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Medizin

20. März 2019 Auslandssemester

Ein Auslandssemester ist immer eine lohnende Erfahrung, ist aber nur mit einem größeren organisatorischen Aufwand zu bewerkstelligen. Eine wenigstens einjährige Vorlaufzeit ist daher dringend zu empfehlen.
Ansprechpartner an der Universität sind: das Studiendekanat, Vertreter der Partneruniversitäten und das akademische Auslandsamt, bzw. das International Office der Universität.

Besonders wichtig ist, vorab zu klären, welche Scheine, die im Ausland erworben werden, auch in Deutschland Anerkennung finden.

Auch sollte vor Beginn des Auslandssemesters unbedingt geklärt werden, in welcher Sprache die Vorlesungen gehalten werden. Ein englischsprachiges Land zu wählen, bietet sich an. An manchen Universitäten kann ein Englisch- oder Französisch-Kurs belegt werden, der speziell auf die medizinische Fachsprache zugeschnitten ist.

Besonders wichtig ist darüber hinaus der Abschluss einer Haftpflichtversicherung, da viele Länder, zum Beispiel die USA, eine Berufshaftpflicht mit sehr hoher Deckungssumme voraussetzen. Diese gibt es für Studierende kostenlos beim Hartmann- oder Marburger Bund.

Ein Auslandssemester ist vergleichsweise kostenintensiv, daher lohnt es sich, Unterstützung zu beantragen. Das Auslands-Bafög, der DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst) und Stipendien helfen bei der Finanzierung von Studiengebühren, Reisekosten, Unterkunft und Lebenshaltungskosten. Informationen sind auf den Homepages der Universitäten zu finden sowie beim Studienberater einzuholen.

sm

Quelle: rs media GmbH


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