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   30.07.2010
Gesundheitspolitik    
 
Berufsbegleitender Studiengang „Physikalisch-Technische Medizin“ für Mediziner

Die Universität Freiburg hat gemeinsam mit der Hochschule Furtwangen einen praxisbezogenen und forschungsorientierten Weiterbildungsstudiengang entwickelt, der mit hochwertiger Lehre und internationaler Ausrichtung lockt. Er eröffnet den Absolventen vielfältige Arbeits- und Aufstiegsmöglichkeiten. Ziel ist es, medizintechnische Geräte in Intensivmedizin, Anästhesiologie, Radiologie oder Chirurgie zu erforschen und zu entwickeln, um sie beurteilen und gezielter und wirksamer einsetzen zu können. Erkenntnisse der physikalisch-technischen Medizin finden auch in Pharmaunternehmen oder bei Medizintechnik-Herstellern Anwendung. Solche Unternehmen bieten Arbeitsmöglichkeiten für ärztliche Spezialisten in Forschung und Entwicklung.


Ab Oktober 2010 können Ärztinnen und Ärzte online über sechs Semester das Fach „Physikalisch-Technische Medizin“ (PTM) berufsbegleitend studieren. Der Einsatz moderner Lerntechnologie und das umfassende Betreuungsangebot ermöglichen es, den Masterstudiengang in das Berufs- und Privatleben zu integrieren. Der PTM-Studiengang als ärztliche Weiterbildung wird von der Universität Freiburg in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen (HFU) als bundesweit einmaliger Studiengang durchgeführt und mit dem Master of Science-Grad abgeschlossen. Die Studiendauer kann durch die Anrechnung bereits erworbene Qualifikationen der Teilnehmenden auf Antrag verkürzt werden. Regelmäßig können Interessierte sich in Online-Meetings vorab einen Überblick über das Studienangebot verschaffen und mit den Studiengangleitern Prof. Dr. Josef Guttmann und Prof. Dr. Knut Möller in Kontakt treten.

In Kliniken und Arztpraxen sind moderne medizinische Geräte und Anlagen im Einsatz, die vom Arzt enorme große technische Fertigkeiten erfordern. Insbesondere Ärzte im Bereich der Intensivmedizin oder Chirurgie würden gern das volle Leistungsspektrum ihrer umfangreichen Gerätschaften weiter ausnutzen, benötigen dafür aber spezielle Hintergrundkenntnisse. Auch bildgebende Verfahren wie die Computertomografie entwickeln sich rasant weiter. Alle medizinisch-technischen Möglichkeiten für die Patienten noch besser auszuschöpfen, ist eine wichtige Aufgabe für Ärztinnen und Ärzte.

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Zuletzt geändert am: 30.07.2010