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15. Mai 2018 JOINT HEALTH fördert Projekte zur Gelenkgesundheit bei Hämophilie

Menschen mit schwerer Hämophilie A steht in Deutschland eine gute Prophylaxe zur Verfügung. Trotzdem leiden viele, selbst junge Patienten unter Gelenkblutungen und Hämarthrosen. Um die Lebensqualität von Hämophiliepatienten weiter zu verbessern, ist es wichtig, Maßnahmen zum Erhalt der Gelenkgesundheit kontinuierlich zu optimieren. Mit dem Spendenprogramm JOINT HEALTH werden Hämophiliezentren und Kliniken gefördert, die innovative Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung des Gelenkstatus ihrer Patienten initiieren oder weiterentwickeln.
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JOINT HEALTH bietet so herausragenden Projekten eine Plattform, um auf die Konzepte aufmerksam zu machen – getreu dem Motto „sharing knowledge makes us stronger“ des diesjährigen Welthämophilietages am 17. April, zu dem die Bewerbungsrunde startet. Bewerbungen für das JOINT HEALTH Spendenprogramm können therapeutische Konzepte zur Prävention von Gelenkschäden sein oder innovative Therapieansätze zur Verbesserung von Mobilität, Muskulatur und Motorik. Zugelassen sind außerdem Aus- und Weiterbildungsangebote oder Patientenprogramme zur Optimierung der Adhärenz bei prophylaktischer Therapie. Auch eigene wissenschaftliche Forschungen, Studien oder Erhebungen auf dem Gebiet der Gelenkgesundheit werden mit dem JOINT HEALTH Spendenprogramm gefördert.

Die Bewerbungsfrist startet am 17. April 2018. Einsendeschluss ist der 31. August 2018. Die Ausschreibungsbroschüre mit Bewerbungsformular kann ab sofort per E-Mail angefordert werden bei: klaus-dieter.horn@bayer.com

Ausgezeichnete Konzepte erhalten zwischen 25.000 und 50.000 Euro

Das Spendenprogramm JOINT HEALTH ist mit einem Gesamtvolumen von 750.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren ausgestattet und wurde von Bayer 2017 ins Leben gerufen. Pro Jahr werden insgesamt 250.000 Euro ausgeschüttet, jeweils fünf bis zehn Konzepte werden mit 25.000 bis 50.000 Euro gefördert.

Expertengremium berät bei der Auswahl der Spendenempfänger

Ein unabhängiger wissenschaftlicher Beirat berät Bayer bei der Entscheidung über die Spendenvergabe. Dem Beirat gehören sechs Experten aus den Bereichen Hämophilie und Orthopädie an: der Gründer des Hämophilie-Zentrums Bonn Dr. Hans-Hermann Brackmann, der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Hämophiliegesellschaft (DHG) e.V. Björn Drebing, die Fachärztin für Innere Medizin und Hämostaseologie am Berliner Vivantes Klinikum im Friedrichshain Dr. Saskia Gottstein, der Chefarzt der Kölner Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Malteser Krankenhaus St. Hildegardis Prof. Dr. Peter Pennekamp, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Hämophiler (IGH) e.V. Christian Schepperle und die Redakteurin des Fachmagazins „Thrombosis and Haemostasis“ Dr. Elinor Switzer. Neben Innovationscharakter, Relevanz und Aktualität der Projekte bewerten die Experten diese auch nach ihrer Effektivität im Hinblick auf die Verbesserung von Diagnostik, Therapie oder Prävention der Gelenkgesundheit. Wissenschaftliche Qualität, Methodik der Umsetzung und Nachhaltigkeit sind weitere Beurteilungskriterien.

Bedingungen für die Teilnahme an JOINT HEALTH

Beim JOINT HEALTH Spendenprogramm können sich Hämophiliezentren, Kliniken und andere ärztliche oder pflegerische Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft bewerben, aber auch privat geführte Institutionen – sofern sie sich im Zusammenschluss mit einem gemeinnützigen Verein bewerben, einem gemeinnützigen Verein angeschlossen sind oder einen gemeinnützigen Gesellschaftszweck haben (Firmierung: gGmbH). Die ausgewählten Spendenempfänger verpflichten sich, die zweckentsprechende Verwendung der Fördersumme gegenüber Bayer und dem wissenschaftlichen Beirat zu dokumentieren.

Quelle: Bayer


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