BKK: Wirtschaft sparte rund eine Milliarde - weniger Krankheitstage
Die Wirtschaft hat im vergangenen Jahr nach einer Studie der Betriebskrankenkassen (BKK) rund eine Milliarde Euro durch das historische Tief des Krankenstandes gespart. Die Krankmeldungen hätten im Durchschnitt zu 7,8 Ausfalltagen jedes Beschäftigten geführt, teilte der BKK-Bundesverband am Mittwoch in Berlin mit. Im Jahr zuvor seien es noch 8,1 Ausfalltage gewesen. Der Höchststand lag 1980 bei 15,7 krankheitsbedingten Ausfalltagen. Der Verband erfasste die Daten von fast 7 Millionen Sozialversicherungspflichtigen.
Die Arbeitnehmer fehlten 2004 so selten wie noch nie. Der Krankenstand sank nach den Zahlen der BKK auf unter 3,6 Prozent. Die Krankschreibungen wurden für die Studie auf die Arbeitstage bezogen. Im ersten Halbjahr 2005 hatte die Erkältungswelle im Winter den Krankenstand in Betrieben leicht steigen lassen.