Dienstag, 19. Januar 2021
Navigation öffnen

Gesundheitspolitik

Januar 2021

KKH rechnet 2021 mit mehr Kinderkrankentagen

KKH rechnet 2021 mit mehr Kinderkrankentagen
© Fabio Principe - stock.adobe.com

Ein Viertel der Eltern hat im vergangenen Corona-Jahr überdurchschnittlich viele Kinderkrankentage genutzt: Das zeigt eine erste Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse für 2020. Demnach sind rund 26% der Mütter und Väter – ob zusammenlebend oder alleinerziehend – mindestens sechs Tage dem Job ferngeblieben, um ein erkranktes Kind zu betreuen. Rund 7% der Eltern nahmen sich mehr als zehn Tage, knapp 2% mehr als 15 Tage für ihren kranken Nachwuchs frei. Im Schnitt bezogen KKH-versicherte Eltern im vergangenen Jahr für rund fünf Tage...

CureVac und Bayer arbeiten gemeinsam an COVID-19-Impfstoffkandidat CVnCoV

CureVac und Bayer arbeiten gemeinsam an COVID-19-Impfstoffkandidat CVnCoV
© luckybusiness - stock.adobe.com

Bayer hat einen Kooperations- und Servicevertrag mit CureVac N.V. unterzeichnet, einem biopharmazeutischen Unternehmen, das in klinischen Studien eine neue transformative Medikamentenklasse auf Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA) entwickelt. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Bayer bei der weiteren Entwicklung und Bereitstellung des COVID-19 Impfstoffkandidaten CVnCoV von CureVac sowie bei lokalen Aktivitäten in ausgewählten Ländern unterstützen.

DGIIN bittet alle Mitarbeitenden im Gesundheitswesen um Teilnahme an SARS-CoV-2-Impfung

DGIIN bittet alle Mitarbeitenden im Gesundheitswesen um Teilnahme an SARS-CoV-2-Impfung
© Africa Studio - stock.adobe.com

Seit dem 27. Dezember 2020 steht die Impfung gegen SARS-CoV-2 in Deutschland zur Verfügung. In der ersten Phase kommt der mRNA Impfstoff Comirnaty (BNT 161b2) der Firma Biontech/Pfizer zum Einsatz, weitere Impfstoffe werden bald weltweit, aber auch in Europa bzw. in Deutschland zugelassen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) fordert all jene, die jetzt die Chance einer Impfung haben, auf, diese zu nutzen.

Dezember 2020

Corona-Delle: Fast jede zweite Kinder-Operation fiel aus

Corona-Delle: Fast jede zweite Kinder-Operation fiel aus
© pingpao - stock.adobe.com

Die Pandemie hat auch massive Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung von Minderjährigen. Der Lockdown im März und April 2020 führte zu einer spürbaren Corona-Delle bei den Krankenhausbehandlungen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel fast jede zweite Operation von Kindern und Jugendlichen aus. Insgesamt gingen die Krankenhausfälle um 41% zurück. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Sonderanalyse der DAK-Gesundheit, die die Universität Bielefeld erstellt hat.

Corona-Pandemie zeigt Bedarf einer konsequenten Digitalisierung des Gesundheitswesens auf

Corona-Pandemie zeigt Bedarf einer konsequenten Digitalisierung des Gesundheitswesens auf
© adam121 - stock.adobe.com

Die Corona-Krise beschleunigt den digitalen Strukturwandel des Gesundheitswesens in Deutschland und zeigt zugleich Versäumnisse aus der Vergangenheit auf. Alle Akteure des Sozialsystems sind mehr denn je dazu bereit, die Digitalisierung nachhaltig voranzutreiben. Dabei muss der Mehrwert für die einzelnen Stakeholder jedoch stärker in den Fokus rücken, um die Diskussion zum Nutzen der Digitalisierung in breitere Kreise der Bevölkerung hineinzutragen, lautet die Bilanz der Webkonferenz zum Nationalen Digital Health Symposium 2020, welches am 16. Dezember 2020 in...

Hartmannbund: Ende des Rettungsschirmes wäre paradox

Hartmannbund: Ende des Rettungsschirmes wäre paradox
© Sven Bähren - stock.adobe.com

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat die Forderung nach einer Weiterführung des Schutzschirmes für die Praxen der vertragsärztlichen Versorgung bekräftigt. „Angesichts der Tatsache, dass die zweite Welle Deutschland erkennbar noch deutlich härter trifft als die Pandemie im Frühjahr, wäre es geradezu paradox, ausgerechnet jetzt den Schutzschirm über denen wegzuziehen, die maßgeblich zur Bewältigung der ersten Welle beigetragen haben. Das ist nicht nur eine Frage der wirtschaftlichen Absicherung, sondern auch...

Übergreifende Gespräche über Suizidhilfe im Bundestag

Übergreifende Gespräche über Suizidhilfe im Bundestag
© Chinnapong - stock.adobe.com

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe gibt es fraktionsübergreifende Gespräche über eine parlamentarische Initiative im neuen Jahr. Die FDP-Abgeordnete Katrin Helling-Plahr sagte auf Anfrage: "Wir sollten noch in dieser Legislaturperiode ein liberales Sterbehilfegesetz auf den Weg bringen." Es sollte das Recht auf einen selbstbestimmten Tod in den Mittelpunkt stellen und Voraussetzungen formulieren, unter welchen Bedingungen Sterbehilfe in Anspruch genommen und erbracht werden dürfe. Karl Lauterbach (SPD) sagte dem ARD-Hauptstadtstudio,...

Intensivmediziner-Vereinigung: Noch Betten frei, Verlegungen möglich

Intensivmediziner-Vereinigung: Noch Betten frei, Verlegungen möglich
© beerkoff - stock.adobe.com

Trotz einer starken Belastung des Gesundheitssystems in der Pandemie sehen Experten noch Kapazitäten auf den deutschen Intensivstationen. Man stehe derzeit nicht an dem Punkt, Priorisierungen von Patienten vornehmen zu müssen, erklärten die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und die Fachgruppe Intensivmedizin, Infektiologie und Notfallmedizin beim Robert Koch-Institut (RKI) in einer gemeinsamen Stellungnahme am Mittwochabend.

DGIIN: Notaufnahmen an Belastungsgrenze

DGIIN: Notaufnahmen an Belastungsgrenze
© Robert Kneschke - stock.adobe.com

Rund 4.800 Intensivbetten sind aktuell mit COVID-19-Patienten belegt, Tendenz noch immer steigend. Die Lage in den Kliniken und insbesondere in den Notaufnahmen ist sehr angespannt – darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) hin. Denn neben den Intensivstationen sind auch die Notaufnahmen durch Pandemie und Personalmangel stark gefordert. Auch sei derzeit keine Abnahme der nicht an COVID-19 erkrankten Notfälle spürbar, wie sie während der ersten Welle im Frühjahr noch zu beobachten gewesen sei. Aus...

Umfrage: Erneuter Lockdown verstärkt negative Folgen für die Psyche

Umfrage: Erneuter Lockdown verstärkt negative Folgen für die Psyche
© DragonImages - stock.adobe.com

Die Corona-Pandemie hat ernste psychische Folgen. Drei Viertel der Psychiater und Psychotherapeuten in Deutschland rechnen mit einem Corona-bedingten Anstieg psychischer Erkrankungen in den kommenden zwölf Monaten. Vier von fünf Therapeuten erwarten, dass Depressionen und depressive Verstimmungen weiter zunehmen. Menschen mit psychischen Vorerkrankungen oder mit einer Anfälligkeit für Stimmungstiefs in der dunklen Jahreszeit sind besonders gefährdet. Dies sind Ergebnisse der Studie "Psychische Gesundheit in der Krise" der pronova BKK, für die 154...

Sächsische Klinik prüft Berichte zu Triage bei Corona-Patienten

Sächsische Klinik prüft Berichte zu Triage bei Corona-Patienten
© Halfpoint - stock.adobe.com

Das Oberlausitzer Bergland-Klinikum im sächsischen Zittau prüft Berichte zu einer möglichen Triage bei Corona-Patienten. Triage kann grob gesagt bedeuten, dass Mediziner bei knappen Ressourcen entscheiden müssen, wem sie zuerst helfen. Derzeit könne noch nichts zu den Aussagen gesagt werden, die der Ärztliche Direktor der Klinik in einem Online-Bürgerforum am Dienstagabend gemacht haben soll, sagte eine Sprecherin des Gesundheitszentrums des Landkreises Görlitz, zu dem das Krankenhaus gehört, der Deutschen Presse-Agentur.

  ...  
EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Kardiologen: Gerinnungshemmer kein Hindernis für Covid-19-Impfung
  • Kardiologen: Gerinnungshemmer kein Hindernis für Covid-19-Impfung