Mittwoch, 22. Mai 2019
Navigation öffnen

Für Ihren Account ist noch keine EFN (Einheitliche Fortbildungsnummer) hinterlegt!
Eine automatische Übermittlung Ihrer erworbenen Punkte ist daher leider nicht möglich.

Sie können die CME-Tests trotzdem durchführen.
Unter Meine Ergebnisse können Sie die Teilnahmebescheinigung für den jeweiligen Test als PDF-Datei herunterladen. Diese Teilnahmebescheinigung müssen Sie ausdrucken, im entsprechenden Feld Ihre EFN eintragen und das Dokument an die zuständige Ärztekammer schicken.

Automatische Übermittlung der erworbenen Punkte:

Wenn Sie in Ihrer Accountverwaltung (Mein Konto) unter dem Menüpunkt Meine Daten Ihre EFN hinterlegen, werden die erworbenen Punkte automatisch an die Ärztekammer übermittelt.
Ein Versand der Bescheinigung per Post ist dann nicht mehr nötig!

CME-Artikel

04. April 2019 Strahlentherapie benigner ossärer Komplikationen

Test zu diesem Artikel starten

(Der Test zu diesem Artikel steht Ihnen zur Verfügung bis 03.04.2020)

Die Strahlentherapie ist neben der Chemotherapie und der Operation eine tragende Säule in der Therapie onkologischer Erkrankungen. Die in der onkologischen Therapie üblichen Dosis-Konzepte zielen darauf ab, vor allem die Zellproliferation von Tumorzellen zu eliminieren – die zytotoxische Wirkung auf Tumorzellen steht im Vordergrund. In der Therapie benigner Erkrankungen erklärt sich die Wirkung der Strahlentherapie durch eine Beeinflussung biologischer Prozesse wie Hemmung der Proliferation, Differenzierung und Entzündungsmediation. Die Dosierungen unterscheiden sich deshalb grundlegend von denen der onkologischen Therapie. Die Strahlentherapie findet in einer Reihe gutartiger Erkrankungen eine breitgefächerte Anwendung, von Meningeomen über M. Dupuytren bis hin zum plantaren oder dorsalen Fersensporn.
Anzeige:
Fachinformation
Der Beitrag „Strahlentherapie benigner ossärer Komplikationen“ erschien im JOURNAL ONKOLOGIE 04/2018 – hier gelangen Sie zum vollständigen Artikel.


Fersensporn Fallbeispiel

Es stellt sich eine 54 jährige Patientin in der Poliklinik für Strahlentherapie mit bekanntem plantaren Fersensporn rechts vor.

Die Patientin berichtet über eine seit etwa 2 Jahren rezidivierende Kalkaneodynie aufgrund eines bekannten plantaren Fersensporns rechts. Im Bereich der rechten plantaren Ferse besteht eine stechende Schmerzsymptomatik vor allem morgens direkt nach dem Aufstehen oder nach längerem Sitzen. Die Patientin ist sportlich aktiv mit regelmäßigem Ausdauersport früher vor allem Joggen. Aufgrund der Beschwerden wurde die sportliche Aktivität zwischenzeitlich auf Schwimmen und Radfahren umgestellt. Durch das regelmäßige Tragen spezieller orthopädischer Einlagen sowie regelmäßige Dehnübungen der Fußsohle konnte die Schmerzsymptomatik im Alltag bereits reduziert werden. Es bestehen aber weiterhin rezidivierende symptomatische Beschwerden. In der klinischen Untersuchung besteht bei 170 cm Körpergröße und einem Gewicht von 61 kg. Es liegen keine Fußfehlstellungen vor, auslösbarer Druckschmerz im Bereich der Ferse, im Bereich der Achillessehne kein wesentlicher Druckschmerz.

 
Abbildung: Laterale Gegenfelder zur Strahlentherapie bei rechtsseitigem plantarem Fersensporn.



Im Röntgenbild zeigt sich ein plantarer Fersenporn des Kalkaneus rechts, kein dorsaler Fersensporn im Bereich der Achillessehne. Nach ausführlichem Aufklärungsgespräch über die geplante Strahlentherapie willigt die Patientin in die Therapie ein. Vorab erfolgt an einem Therapiesimulator die Festlegung der Bestrahlungstechnik. Lagerung der Patientin in Seitenlage rechts, rechtes Bein ausgestreckt, linkes Bein angewinkelt. Festlegung der Bestrahlungsfelder mittels Röntgenaufnahmen am Therapiesimulator. Es werden bezogen auf den Patienten seitliche Gegenfelder gewählt. Die Strahlentherapie erfolgt mit 6 MeV Photonen bis zu einer Gesamtdosis von 3 Gy, Einzeldosis 0,5 Gy mit 3 Fraktionen pro Woche. Die Strahlentherapie kann ohne akute Nebenwirkungen durchgeführt werden. In der ersten Nachuntersuchung nach 6 Wochen zeigte sich eine leichte Besserungstendenz der Kalkaneodynie, nach 4 Monaten ist die Patientin beschwerdefrei.
 

Prof. Dr. med. Stephanie E. Combs, München

Test zu diesem Artikel starten

(Der Test zu diesem Artikel steht Ihnen zur Verfügung bis 03.04.2020)


Das könnte Sie auch interessieren

17. Patientenforum Lunge in Stuttgart

17. Patientenforum Lunge in Stuttgart
© adimas / Fotolia.com

Am 25. März veranstaltet der Lungeninformationsdienst zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung in Stuttgart sein 17. Patientenforum Lunge. Das Thema: „Aktuelles zu klinischen Studien in der Lungenforschung – Wie nützen sie den Patienten?“ Erstmals findet die Veranstaltung im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin statt. Ein weiterer Kooperationspartner ist der Deutsche Lungentag.

Klinikeinweisung wegen Herzschwäche: Welche Warnsignale müssen Betroffene kennen?

Klinikeinweisung wegen Herzschwäche: Welche Warnsignale müssen Betroffene kennen?
© freshidea / Fotolia.com

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 440.000 Patienten mit Herzschwäche in eine Klinik eingewiesen, weil bei ihnen ihr Herz entgleist ist. Damit zählt die Herzschwäche zu den häufigsten Anlässen für einen Krankenhausaufenthalt. „Ganz konkrete Warnsignale zeigen das Entgleisen des Herzens an. Für diese müssen Betroffene wachsam sein, insbesondere für Wassereinlagerungen im Körper, an den Knöcheln, den Unterschenkeln oder im Bauchraum. Diese sogenannten Ödeme sind leicht zu erkennen, wenn man sich täglich wiegt....

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Strahlentherapie benigner ossärer Komplikationen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.