Mittwoch, 3. Juni 2020
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Gesundheitspolitik

Oktober 2012

Zahl der Organspenden geht zurück - Stiftung: Skandale aufklären

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) schlägt Alarm, weil die Zahl der Organspenden nach den jüngsten Skandalen deutlich sinkt. In der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) appellierte der Medizinische Vorstand Professor Günter Kirste nach Ablauf des dritten Quartals "umso dringlicher an alle: Jedes einzelne Spenderorgan kann das Leben eines schwerkranken Menschen retten." Von Januar bis September 2012 zählte die Organisation 829 Organspender - 71 oder knapp 8% weniger als im Vorjahreszeitraum. 2007 waren es noch 992.

Brustkrebsmedikament Eribulin: Erstattungsbetragsverhandlungen mit GKV-Spitzenverband erfolgreich abgeschlossen

Eisai gab bekannt, dass das Unternehmen sich mit dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) auf einen Erstattungsbetrag für Eribulin geeinigt hat. Eribulin ist ein in Europa zugelassenes Medikament für Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs, bei denen nach mindestens zwei Chemotherapien zur Behandlung einer fortgeschrittenen Brustkrebserkrankung eine weitere Progression eingetreten ist. Die Vortherapien sollten ein Anthrazyklin und ein Taxan enthalten haben, es sei denn, diese Behandlungen waren für die Patientin ungeeignet (1).

Rezessionsgefahr rasant gestiegen: Risiko über 40%

Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession gerät, ist im vergangenen Monat rasant angestiegen. Das zeigt der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Erstmals in diesem Jahr klettert die vom Indikator ausgewiesene Rezessionsgefahr zeitweilig auf über 40%. Für den Oktober und November signalisiert der Indikator die mittlere Warnstufe gelb. „Das ist ein deutliches Warnsignal. Unmittelbar scheint in Deutschland zwar noch keine...

GFB: „Kommerz oder Medizin, das ist die Frage“

Die abgeschlossenen sowie die anstehenden Honorarverhandlungen veranlassen die GFB noch einmal mit allem Nachdruck daran zu appellieren, die medizinische Versorgung nicht ausschließlich unter den Aspekten der Ökonomie zu sehen. Die eigentliche Aufgabe des Arztes - gleich welcher Couleur, als Fach- oder Hausarzt und in welchem Tätigkeitsfeld, sei es ambulant oder stationär – gilt der Versorgungsqualität des Patienten. „Hohe ärztliche Versorgungsqualität spart Kosten“, so Dr. Siegfried Götte, GFB-Präsident.

TK zahlt Prämien für Millionen Krankenversicherte

Die Techniker Krankenkasse (TK) zahlt ihren mehr als sechs Millionen gesetzlich Versicherten im kommenden Jahr eine Prämie von 80 Euro. Das hat der Verwaltungsrat wegen der günstigen Finanzlage am Freitag in Berlin entschieden. Die zweitgrößte deutsche Kasse will ihren Versicherten zudem die Praxisgebühr von 10 Euro im Quartal erstatten, wenn sie an mindestens vier Vorsorgemaßnahmen im Jahr teilgenommen haben. „Mit dieser Dividende beteiligt unsere Selbstverwaltung die TK-Mitglieder an der guten Finanzsituation“, sagte der Vorsitzende des...

Wehrmediziner: Auslandseinsätze fordern Ärzte und Sanitäter

Ärzte und Sanitäter stehen bei der Bundeswehr wegen häufiger Auslandseinsätze stärker unter Druck als noch vor einigen Jahren. "Es ist das Klima, es ist die lange Abwesenheit von Zuhause, es ist die fehlende Privatsphäre", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie, Christoph Veit, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Hinzu kämen ungewohnte Verletzungen, etwa wenn Sprengsätze explodierten.

Patientenschützer: Bundesrat sollte Sterbehilfe-Entwurf ablehnen

Patientenschützer haben an den Bundesrat appelliert, den dort vorliegenden Regierungsentwurf zur Sterbehilfe abzulehnen. Das Gesetz eröffne Spielräume, "die hochgradig gefährlich sind", sagte Eugen Brysch, Stiftungsvorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Faktisch gebe es damit einen Freifahrtsschein für alle Einrichtungen, die eine organisierte Möglichkeit zur leichten Verfügung der Selbsttötung anbieten würden, kritisierte er.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Keine Krankschreibungen mehr via Telefon – Seit heute ist eine Krankschreibung via Telefon ohne den Patienten persönlich gesehen zu haben, nicht mehr erlaubt. Der Hausärzteverband fodert eine Verlängerung der „Corona“-Sonderregelung (dpa, 01.06.2020).
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