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   23.03.2012
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Der adipöse Notfallpatient: Was tun, wenn der Patient zu schwer ist?

Immer öfter machen spektakuläre Fotos, Videos und Schlagzeilen auf ein ständig wachsendes Problem, nicht nur in Hamburg, aufmerksam: Die Rettung und Notfallversorgung extrem übergewichtiger Patienten. Die nicht selten per Kran und Großraumrettungswagen ins Krankenhaus Transportierten leiden meist an Folgeerkrankungen ihres Übergewichts wie Bluthochdruck, Diabetes, Gelenkerkankungen, aber auch psychischen Störungen. Doch ihre Versorgung stellt die Retter nicht nur vor medizinische, sondern auch vor logistische, rechtliche und pflegerische Probleme – von der notwendigen Ausrüstung bis hin zur Wiederbelebung extrem beleibter Patienten und chirurgischen Verfahren zur Reduzierung des Gewichts.


Grund genug für die Experten des Adipositaszentrums Hamburg am Asklepios Westklinikum, dieses Thema gemeinsam mit Fachleuten der Feuerwehr und niedergelassenen Kollegen erstmals in einem Fachsymposium aufzugreifen. Am Mittwoch, dem 21. März 2012, fand das Adipositassymposium „Der adipöse Notfallpatient“ statt.

Einen Eindruck in die besonderen Anforderungen an Transportmittel – vom Kranwagen über Schwerlastbetten und OP-Tische bis hin zum XXL-Toilettenstuhl – wurden die Feuerwehr Hamburg mit ihrem neuen Spezialfahrzeug für adipöse Notfallpatienten sowie Hersteller entsprechender Geräte und Hilfsmittel vermittelt. Allzu oft wird nämlich vergessen, dass die Tragfähigkeit von Stühlen, Toiletten, Untersuchungsliegen, aber auch von Personenwagen auf normalgewichtige Patienten ausgelegt ist – schon bei einem Körpergewicht von 150 Kilogramm gibt es hier oft Probleme. Und viele Betroffene wiegen sogar mehr als das Doppelte.

Quelle: Asklepios Kliniken Hamburg

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Zuletzt geändert am: 23.03.2012