| |
 |
|
05.07.2010 |
Gesundheitspolitik |
|
|
 |
 |
Hartmannbund: „Winn erwartet Durchbruch für die Kostenerstattung“
|
|
Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Prof. Dr. Kuno Winn, hat die Koalition aufgefordert, bei der Einführung der Kostenerstattung Nägel mit Köpfen zu machen. "Das ist die letzte Ausfahrt vor dem Weg in die Sackgasse reiner Kostendämpfungspolitik vergangener Jahre. Mit dem überraschenden Bayern-Votum pro Kostenerstattung verbindet sich für die Regierung die ultimative Chance, doch noch einen echten Systemwechsel in der Gesundheitspolitik zu gestalten", so der Hartmannbund-Vorsitzende am Dienstag in Berlin.
Winn bezeichnete diesen Systemwechsel als alternativlos für eine nachhaltige Stabilisierung des Gesundheitswesens. Er appellierte an die Gegner der Kostenerstattung, Patientinnen und Patienten nicht weiterhin mit Schreckensszenarien zu verunsichern. "Niemand muss bei Kostenerstattung in Vorkasse treten oder seine Rechnung allein bezahlen", stellte Winn klar.
Kernpunkte des vom Hartmannbund entwickelten Kostenerstattungskonzeptes sind neben der grundsätzlichen Umstellung vom Sachleistungs- auf das Kostenerstattungsprinzip vor allem konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung der Selbstbeteiligung. "Wir brauchen ein intelligentes Steuerungssystem, denn die Praxisgebühr hat versagt", erklärte Winn. "Die wichtige Aufgabe, die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Versicherten zu stärken, läuft in unserem Konzept daher nicht auf eine finanzielle Mehrbelastung der Versichertengemeinschaft hinaus". Gleichzeitig stellten die dargelegten Maßnahmen sicher, dass Geringverdiener und sozial Schwache nicht von Arztbesuchen abgehalten werden.
|
| |
| Beitrag bewerten (nach Schulnoten): |
 |
|
 |
|
Gesundheitsreform>>
|
 |
|
|
|
 |
 |
|
|
Zuletzt geändert am: 05.07.2010 |
|