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Gesundheitspolitik

04. Juni 2020 Impfgipfel: Johnson will zu globalem Kampf gegen Krankheiten aufrufen

Bei einem internationalen Impfgipfel will der britische Premierminister Boris Johnson Staats- und Regierungschefs aus aller Welt auf einen gemeinsamen Kampf gegen Erkrankungen wie Masern und Polio einschwören. Er wollte die online übertragende Geberkonferenz der Impfstoff-Allianz Gavi am Donnerstagnachmittag mit den Worten einleiten, er hoffe, dass der Gipfel einen Moment des Zusammenschlusses im Kampf gegen Krankheiten darstellen werde. Das ging aus vorab verbreiteten Auszügen aus Johnsons Redetext hervor.
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Als Gipfelgastgeber wollte Johnson die Vertreter der beteiligten Länder dazu aufrufen, die Impfallianz zu stärken und eine neue Ära der globalen Zusammenarbeit bei der Gesundheit einzuleiten. "Sie ist aus meiner Sicht das wichtigste gemeinsame Projekt unseres Lebens."

Bei dem Gipfel sollten Zusagen über umgerechnet rund 6,6 Milliarden Euro für Impfprogramme eingesammelt werden. Mithilfe des Geldes sollen in den kommenden fünf Jahren 300 Millionen Kinder in den ärmsten Ländern der Welt gegen Krankheiten wie Polio, Typhus und Masern geimpft werden. Durch das Impfen von Kindern gegen diese Krankheiten soll auch das Gesundheitswesen entlastet werden, das in vielen Ländern wegen der Coronavirus-Pandemie an seine Grenzen stößt. Thema bei der Konferenz sollte auch die Frage sein, wie ein künftiger Corona-Impfstoff für Menschen auf der ganzen Welt zugänglich gemacht werden kann.

Es wurde erwartet, dass Vertreter aus mehr als 50 Ländern bei dem Online-Gipfel dabei sind, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Milliardär Bill Gates sollten sich auf der Konferenz zu Wort melden. Gastgeber Großbritannien ist nach eigenen Angaben mit einer Zusage von 1,65 Milliarden Pfund (rund 1,85 Milliarden Euro) größter Gavi-Geldgeber.

Quelle: dpa


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