Freitag, 24. Mai 2019
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Gesundheitspolitik

April 2012

Union: Kassen sollen mehr Geld für Vorsorge ausgeben

Die Krankenkassen sollen nach der Vorstellung von Gesundheitspolitikern der Union künftig mehr Geld als bisher für Vorsorgeleistungen ausgeben. Sie sollten mehr als 400 Millionen Euro pro Jahr für Prävention einplanen können – mehr als doppelt so viel wie ihnen bisher per Gesetz gewährt werde, berichtet die Tageszeitung «Die Welt» (Samstag). Sie beruft sich dabei auf «Eckpunkte für eine nationale Präventionsstrategie», über die Gesundheitspolitiker von CDU und CSU am Freitag bei einer Klausurtagung beraten hätten.

Bericht: Krankenhäuser sollen Tarifausgleich bekommen

In der Regierungskoalition wächst offenbar die Bereitschaft, den gut 2.000 deutschen Krankenhäusern mehr Geld zu geben. Geplant sei ein teilweiser Ausgleich der Mehrkosten, die durch die jüngsten Tarifrunden der Ärzte und des öffentlichen Dienstes entstehen, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Samstag). «Wir anerkennen damit, dass die hohen Tarifabschlüsse die Krankenhäuser als personalintensive Dienstleister zu überfordern drohen.»

DGB: Immer mehr Arbeitslose fallen direkt in Hartz IV

Immer mehr Arbeitnehmer, die ihren Job verlieren, fallen nach Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sofort in die Grundsicherung von Hartz IV. Um 18,7 Prozent sei zwischen 2008 und 2011 die Zahl derjenigen gestiegen, die nach einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit direkt in das Hartz-IV-System rutschten. Das berichtet die Tageszeitung «Die Welt» (Montag) unter Berufung auf den DGB. Der Grund: Die Betroffenen waren innerhalb der letzten zwei Jahre nicht zwölf Monate lang beschäftigt gewesen.

Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion zu Schönheitsoperationen: Plastische und Ästhetische Chirurgen begrüßen Patientenschutz

Ein Verbot medizinisch nicht notwendiger ästhetischer Eingriffe („Schönheitsoperationen“) bei Minderjährigen fordern Abgeordnete der CDU/CSU-Fraktion nun in einem Positionspapier. Weitere Eckpunkte sind der Schutz und die Definition des Begriffs „Schönheitschirurgie“, der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei der Ärztekammer sowie ein Entschädigungsfonds für die Opfer ärztlicher Kunstfehler. „Manches davon ist überfällig, anderes geht an der Realität vorbei“, konstatiert Prof. Dr. Peter Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen...

Experten fordern Register für alle Brust-Implantate

Um mögliche Risiken und Nebenwirkungen von Brust-Implantaten frühzeitig aufzuspüren, rufen Experten dazu auf, sämtliche Eingriffe flächendeckend zu registrieren. «Seit kurzem steht ein webbasiertes Implantat- und Netzregister zur Verfügung, das alle nutzen sollten», sagte Prof. Andree Faridi vom Vorstand der Awogyn (Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und rekonstruktive Operationsverfahren in der Gynäkologie) am Freitag in Berlin.

Neue Ärzte braucht das Land? IAT-Studie zur Ärzteausbildung in Deutschland

Die Ärzteausbildung in Deutschland muss dringend modernen Erfordernissen angepasst werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zur Reform der Medizinerausbildung, die das Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) im Auftrag der Initiative Gesundheitswirtschaft, Berlin, erstellt hat. „Nicht einfach nur mehr, sondern vor allem andere Ärzte braucht das Land“, so PD Dr. Josef Hilbert, Direktor des IAT. Die systematische Entwicklung von branchen- und sektorenübergreifenden Systemlösungen sowie von Standards für integrierte Versorgungsketten sei ein zentrales Thema für...

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