 
  So, 19.05.13 - 19:00
 Aktuelle Infos für Ärzte
 Gesundheitspolitik
 Schwerpunktthema
 Online CME
 Videofortbildung
 Praxismanagement
 Kongresskalender
 Archiv
 

Artikelselektion nach:
 Erweiterte Suche
 
 
 Praxis-Service
 Nützliche Links
 Newsletter-Abo
 Kontakt
 Download
 Datenschutz
 Impressum
 Home
   17.12.2009
Gesundheitspolitik    
 

Winn: Beschluss zeigt Ohnmacht der handelnden Akteure

Der Hartmannbund sieht sich durch den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Bereinigungsregelung im Zusammenhang mit Selektivverträgen in seiner Grundkritik gegenüber Vollverträgen außerhalb des Kollektivvertragssystems bestätigt. „Der Beschluss ist zwar unter den gegebenen Umständen noch einigermaßen nachvollziehbar, dokumentiert aber gleichzeitig die Ohnmacht der verantwortlichen Akteure im bestehenden Honorarchaos“, sagte der Vorsitzende des Hartmannbundes, Prof. Kuno Winn, heute in Berlin.


Die immer wieder gestellte Frage, wo denn eigentlich das für die ambulante Versorgung (angeblich) bereitgestellte Geld wirklich bliebe, werde künftig weniger denn je nachvollziehbar zu beantworten sein. Winn: „Es stellt sich im Besonderen die Frage, ob sich der im Beschluss festgelegte Schwellenwert von 2,5 Prozent des Fallwertes auf den jeweiligen einzelnen Vertrag bezieht.“ Diese Frage sei umso spannender, als bereits momentan ca. 1800 Schiedsamtsverfahren allein für 73b-Verträge anhängig seien. Winn: „Auch dieser Vorgang belegt wieder einmal eindrucksvoll, dass das System ohne einen grundlegenden Paradigmenwechsel hin zu einem sozial verträglichen Kostenerstattungssystem kollabieren wird.“ Auch jeder weitere Versuch, Ordnung in das vorhandene System zu bringen, sei zum Scheitern verurteilt.

Beitrag bewerten (nach Schulnoten):
1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut ... 6 = ungenügend
Stichwortsuche:
   Ärztehonorar>>
Weitere Artikel zu diesem Thema:
   Wesiack: Das System der Budgets hat sich überholt (30.04.2013)
   Große Tarifkommission des MB gibt grünes Licht für Tarifeinigung mit der TdL (23.04.2013)
   KV Brandenburg: „Honorarverhandlungen für 2013 gescheitert“ (21.02.2013)
   Kliniken sollen keine Boni für viele Operationen mehr zahlen (01.02.2013)
   bng: „Verhandlungsergebnis ist ein Schritt in die richtige Richtung – mehr nicht!“ (29.10.2012)

Zuletzt geändert am: 17.12.2009