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23.11.2004 |
Gesundheitspolitik |
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Bühnenverein kritisiert Erhöhung der Künstlersozialabgabe
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Der Deutsche Bühnenverein hat die Erhöhung der Künstlersozialabgabe als Belastung für Unternehmen und Veranstalter kritisiert. Sie müssen von 2005 an 5,8 Prozent der Gagen in die Künstlersozialkasse (KSK) einzahlen. Bislang beträgt der Satz 4,3 Prozent. Er wird nicht von der Gage abgezogen. Bühnenvereinsdirektor Rolf Bolwin forderte am Dienstag in Köln, zu der früheren Regelung zurückzukehren, wonach die Abgabe in der darstellenden Kunst deutlich niedriger lag als in der Musik.
Selbstständige Künstler und Publizisten sind pflichtversichert in der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung sowie in der sozialen Pflegeversicherung. Auf Grund der schwankenden Einnahmen der freien Künstler zahlt die Künstlersozialkasse (KSK) einen Zuschuss von 50 Prozent der Beiträge. «Verwerter» wie Verlage, Theater und Medien finanzieren die KSK zu 60 Prozent, der Bund zu 40 Prozent.
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Zuletzt geändert am: 23.11.2004 |
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