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Gesundheitspolitik

Mai 2012

Hartmannbund: „Endlich ist der Weg frei für PJ-Mobilität und Abschaffung des Hammerexamens – Pflichtabschnitt Allgemeinmedizin vom Tisch“

Der Vorsitzende des Ausschusses der Medizinstudierenden im Hartmannbund, Kristian Otte, hat die Zustimmung des Bundesrates zur vom Gesundheitsministerium vorgeschlagenen Reform der Approbationsordnung für Ärzte ausdrücklich begrüßt. Damit sei der Weg frei für die vom Hartmannbund seit langem geforderte PJ-Mobilität sowie für die Abschaffung des Hammerexamens.

bvmd: Medizinstudierende begrüßen die Änderung der Approbationsordnung

Der Bundesrat verabschiedete am vergangenen Freitag die Änderung der Approbationsordnung für Ärzte. Im Zuge dessen wurde die Splittung des Hammerexamens, der Querschnittsbereich 14 „Schmerzmedizin“ und eine erhöhte Mobilität im Praktischen Jahr beschlossen. Der Länderantrag, das Praktische Jahr (PJ) zu quartalisieren und einen Pflichtabschnitt Allgemeinmedizin einzuführen, wurde abgelehnt. Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) begrüßt die beschlossenen Änderungen nachdrücklich.

Marbuger Bund: „Approbationsordnung endlich grünes Licht geben“

Der Marburger Bund fordert den Bundesrat auf, der neuen Approbationsordnung für Ärzte heute in der vorgelegten Form zuzustimmen. "Die von der Bundesregierung beschlossenen Änderungen werden von den Studentenvertretern und den Spitzenorganisationen der Ärzteschaft nachdrücklich unterstützt. Die Länder sollten diesen großen Konsens nicht in Frage stellen und die Beschlussfassung der Novelle nicht weiter hinauszögern“, forderte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, vor der heutigen Beratung der Novelle im Plenum des Bundesrates.

Kinderärzte befürchten Versorgungslücken auf dem Land

Kinderärzte haben wegen eines Mangels an Medizinern in ländlichen Gebieten vor Versorgungslücken gewarnt. «Wir werden in Deutschland Verhältnisse (...) bekommen, wo die Patienten zu einer hoch qualifizierten fachlichen Versorgung weitere Wege in Kauf nehmen müssen», sagte der Generalsekretär der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Hans-Jürgen Nentwich, am Donnerstag in Berlin. Schon jetzt müssten Eltern mit ihren Kindern vereinzelt 50 bis 70 Kilometer zu einem Arzt fahren.

Bericht: Aufsicht will Krankenkassen zu Prämienzahlungen zwingen

Viele Krankenkassen schwimmen im Geld. Doch nur wenige schütten Prämien aus. Das könnte sich jetzt ändern. Das Bundesversicherungsamt zieht die Daumenschrauben an. Angesichts ihres Milliardenpolsters wächst der Druck auf einige Krankenkassen, Prämien an ihre Mitglieder auszuschütten. Nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ/Donnerstag) hat das Bundesversicherungsamt (BVA) mehrere Kassen aufgefordert, entsprechende Schritte zu prüfen.

BDI verwahrt sich gegen eine Kriminalisierung der Krankenhäuser

DRG-Abrechnungen der Krankenhäuser werden regelhaft und flächendeckend von Ärztinnen und Ärzten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen kontrolliert, mit dem Ziel, Krankenhausabrechnungen zu kürzen. Dabei wird vor allem über die Liegedauer des stationär versorgten Patienten und über die Frage diskutiert, ob die Behandlung nicht hätte ambulant erbracht werden können. Individuelle Ermessensfragen bei der Patientenbehandlung werden hier hinterfragt.

Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland: Proteste gegen Pflichtquartal

Zehntausende Medizinstudierende protestieren gegen das Pflichtquartal Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr Am Freitag (11.05.12) entscheidet der Bundesrat über die Änderung der Ärztlichen Approbationsordnung. Dabei soll ein Pflichtabschnitt Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr beschlossen werden, wogegen sich die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) bereits mehrfach deutlich ausgesprochen hat.

Vierteiliges Praktisches Jahr für Medizinstudierende gefährdet Qualität der ärztlichen Ausbildung

Nach Abwendung des Pflichttertials Allgemeinmedizin droht den Medizinstudierenden ein vierteiliges Praktisches Jahr (PJ). Der Bundesrat soll am 11. Mai 2012 über ein vierteiliges PJ entscheiden. Das hätte zur Folge, dass die Qualität der medizinischen Ausbildung leidet, warnen die großen fachärztlichen Berufsverbände Deutschlands. Ziel des Praktischen Jahres ist es, dass Studierende ihre theoretischen Kenntnisse in der praktischen Arbeit vertiefen. Ein dreimonatiges „Hereinschnuppern“ nimmt angehenden Ärzten diese Möglichkeit.

Studie: Am Lebensabend sind Menschen überzeugt, ihr Leben im Griff zu haben

An ihrem Lebensabend sind die meisten Menschen davon überzeugt, ihr Schicksal selbst in der Hand zu halten – auch wenn sie tatsächlich die Kontrolle über ihr Leben zunehmend verlieren. Das ist das Ergebnis einer jetzt in der amerikanischen Zeitschrift „Developmental Psychology“ erschienenen Studie auf der Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). „Je älter Menschen werden, desto häufiger erleben sie nicht kontrollierbare Ereignisse, wie zum Beispiel schwere Krankheiten“, sagt Jule Specht, eine der Autorinnen und Autoren. „Dennoch ist der Glaube, selbst über das eigene Leben zu...

Hartmannbund: Studierende im Hartmannbund rufen zu Protesten gegen geplanten Pflichtabschnitt im Praktischen Jahr auf

Der Vorsitzende der Medizinstudierenden im Hartmannbund, Kristian Otte, hat seine Kommilitonen in ganz Deutschland aufgefordert, sich gegen den vom Bundesrat geplanten Pflichtabschnitt Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr (PJ) zur Wehr zu setzen. „Wenn unsere sachlich vorgetragenen Argumente hartnäckig ignoriert werden, dann müssen wir aus unserem Protest eine Bewegung machen, um den Bundesrat zu stoppen", zeigte sich Otte zwei Tage vor der entscheidenden Bundesratssitzung kampfbereit.

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