Der Krankenstand in den Betrieben ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gestiegen. Die Beschäftigten fehlten aus Krankheitsgründen im ersten Halbjahr 2005 durchschnittlich 3,57 Prozent der Sollarbeitszeit.
Im Vorjahreszeitraum waren es 3,33 Prozent. Das berichtet die Tageszeitung «Die Welt» (Montag) unter Berufung auf die Statistiken des Bundesgesundheitsministeriums. Die Fehlquote im ersten Halbjahr 2005 entspricht insgesamt 3,9 Arbeitstagen. Die Arbeitnehmer in Ostdeutschland waren mit 3,63 Prozent der Sollarbeitszeit häufiger krank als westdeutsche Beschäftigte (3,55 Prozent der Sollarbeitszeit). Frauen fehlten seltener als Männer.