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   30.07.2010
Gesundheitspolitik    
 
Jede dritte Alleinerziehende hat weniger als 1.100 Euro

Alleinerziehende Mütter sind überdurchschnittlich häufig von Armut betroffen. Sie leben von Hartz IV oder anderen Sozialleistungen und müssen auch deutlich häufiger als andere Erziehungshilfen der Jugendämter in Anspruch nehmen. Dies zeigen am Donnerstag vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Ergebnisse aus dem Mikrozensus 2009.



Insgesamt haben 31 Prozent der rund 1,4 Millionen alleinerziehenden Mütter ein monatliches Einkommen von weniger als 1.100 Euro – einschließlich der Unterhaltszahlungen der Väter. 62 Prozent der alleinerziehenden Frauen verfügen über 1.100 bis 2.600 Euro monatlich. Sieben Prozent haben mehr Geld.

Der Mikrozensus gilt als «kleine Volkszählung». Dabei werden regelmäßig ein Prozent der Bevölkerung detailliert befragt. In die Untersuchung flossen die Ergebnisse von rund 300.000 Haushalten ein.

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Zuletzt geändert am: 30.07.2010