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   21.10.2011
Gesundheitspolitik    
 

Langzeitstudie: Handys erhöhen Krebsrisiko nicht

Eine neue Studie des Institute of Cancer Epidemiology hat die Daten von mehr als 350.000 Personen analysiert, die über einen Zeitraum von 18 Jahren mit dem Handy telefonierten. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass die Handynutzer über kein höheres Risiko verfügen, an Gehirnkrebs zu erkranken. Die im British Medical Journal veröffentlichten Ergebnisse gehören zu einer ganzen Reihe von Studien, die bereits zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen sind.


Trotz der aktuellen Daten gibt es aber auch Untersuchungen, die die Sicherheit von Handys in Frage stellen. Die WHO zum Beispiel warnt davor, dass es trotzdem ein Krebsrisiko geben könnte. Damit gehören Handys in die gleiche Kategorie wie Kaffee. Ein Zusammenhang kann weder ausgeschlossen noch bewiesen werden. Das Department of Health rät weiterhin, dass Personen unter 16 Jahren Handys nur, wenn unbedingt notwendig und so kurz wie möglich nutzen sollten, berichtet die BBC.

Kein signifikanter Unterschied

Die aktuelle Analyse hat zudem ergeben, dass es keinen signifikanten Unterschied bei Erkrankungen des Gehirns oder des zentralen Nervensystems bei Handtelefonierern gibt. Bei den 358.403 Teilnehmern der Studie wurden 356 Gliome und 846 Krebserkrankungen des zentralen Nervensystems festgestellt. Beide Werte liegen innerhalb der Bandbreite, die auch ohne Handynutzung auftreten kann.

Sogar bei jenen, die 13 Jahre oder mehr mit dem Handy telefoniert hatten, war das Risiko laut den Wissenschaftlern nicht höher. Die Forscher betonen aber auch, dass weitere Untersuchungen durchgeführt werden müssen, um sicherzustellen, dass es langfristig nicht doch zu Krebserkrankungen kommen kann. Auch müsse weiter ermittelt werden, welche Auswirkungen es auf Kinder gibt.

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Zuletzt geändert am: 21.10.2011