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29.02.2012 |
Gesundheitspolitik |
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Bundesregierung rechnet mit weiter sinkendem Rentenbeitragssatz
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Beschäftigte und Unternehmen können angesichts der guten Konjunkturlage im Wahljahr 2013 mit einem weiter sinkenden Rentenbeitrag rechnen. Nach Einschätzung der Bundesregierung könnte der Beitrag wegen sprudelnder Einnahmen von jetzt 19,6 auf 19,2 Prozent zurückgehen. Hintergrund sei die Konjunkturprognose 2012, heißt es in einem von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) erarbeiteten Aktionsprogramm, über den das Kabinett am Mittwoch beraten hat. 2014 würde der Satz weiter auf 19,0 Prozent sinken.
Der Plan, über den zunächst die «Financial Times Deutschland» berichtete hatte, liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Nach Angaben der Zeitung will die Bundesregierung damit beim EU-Gipfel in Brüssel an diesem Donnerstag und Freitag vor allem ihren Reform- und Sanierungswillen demonstrieren.
Grundlage für die Erwartungen ist der Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung. Die Deutsche Rentenversicherung Bund hatte bereits im vergangenen Dezember in Aussicht gestellt, der Renten-Beitragssatz könne 2014 bis auf 19,0 Prozent zurückgehen. Voraussetzung sei, dass die Konjunktur nicht einbreche. 2011 lag der Beitragssatz bei 19,9 Prozent, zum 1. Januar war er wegen der guten Beitragseinnahmen auf 19,6 Prozent gesenkt worden. Eine Beitragssatzsenkung ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn die Rücklagen der Rentenkassen 1,5 Monatsausgaben übersteigen.
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Zuletzt geändert am: 29.02.2012 |
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