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   14.01.2010
Gesundheitspolitik    
 

Bafög: Finanzhilfe für Studenten

Rund 333 000 der insgesamt zwei Millionen Studenten haben 2008 finanzielle Unterstützung nach dem Bundes- Ausbildungsförderungs-Gesetz (Bafög) erhalten. Hinzu kamen rund 250 000 Schüler, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen und meist in speziellen Fachschulen oder Weiterbildungseinrichtungen unterrichtet werden.


Das Bafög wird abhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt. Der Höchstsatz für Studierende, die über eine eigene Wohnung verfügen, beträgt derzeit 648 Euro monatlich (einschließlich der Zuschüsse für Miete und Krankenkasse). Das Geld wird je zur Hälfte als Zuschuss und als zinsfreies Darlehen ausgezahlt. Etwa jeder zweite Bafög-Empfänger unter den Studierenden erhält heute diesen Höchstsatz.

Die durchschnittliche Förderung erhöhte sich laut dem neuen Bafög- Bericht der Bundesregierung auf 398 Euro monatlich. Im Jahr zuvor waren dies noch 375 Euro - eine Folge der Bafög-Anhebung zum 1. Januar 2008.

Bafög gibt es seit 1971. Ziel des Gesetzes war es damals, auch durchschnittlich begabten jungen Menschen aus ärmeren Elternhäusern ein Studium zu ermöglichen. Das Bafög löste das Honnefer-Modell der Nachkriegsjahre ab sowie auch andere Stipendiensysteme, die von den Geförderten weit überdurchschnittliche Leistungen verlangten.

Der Bund trägt 65 Prozent der Bafög-Kosten, die Länder 35 Prozent. 2008 lagen diese Ausgaben bei insgesamt 2,3 Milliarden Euro. Davon gaben Bund und Länder 741 Millionen für die Schülerförderung aus und knapp 1,6 Milliarden Euro für die Studenten.

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Zuletzt geändert am: 14.01.2010