Freitag, 30. Oktober 2020
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Gesundheitspolitik

Oktober 2020

Wohnheimerzieher dürfen auch mit positivem Corona-Test arbeiten

Um die Bewohner eines besonders vom Coronavirus betroffenen Heims in Bayern zu betreuen, dürfen auch positiv getestete Beschäftigte arbeiten. "Zwei sind im Einsatz", sagte der Geschäftsführer der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld, Jens Fuhl, am Dienstag. "Die fühlen sich wieder gesund" und seien symptomfrei. Ihr Einsatz sei freiwillig. Insgesamt seien 13 der 25 Mitarbeiter positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, von den 25 Bewohnern seien 22 positiv. "Es hat fast alle erwischt", sagte Fuhl. Zwei Betroffene lägen auf einer...

Gesellschaft für Virologie zur Einführung von COVID-19-Impfungen

Die Bemühungen, eine Impfung gegen COVID-19 zu entwickeln, laufen weltweit mit höchster Intensität. Die Vielzahl der aktuell untersuchten Impfstoffkandidaten, die ersten Ergebnisse aus tierexperimentellen Studien und Immunantworten in klinischen Studien am Menschen haben die Wahrscheinlichkeit beträchtlich erhöht, dass in absehbarer Zeit ein vorläufiger Verträglichkeits- und Wirksamkeitsnachweis für ein oder mehrere Impfstoffe gelingt. Daher gilt es, deren Einführung auf allen Ebenen trotz vieler Ungewissheiten jetzt planerisch vorzubereiten.

KKH-Umfrage: Herkömmliche Fitness-Apps bereits sehr beliebt

KKH-Umfrage: Herkömmliche Fitness-Apps bereits sehr beliebt
© Alex from the Rock - stock.adobe.com

Erstmals können Gesundheits-Apps in Deutschland vom Arzt verschrieben werden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat zwei digitale Anwendungen geprüft und als Kassenleistung zugelassen. Dabei handelt es sich um die Tinnitus-Therapie Kalmeda sowie die digitale Unterstützung Velibra für Patienten mit Angststörungen. Weitere solcher Apps befinden sich aktuell im Prüfverfahren und werden nach Abschluss ins Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) aufgenommen.

EU-Abgeordnete fordern besseren Schutz für Pflegebedürftige

EU-Kommissionsvizepräsidentin Dubravka Suica hat angesichts der Corona-Pandemie Unterstützung für einen stärkeren Schutz von Pflegebedürftigen zugesagt. "Wir müssen den Schutz der Schutzbedürftigsten verbessern. Allzu viele Menschenleben sind verloren gegangen", sagte Suica am Donnerstag bei einer Debatte im Europaparlament in Brüssel. Suica sicherte dafür Hilfestellung der EU zu. Zudem werde an Leitfäden für Infektionsprävention etwa in Pflegeeinrichtungen, aber auch in Migrantenzentren gearbeitet, sagte Suica.

Längeres Arbeiten und längere Rente in Deutschland

Die Menschen in Deutschland beziehen immer länger Rente. So erhielten Männer im vergangenen Jahr im Schnitt 18,2 Jahre Rente – zehn Jahre zuvor waren es noch 2,4 Jahre weniger. Bei Frauen stieg die Bezugsdauer in diesem Zeitraum von 20,6 auf 21,7 Jahre. Das geht aus dem Rentenatlas 2020 hervor, die die Deutsche Rentenversicherung Bund auf ihrer Homepage veröffentlicht hat. Keine großen Verschiebungen gab es seit 2017. Seither stieg die Dauer bei den Männern um 0,3 Jahre, bei den Frauen sank sie um 0,1 Jahr.

EU-Länder können Remdesivir nachbestellen – weiterer Liefervertrag

Angesichts steigender Corona-Infektionen in mehreren europäischen Ländern können EU-Staaten jetzt zusätzliche Mengen des Wirkstoffs Remdesivir nachbestellen. Remdesivir hemmt ein Enzym der Viren, das für deren Vermehrung nötig ist. Außerdem plant die EU-Kommission den Abschluss weiterer Verträge über gemeinsame Bezugsrechte mit dem Hersteller. "Wir müssen sicherstellen, dass die nötigen Therapeutika verfügbar sind", sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde am Mittwoch auf die Frage, ob mehr Dosen beschafft...

Neuer Höchstwert an Corona-Neuinfektionen seit April

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat wieder einen neuen Höchstwert seit der zweiten Aprilhälfte erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 2.828 neue Corona-Infektionen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen bekanntgab. Das sind über 150 mehr als am Freitagmorgen, als mit 2.673 Neuinfektionen innerhalb eines Tages der zuvor geltende Höchstwert seit der zweiten Aprilhälfte gemeldet worden war.

„Apps auf Rezept“ ins Verzeichnis digitaler Gesundheitsanwendungen aufgenommen

„Apps auf Rezept“ ins Verzeichnis digitaler Gesundheitsanwendungen aufgenommen
© carballo - stock.adobe.com

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die ersten „Apps auf Rezept“ in das neue Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) aufgenommen. Im DiGA-Verzeichnis werden digitale Gesundheitsanwendungen gelistet, also zum Beispiel Apps oder browserbasierte Anwendungen, die als Medizinprodukt mit niedrigem Risiko CE-zertifiziert sind, zusätzlich vom BfArM im Fast-Track-Verfahren geprüft wurden und damit vom Arzt verschrieben oder bei entsprechender Diagnose direkt von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet werden können....

Kampagne macht auf Thema psychische Gesundheit aufmerksam

Die Bundesregierung und Organisationen aus dem Bereich Prävention wollen mit einer Kampagne auf das Thema psychische Gesundheit aufmerksam machen. Die "Offensive Psychische Gesundheit" solle dazu beitragen, dass Menschen ihre eigenen psychischen Belastungen und Grenzen besser wahrnehmen und auch mit Menschen in ihrem Umfeld offener darüber sprechen können, hieß es am Montag zum Start der Kampagne in Berlin in einer gemeinsamen Mitteilung von Bundesgesundheits-, Bundesfamilien- und Bundesarbeitsministerium. Ob am Arbeitsplatz, in Schule, Ausbildung oder...

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Bundesweite Kontaktbeschränkungen ab 02. November 2020 – Früher als angekündigt soll die Pandemie mit massiven Kontaktbeschränkungen gestoppt werden (dpa, 28.10.2020).
  • Bundesweite Kontaktbeschränkungen ab 02. November 2020 – Früher als angekündigt soll die Pandemie mit massiven Kontaktbeschränkungen gestoppt werden (dpa, 28.10.2020).