Freitag, 23. Oktober 2020
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Gesundheitspolitik

April 2012

Merkel stellt weitere Senkung des Rentenbeitragssatzes in Aussicht

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Beitragszahlern eine weitere Senkung des Rentenbeitragssatzes in Aussicht gestellt. «Wenn sich der Arbeitsmarkt weiter so gut entwickelt, werden wir ihn noch einmal senken können», sagte sie dem Bielefelder «Westfalen-Blatt» (Dienstag). «Zwar müssen wir den Pflegeversicherungsbeitrag um 0,1 Prozent anheben, um neue und sehr wichtige Leistungen für Demenzkranke und pflegende Angehörige zu bezahlen, insgesamt aber wird die Belastung der Einkommen durch Sozialversicherungsbeiträge am Ende der Legislaturperiode geringer sein als zu Anfang.»

Hartmannbund: Reinhardt fordert konkrete Konzepte mit wirkungsvollen Steuerungseffekten als Alternative zur Praxisgebühr

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat im Zusammenhang mit der Diskussion um eine mögliche Abschaffung der Praxisgebühr an alle Beteiligten appelliert, an die Stelle endlosen Lamentierens konkretes (Regierungs-) Handeln zu setzen. Dabei sei allerdings deutlich mehr Fantasie gefragt, als lediglich über die Abschaffung oder Beibehaltung der Praxisgebühr zu streiten. „Wenn sich die maßgeblichen Diskutanten – bis hin zu führenden Gesundheitsökonomen – darüber einig sind, dass die Praxisgebühr als Steuerungsinstrument für die Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen versagt...

VKA: „Refinanzierung von Tariflohnsteigerungen muss ohne Personalabbau möglich sein“

Die VKA, der tarifpolitische Dachverband der kommunalen Krankenhäuser, begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung, einen Tarifausgleich in der Krankenhausfinanzierung zu schaffen: „Wenn die Beschäftigten in den Krankenhäusern an der allgemeinen Lohnentwicklung teilhaben sollen, so wie das von allen Seiten befürwortet wird, dann müssen die Krankenhäuser auch in die Lage versetzt werden, die Tarifsteigerungen finanzieren zu können“, so VKA-Hauptgeschäftsführer Manfred Hoffmann. „Ohne eine Refinanzierung der Tarifsteigerungen müssen die Personalmehrkosten unter anderem durch Stellenabbau und...

CDU-Gesundheitsexperte: Pflegeheime bei Missständen auch schließen

Angesichts weiter bestehender Missstände in Pflegeheimen hat die SPD grundlegendere Reformen und höhere Versicherungsbeiträge gefordert. «Wir alle werden für die Pflege in Zukunft mehr zahlen müssen», sagte die stellvertretende Vorsitzende, Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig, der «Passauer Neuen Presse» (Montag). «Die Einführung der Zwei-Klassen-Pflege mit einer privaten Zusatzversicherung durch Herrn (Gesundheitsminister Daniel) Bahr (FDP) lehnen wir ab.»

Mehrheit würde sich Therapie mit embryonalen Stammzellen unterziehen

Fast zwei Drittel der Deutschen würden sich einer Therapie mit embryonalen Stammzellen unterziehen, wenn sie an einer mit anderen Mitteln nicht heilbaren Krankheit litten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov für die Nachrichtenagentur dpa. 69 Prozent der Männer würden einer solchen Therapie zustimmen. Bei den Frauen sind es nur 49 Prozent – viele von ihnen (39 Prozent) sind sich momentan nicht schlüssig darüber.

DKG: „Kliniken weisen Zahlen der Krankenkassen als unseriös zurück“

Zu den Behauptungen der Krankenkassen, nach denen die Krankenhausausgaben im laufenden Jahr um rund 2,5 Milliarden Euro steigen werden und die von der Koalition angekündigten Finanzhilfen nicht notwendig seien, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: "Die Zahlangaben der Krankenkassen sind unseriös. Fakt ist, dass die Preise für Krankenhausleistungen im laufenden Jahr um durchschnittlich gerade einmal 1 Prozent steigen dürfen. Die Entwicklung der Fallzahlen in 2012 ist noch völlig offen, zumal die Kassen bislang noch keine Budgetabschlüsse...

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Erster Lockdown seit Monaten – Ab 14 Uhr dürfen die Berchtesgadener nur noch aus trifftigen Gründen ihre Wohnungen verlassen (dpa, 20.10.2020).
  • Erster Lockdown seit Monaten – Ab 14 Uhr dürfen die Berchtesgadener nur noch aus trifftigen Gründen ihre Wohnungen verlassen (dpa, 20.10.2020).