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   10.03.2004
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Rofecoxib: Potenzieller zentralnervöser Wirkmechanismus

Die Cyclooxygenase-2 (COX-2) spielt im peripheren Gewebe eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Schmerz und sekundärer Hyperalgesie. Neuere Untersuchungen fanden nun Hinweise, dass COX-2 eine Bedeutung auch bei der zentralnervösen Schmerzverarbeitung zukommt. Die Hemmung von COX-2 im zentralen Nervensystem könnte demnach die Schmerzsensibilisierung nach entzündlichen Reizen reduzieren. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass liquorgängige COX-2-Hemmer durch einen zentralnervösen Ansatzpunkt im Vergleich zu lediglich peripher wirksamen COX-2-Hemmern eine stärkere Schmerzreduktion ermöglichen könnten.



In zwei präklinischen Studien erwies sich nun, dass Rofecoxib (VIOXX®) im Liquor nachgewiesen werden kann. Rofecoxib erreichte in der Zerebrospinalfüssigkeit des Hundes über einen weiten Dosisbereich von 25-150 mg täglich etwa 25-40% der Plasmakonzentration. Eine Untersuchung an der Ratte zeigte bei einer Tagesdosis von 1,8 mg/kg Körpergewicht mit 35% eine vergleichbare zentralnervöse Verfügbarkeit; noch höhere Dosen sättigten den Transport über die Blut-Hirn-Schranke und führten zu ähnlichen Liquorspiegeln.



Quelle: MSD

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Zuletzt geändert am: 10.03.2004