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Homocystein   
Studie zu Morbus Crohn: Bei Hyperhomocysteinämie besteht hohes Osteoporose-Risiko

Bei Patienten mit Morbus Crohn tritt Osteoporose sehr häufig auf. In einer französischen Studie [1] wurde der Zusammenhang zwischen Homocysteinspiegel und Knochendichte bzw. Auftreten von Frakturen untersucht. 92 Patienten nahmen an der Studie teil. Bei Einschluss wurde eine Knochendichte-Messung durchgeführt.

60% der Patienten hatten einen Homocysteinspiegel über 15 µmol/L Plasma (Referenzwerte Plasma-Homocystein: optimal unter 10µmol/L; noch tolerabel bis 12 µmol/L).


Osteoporotischer Knochen



Osteoporose hatten 28% der Patienten, und eine zu geringe Knochendichte wurde bei 65% festgestellt. Dabei gab es eine starke statistische Beziehung zwischen geringer Knochendichte bzw. Osteoporose und Hyperhomocysteinämie: Das Risiko für geringe Knochendichte und/ oder Osteoporose war bei Patienten mit erhöhten Homocysteinspiegeln über 60fach erhöht (p= 0,001).


[1] Roblin X, Phelip JM, Genevois M, Ducros V, Bonaz B (2007): Hyperhomocysteinaemia is associated with osteoporosis in patients with Crohn's disease. Aliment Pharmacol Ther 25(7):797-804.