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Medizin

14. Dezember 2019 7 Initiativen mit JOINT HEALTH Spendenprogramm ausgezeichnet

Bayer fördert im Rahmen des Spendenprogramms JOINT HEALTH 2019 7 Projekte zur Gelenkgesundheit jeweils mit bis zu 50.000 Euro. Der Erhalt der Gelenkgesundheit ist bei Menschen mit Hämophilie bis ins hohe Alter ein wichtiges Behandlungsziel. Das ist eine Herausforderung, denn Gelenkschäden sind die häufigsten langfristigen Folgen dieser chronischen Erkrankung. Sie führen oft zu eingeschränkter Beweglichkeit und dauerhaften Schmerzen. Trotz guter Prophylaxe sind in Deutschland viele Patienten betroffen. Daher engagiert sich Bayer seit Jahren für die Verbesserung und den Erhalt der Gelenkgesundheit von Hämophilie-Patienten. Das von Bayer initiierte Spendenprogramm JOINT HEALTH umfasst einen Spendenfonds von insgesamt 250.000 Euro jährlich zur Förderung innovativer Konzepte und interdisziplinärer Therapieansätze für eine verbesserte Gelenkgesundheit von Hämophilie-Patienten.
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Fachinformation
Auswahl der Spendenempfänger

7 Projekte werden in diesem Jahr mit einer Spende unterstützt. Das Hämophilie-Zentrum des Universitätsklinikums Bonn beispielsweise wurde für das Projekt „Sprunggelenke als Indikator für die Gelenkgesundheit bei Hämophilie“ ausgezeichnet. Das Hämophilie-Zentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes zählt ebenfalls unter anderen zu den diesjährigen Spendenempfängern. Es hat eine Patienten-Schulung sowie ein Modell für die interdisziplinäre Vernetzung von Hausärzten und Spezialisten in Hämophilie-Zentren entwickelt. Die Entscheidung über die Spendenvergabe wird nach Beratung mit einem unabhängigen wissenschaftlichen Beirat getroffen. Dieser besteht aus sechs Experten der Bereiche Hämophilie und Orthopädie. Neben Innovationscharakter, Relevanz und Aktualität der Projekte bewerten die Experten diese auch nach ihrer Effektivität im Hinblick auf die Verbesserung von Diagnostik, Therapie oder Prävention der Gelenkgesundheit. Wissenschaftliche Qualität, Methodik der Umsetzung und Nachhaltigkeit sind weitere Beurteilungskriterien. Die Spenden dienen der Initialisierung, Realisierung, Fortführung und/oder Verbesserung der Projekte.

Dr. Hans-Hermann Brackmann, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von JOINT HEALTH betont die Notwendigkeit von Projekten zur Gelenkgesundheit: „Das JOINT HEALTH Projekt hat durch die Unterstützung der Projekte, die sich mit diesem Thema beschäftigen, ganz außerordentlich dazu beigetragen, dass der Fokus der Hämophilie-Behandlung deutlich intensiver auf die Gelenksituation gerichtet werden konnte. Die Vielzahl der eingereichten Anträge zeigt nicht nur das Interesse, sondern auch den Bedarf entsprechender Unterstützung, um das Problem der Gelenkgesundheit auch in Zukunft in den Fokus der Hämophilie-Behandlung zu stellen und damit die Lebensqualität der betroffenen Patienten zu verbessern.“
 
Geförderte Projekte 2019
 
Institut Projekt
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Bonn Periinterventionelle Diagnostik im Rahmen der Radiosynoviorthese bei Patienten mit einer Hämophilie
Klinische und molekulare Hämostaseologie, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Frankfurt Sport? - Normal! - Sportliche Aktivitäten für die Gelenkgesundheit von und für Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Hämophilie
MVZ Universitätsklinikum Magdeburg gGmbH, Ambulanz für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie Beurteilung der Zielgelenke hämophiler Patienten über einen mehrjährigen Erfassungszeitraum und der Einfluss einer Substitutionstherapie, Erweiterung
CRC Coagulation Research Centre GmbH Interdisciplinary Clinic of Haemophilia Patients with Joint Impairments (ICH-PIm)
Med. Fakultät, Universität Bonn; Universitätsklinikum Bonn, Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin Sprunggelenke als Indikator für die Gelenkgesundheit bei Hämophilie
MVZ Medpoint Leipzig (in Zusammenschluss mit Kinderärztenetz Leipzig e.V.) Etablierung einer standardisierten Gelenksonographie zur Beurteilung der Gelenkgesundheit hämophiler Kinder im Rahmen einer interdisziplinären Hämophiliesprechstunde über einen mehrjährigen Erfassungszeitraum
Universität und Universitätsklinikum des Saarlandes, Hämophilie-Zentrum, Institut für Klinische Hämostaseologie und Transfusionsmedizin   Weiterentwicklung einer Schulung zum Patient-Empowerment - Optimierung der Behandlung durch Einbindung der Hausärzte und Implementierung in andere Hämophilie-Zentren

Quelle: Bayer


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