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29.07.2005 |
Gesundheitspolitik |
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Ärzte und Kassen planen neue Gesprächen über Arzneimittelkosten
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Im Streit um den sprunghaften Anstieg der Arzneimittelkosten haben die Kassenärzte und die gesetzlichen Krankenkassen neue Gesprächsbereitschaft signalisiert. Experten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverbände der Kassen würden sich im Spätsommer erneut treffen, kündigte KBV- Sprecher Roland Stahl am Freitag der dpa an.
Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen betonte: «Es wäre gut, wenn die KBV ihre Verweigerungshaltung aufgibt, an den Verhandlungstisch zurückkehrt und sich ihrer Verantwortung für die Arzneimittelausgaben stellt.» Der Sprecher des BKK-Bundesverbands, Florian Lanz, sagte der dpa, dies müsse so schnell wie möglich geschehen, «denn Arzneimittelausgaben sind Beitragsgelder».
Die Vorwürfe von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), sich einer Kostendämpfung zu verweigern, wies KBV-Sprecher Stahl als «Wahlkampftöne» zurück. Biggi Bender, Grünen-Gesundheitsexpertin, forderte die Kassenärztlichen Vereinigungen zur Aufklärung darüber auf, warum die Kosten-Steuerung «nur in wenigen Bundesländern gelingt und die dortigen Erfahrungen und Systeme nicht in allen Bundesländern Anwendung finden».
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Zuletzt geändert am: 29.07.2005 |
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