Mittwoch, 27. Mai 2020
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Gesundheitspolitik

Mai 2020

Bundestag nimmt Viren-Übertragung von Tier auf Mensch in den Blick

Bundestag nimmt Viren-Übertragung von Tier auf Mensch in den Blick
imfotograf / Fotolia.com

Um die Wahrscheinlichkeit von Pandemien zu senken, wollen Umweltpolitiker den Zusammenhang von Naturzerstörung und der Viren-Übertragung vom Tier auf Mensch verstärkt in den Blick nehmen. Die Ursachen solcher Übertragungen müssten aufgeklärt und Strategien zu ihrer Verhinderung entwickelt werden, sagte die Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestags, Sylvia Kotting-Uhl (Grüne), am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Den Anfang mache ein per Livestream übertragenes Fachgespräch kommenden Mittwoch (13. Mai), das habe der Ausschuss beschlossen.

Gewalt in der Corona-Krise: UN-Expertin fürchtet um Millionen Kinder

Gewalt in der Corona-Krise: UN-Expertin fürchtet um Millionen Kinder
©junce11 - stock.adobe.com

Millionen Kinder sind während der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise von Gewalt und Ausbeutung bedroht. "Der Schaden wird für Millionen Kinder verheerend sein, wenn wir Kinderschutzdienste für die Früherkennung und Vorbeugung zu langsam mobilisieren", teilte die UN-Sonderberichterstatterin für den Handel und die sexuelle Ausbeutung von Kindern, Mama Fatima Singhateh, am Mittwoch in Genf mit. Es hätten schon vor der Corona-Krise zwischen 42 und 66 Millionen Minderjährige in prekären Situationen gelebt.

Geheimdienste glauben nicht an Laborunfall als Ursache für Pandemie

Geheimdienste glauben nicht an Laborunfall als Ursache für Pandemie
©Andreas Prott - stock.adobe.com

Westliche Geheimdienste halten die Theorie von einem Laborunfall als Ursprung der Pandemie mit dem Coronavirus für "höchst unwahrscheinlich". Der US-Nachrichtensender CNN zitierte am Dienstag drei Quellen, die anhand der Erkenntnisse der "Five Eyes" genannten Geheimdienstallianz der USA mit Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland entsprechenden Verdächtigungen von US-Präsident Donald Trump und zuletzt US-Außenminister Mike Pompeo über das neue Virus Sars-CoV-2 widersprachen.

Coronamaßnahmen: Gesundheitsschutz und Kinderschutz nicht gegeneinander ausspielen

Coronamaßnahmen: Gesundheitsschutz und Kinderschutz nicht gegeneinander ausspielen
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Die Schutzmaßnahmen der vergangenen Wochen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind notwendig, bringen aber Risikofaktoren mit sich, die sich folgenschwer auf Entwicklung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen auswirken können. Deshalb appelliert die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) eindringlich an Bundesregierung, Landesregierungen und Kommunen, die erheblichen Belastungen der Familien zu berücksichtigen und Möglichkeiten der Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen auszuweiten.

Kindertagespflege soll in Mecklenburg-Vorpommern wieder öffnen

Kindertagespflege soll in Mecklenburg-Vorpommern wieder öffnen
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In Mecklenburg-Vorpommern sollen die wegen Corona erlassenen Einschränkungen in der Kinderbetreuung deutlich gelockert werden. Für die rund 4.500 Kinder bei Tagesmüttern und Tagesvätern soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am 11. Mai die reguläre Betreuung wieder beginnen. Eine Woche später, am 18. Mai, sollen nach Plänen des Sozialministeriums dann alle Vorschulkinder in die Kita zurückkehren können. Die Pläne sollen am Donnerstag Thema im Kabinett sein.

BDI: Verwirrung um Kurzarbeitergeld nicht hinnehmbar

BDI: Verwirrung um Kurzarbeitergeld nicht hinnehmbar
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Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) fordert umgehende Rechtssicherheit im Hinblick auf die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld für Krankenhäuser und Vertragsärzte. Das Kurzarbeitergeld (KUG) ist eine beitragsfinanzierte Lohnersatzleistung für Arbeitnehmer eines Betriebes, um unvermeidbare Arbeits- und Entgeltausfälle zu kompensieren und betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern. Krankenhäuser und Arztpraxen haben daher, wie andere Unternehmen auch, in der aktuellen Pandemielage Anspruch auf KUG.

Nordrhein-Westfalen droht bei Kita-Öffnung mit Alleingang

Nordrhein-Westfalen droht bei Kita-Öffnung mit Alleingang
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Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat bei der Kita-Öffnung in der Corona-Pandemie mit einem Alleingang gedroht, sollte Kanzlerin Angela Merkel am kommenden Mittwoch mit den Ministerpräsidenten keinen einheitlichen Kurs beschließen. "Ich möchte jetzt gerne unseren Weg gehen. Wir lassen uns nicht noch eine Woche vertrösten", sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Montag im "Morning Briefing"-Podcast von Gabor Steingart. Zwar sollten sich Erzieher und Tagespflegepersonal in der derzeitigen Situation sicher fühlen...

Menschenrechtler: Corona-Krise ist Risiko für Migranten in Russland

Menschenrechtler: Corona-Krise ist Risiko für Migranten in Russland
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Menschenrechtler warnen vor einer prekären wirtschaftlichen und gesundheitlichen Lage für Arbeitsmigranten aus Zentralasien in Russland. "Die Arbeiter tragen massiv zur Wirtschaft bei. Jetzt gibt es weder von Russland noch von ihren eigenen Ländern den wichtigen Schutz, den sie eigentlich bräuchten", sagte die Menschenrechtsexpertin Damelja Aitchoschina von Human Rights Watch (HRW) in Moskau. Das Problem bestehe schon länger, die Corona-Krise habe dies aber noch einmal verschärft.

Japan verlängert Notstand wegen Coronavirus bis Monatsende

Japan verlängert Notstand wegen Coronavirus bis Monatsende
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Japans Regierung hat trotz erster Anzeichen sinkender Neuinfektionen mit dem Coronavirus eine Verlängerung des Notstands bis Ende Mai beschlossen. Das berichteten japanische Medien am Montag. Zuvor hatte ein Expertengremium der Regierung sich für eine Verlängerung des zunächst bis zum 6. Mai angesetzten Notstands ausgesprochen. Der Notstand in Japan bedeutet allerdings keine Ausgangssperren wie in Europa. Die Bürger des Inselreiches sind lediglich dazu aufgefordert, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Viele Geschäfte, Restaurants und Kaufhäuser...

UN warnen: "Katastrophale Auswirkungen" der Corona-Krise auf Frauen

UN warnen: "Katastrophale Auswirkungen" der Corona-Krise auf Frauen
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Die Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie könnten nach Ansicht der Vereinten Nationen zu sieben Millionen nicht geplanten Schwangerschaften führen. Das liege unter anderem daran, dass aufgrund von in der Krise unterbrochenen Lieferketten rund 47 Millionen Frauen in ärmeren Ländern keinen Zugang zu modernen Verhütungsmitteln mehr haben könnten, hieß es am Dienstag in New York vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA).

DIHK schlägt App-Tickets für Geschäfte und Fußgängerzonen vor

DIHK schlägt App-Tickets für Geschäfte und Fußgängerzonen vor
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Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bringt App-Tickets für Läden, Restaurants und Fußgängerzonen ins Gespräch, um in der Corona-Krise die Menschenströme zu steuern. Die Geschäfte könnten in einer App Informationen wie Öffnungszeiten und Verkaufsfläche hinterlegen, erläuterte der DIHK in seinem Vorschlag. Auf dieser Basis könnte dann das zulässige Kundenaufkommen errechnet und Kunden ein Ticket für einen bestimmten Zeitraum zugeteilt werden. Sie könnten sich dann vor Ort zum Beispiel mit einem...

Weiter große regionale Unterschiede bei Arztnetz-Dichte

Die Zahl der Praxisärzte in Deutschland ist weiter gestiegen - beim Versorgungsangebot für die Patienten gibt es aber immer noch große Unterschiede je nach Region. Am dichtesten ist das Netz in Heidelberg mit 396,6 Ärzten und Psychotherapeuten je 100.000 Einwohner. Am wenigsten niedergelassene Mediziner in diesem Verhältnis gibt es mit 80,6 im Landkreis Coburg in Bayern. Das geht aus Daten des Bundesarztregisters mit Stand Ende vergangenen Jahres hervor, welche die Deutsche Presse-Agentur ausgewertet hat.

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„In Deutschland sind etwa 400.000 Menschen von den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen“, sagt der CED-Experte der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, PD Dr. Bernd Bokemeyer. „Die Diagnose wird bei etwa einem Viertel der Patienten schon vor dem 18. Lebensjahr gestellt. Ein Viertel dieser erkrankten Jugendlichen hat seine Diagnose sogar schon vor dem zehnten Lebensjahr erhalten.“  

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Das Coronavirus hält die Welt seit Wochen in Atem. Drastische Maßnahmen werden in China, aber zum Beispiel auch in Deutschland ergriffen, um die Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit zu verhindern. Auch wenn das Kern-Infektionsgebiet Wuhan rund 8.300 Kilometer Luftlinie von Deutschland entfernt liegt: Bei vielen Menschen weckt das Ängste. So sind in hiesigen Apotheken beispielsweise vereinzelt Mund- und Atemschutzmasken ausverkauft. Michael Falkenstein, Experte für Psychologie von der KKH Kaufmännische Krankenkasse, erklärt, woher solche Ängste kommen...

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Pflege: „24-Stunden-Betreuung“ nicht wörtlich verstehen

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Auch wenn es so klingt: Bei Angeboten einer „24-Stunden-Betreuung“ zu Hause kann die Pflegekraft nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Es gilt das Arbeitszeitgesetz, erklärt die Verbraucherzentrale Berlin. Somit sei ein Arbeitstag in der Regel nach maximal 10 Stunden zuzüglich Pause vorbei, auch wenn die Pflegekraft mit im Haus wohnt. Wer tatsächlich auf 24 Stunden Betreuung Wert legt, muss für die Ruhe- und Pausenzeiten der Pflegekraft genügend Ersatz einplanen.

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Auch Bayern lockert „Corona“-Beschränkungen – Ab dem 15. Juni sollen auch in Bayern unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln Kinos und Theater wieder öffnen (dpa, 26.05.2020).
  • Auch Bayern lockert „Corona“-Beschränkungen – Ab dem 15. Juni sollen auch in Bayern unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln Kinos und Theater wieder öffnen (dpa, 26.05.2020).

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