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Gesundheitspolitik

April 2012

Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion zu Schönheitsoperationen: Plastische und Ästhetische Chirurgen begrüßen Patientenschutz

Ein Verbot medizinisch nicht notwendiger ästhetischer Eingriffe („Schönheitsoperationen“) bei Minderjährigen fordern Abgeordnete der CDU/CSU-Fraktion nun in einem Positionspapier. Weitere Eckpunkte sind der Schutz und die Definition des Begriffs „Schönheitschirurgie“, der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei der Ärztekammer sowie ein Entschädigungsfonds für die Opfer ärztlicher Kunstfehler. „Manches davon ist überfällig, anderes geht an der Realität vorbei“, konstatiert Prof. Dr. Peter Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen...

Experten fordern Register für alle Brust-Implantate

Um mögliche Risiken und Nebenwirkungen von Brust-Implantaten frühzeitig aufzuspüren, rufen Experten dazu auf, sämtliche Eingriffe flächendeckend zu registrieren. «Seit kurzem steht ein webbasiertes Implantat- und Netzregister zur Verfügung, das alle nutzen sollten», sagte Prof. Andree Faridi vom Vorstand der Awogyn (Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und rekonstruktive Operationsverfahren in der Gynäkologie) am Freitag in Berlin.

Neue Ärzte braucht das Land? IAT-Studie zur Ärzteausbildung in Deutschland

Die Ärzteausbildung in Deutschland muss dringend modernen Erfordernissen angepasst werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zur Reform der Medizinerausbildung, die das Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) im Auftrag der Initiative Gesundheitswirtschaft, Berlin, erstellt hat. „Nicht einfach nur mehr, sondern vor allem andere Ärzte braucht das Land“, so PD Dr. Josef Hilbert, Direktor des IAT. Die systematische Entwicklung von branchen- und sektorenübergreifenden Systemlösungen sowie von Standards für integrierte Versorgungsketten sei ein zentrales Thema für...

Arbeitskreis Palliativmedizin im BDI gegründet

Am 12. März hat sich der Arbeitskreis Palliativmedizin zu seiner ersten und konstituierenden Sitzung in Wiesbaden zusammengefunden. Auf Initiative des BDI-Vorstandes wurde dieses Treffen einberufen, um diesem interdisziplinären Fach einen festen Platz innerhalb des Berufsverbandes zu geben, stammt doch das Patientenklientel der Palliativmedizin zum größten Teil aus der Inneren Medizin. Sprecher des neuen Arbeitskreises ist der Internist und Palliativmediziner Dr. Oliver Henke. Der Bundeswehrarzt aus Berlin ist unter anderem aktiv an der Gestaltung des Palliativmedizinischen Unterrichts für...

Gutes Verhältnis zwischen jungen Erwachsenen und ihren Eltern

Nicht Konflikte und Spannungen dominieren heutzutage die Beziehungen zwischen jungen Erwachsenen und ihren Eltern, sondern familiärer Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung. Über 80 Prozent der nicht mehr zu Hause lebenden Kinder haben mindestens einmal in der Woche Kontakt zu ihrer Mutter und mehr als zwei Drittel der jungen Erwachsenen geben eine enge Verbundenheit zu ihren Eltern an. Dies ist nur einer der Befunde der derzeit größten Studie über partnerschaftliches und familiäres Zusammenleben in Deutschland, die von Soziologen der Arbeitsgruppe zu Generationenbeziehungen an der...

Ärztlicher Bereitschaftsdienst bekommt zentrale Rufnummer 116 117

Wer nachts oder am Wochenende dringend einen Arzt braucht, der kann künftig überall in Deutschland die Telefonnummer 116 117 anrufen. Die neue kostenlose Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes soll ab dem 16. April erreichbar sein, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Dienstag in Berlin mitteilte. Der Anrufer wird automatisch mit dem nächstliegenden Bereitschaftsdienst verbunden. Bislang ist der Bereitschaftsdienst in Deutschland unter mehr als tausend regional unterschiedlichen Nummern zu erreichen.

Wissenschaftliches Institut der AOK belegt: Preise auf dem Arzneimittelmarkt sinken immer weiter

Der heute vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) vorgelegte aktuelle GKV-Arzneimittelindex macht deutlich, dass die Preise für Arzneimittel bereits seit März 2010 immer weiter gesunken sind. Diese Entwicklung gilt sowohl im Bereich der Festbeträge- als auch für die nicht durch Festbetrag geregelten Arzneimittel. Im Vergleich zu März 2010 ist der Arzneimittelpreisindex um 4 Prozent gesunken. Dieser Trend setzte damit bereits vor der im August 2010 vorgenommenen Erhöhung der gesetzlichen Zwangsabschläge und dem Preismoratorium ein und wurde durch diese Maßnahmen weiter beschleunigt.

BPI: IQWiG ignoriert Versorgungsalltag von MS-Patienten

Das verheerende Ergebnis des Bewertungsberichts des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) in der frühen Nutzenbewertung für das Cannabis-Präparat Sativex zur Behandlung der MS (Multiple Sklerose)-induzierten Spastik beruht offenbar auf einer Fehlinterpretation der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vorgegebenen Vergleichstherapie seitens des IQWiG. Nur durch diese an den Beweggründen des G-BA vorbeigehende Interpretation konnte das Institut sämtliche vorgelegte Studien des Herstellers aus dem Bewertungsverfahren ausschließen und somit seine...

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