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Medizin

18. März 2020 Gestation: Gesunde Ernährung alleine unzureichend

„Frauen machen sich vielerlei Gedanken um die Schwangerschaft und möchten ihrem Kind den bestmöglichen Start ins Leben ermöglichen. Sie sorgen sich beispielsweise um die Gesundheit ihres Kindes, oder ob sie bei Ernährung und Verhalten in der Schwangerschaft alles richtig machen. Dies steht im Einklang mit den Ergebnissen des Mama-Monitors“, erklärte der Gynäkologe Dr. Matthias Krick, Moers, im Rahmen eines Experten-Roundtables. Der „Mama-Monitor – von Wunsch bis Wunder“ ist eine im Jahr 2019 durchgeführte repräsentative Umfrage unter 2.000 Frauen mit Kinderwunsch, Schwangeren und stillenden Müttern in Deutschland. Die Auswertung zeigt, dass fast alle Frauen wissen, dass der Nährstoffbedarf in diesen Lebensphasen erhöht ist (1). Gesunde Ernährung alleine ist jedoch nicht ausreichend.
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Gesunde Ernährung unzureichend

„Die meisten Frauen wissen außerdem, dass eine ausgewogene Ernährung die Entwicklung des Kindes positiv beeinflussen kann. Eine gesunde Ernährung alleine reicht jedoch nicht aus. Beispielsweise sind mehr als 80% der Frauen schon vor Eintritt einer Schwangerschaft unzureichend mit Folsäure versorgt (2). Eine adäquate Versorgung mit Folaten, zu denen auch Folsäure gehört, ist aber insbesondere in den ersten Wochen der Schwangerschaft entscheidend für die Entwicklung des Kindes“, so Krick und ergänzte: „Daher wird Frauen mit Kinderwunsch empfohlen, schon vor der Empfängnis zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung ein Folsäure-Supplement einzunehmen“ (3). Studien zufolge ist die präkonzeptionelle Folsäure-Supplementierung mit einem um 70% reduzierten Risiko für Neuralrohrdefekte assoziiert (4).

Folsäure-Supplementierung

Eine gute Empfehlung zur Folsäure-Supplementierung bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft bis zum Ende des ersten Trimesters ist Elevit® (1), das pro Kapsel 800 μg Folat in Form von Folsäure und Metafolin® enthält und dazu beiträgt, rasch präventiv relevante Folatspiegel zu erreichen (5). Elevit® enthält außerdem Zink, was besonders zu Beginn der Schwangerschaft bei der Eizellreifung eine bedeutende Funktion übernimmt (6). Das Supplememt unterstützt mit den Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure(EPA) die Entwicklung von Gehirn und Augen des Fötus ab der 13. Schwangerschaftswoche (7-9). Es adressiert den besonderen Nährstoffbedarf von Mutter und Kind während der Stillzeit–beispielsweise unterstützen darin enthaltenes Zink und Vitamin C das Immunsystem.

Vaginale Mykosen

Im zweiten Teil des Experten-Roundtables standen Vaginalmykosen im Fokus – eine Infektion,von der jede Frau mindestens einmal im Leben betroffen ist (10). Der Mykologe Professor Dr. Hans-Jürgen Tietz, Berlin, erklärte: „Die mit einer vaginalen Pilzinfektion verbundenen Beschwerden wie Juckreiz, Rötung und Ausfluss gehen mit einem hohen Leidensdruck der betroffenen Patientinnen einher. Häufigster Erreger einer Vaginalmykose ist Candida albicans, welcher für über 90% der Erkrankungen verantwortlich ist“ (10).

Zur Therapie von Vaginalmykosen empfehlen WHO und die Paul-Ehrlich-Gesellschaft das Antimykotikum Clotrimazol – enthalten zum Beispiel in Canesten® Gyn Once und Canesten® Gyn 3-Tage-Kombi. Die WHO hat Clotrimazol sogar in ihre Liste der unverzichtbaren Medikamente aufgenommen (11). Die 1-Tages-(Canesten® Gyn Once) sowie die 3-Tage-Kombitherapie haben sich in einer Studie als vergleichbar wirksam und verträglich erwiesen (12). Gynäkologen können daher in der Praxis die aus ihrer Sicht individuell am besten geeignete Therapieform empfehlen: „Für die 1-Tages-Kombitherapie spricht der Wunsch nach einer unkomplizierten kurzen Behandlung oder einem besonders schnellen Rückgang der Symptome. Die 3-Tage-Kombitherapie kommt dem Wunsch nach einer längeren aktiven Behandlungsphase entgegen“, so Tietz.

Höhere Löslichkeit und Bioverfügbarkeit von Clotrimazol durch Milchsäurezusatz

Die Vaginaltabletten sowohl der Canesten® Gyn 1-Tages-als auch der 3-Tage-Kombitherapie enthalten neben Clotrimazol auch einen Zusatz von Milchsäure (13). „Die Synergie einer solchen Kombination besteht in der schnellen und optimalen Freisetzung von Clotrimazol aus der Vaginaltablette. Sie entspricht der Biologie des Erregers, der bei einem sauren pH-Wert am empfindlichsten ist,“ so Tietz und ergänzte: „Entsprechend gilt: Je saurer das therapeutische Milieu, desto wirksamer ist die Therapie.“

Quelle: Bayer

Literatur:

(1) Repräsentative Umfrage im Auftrag von Bayer, durchgeführt im Juli und August 2019 unter 2.000 Frauen, 18-49 Jahre, in Deutschland.
(2) NVS II 2008: % Frauen, die nicht die empfohlene Zufuhr erreichen.
(3) Referenzwerte Folat, Deutsche Gesellschaft für Ernährung, www.dge.de/ wissenschaft/referenzwerte/folat
(4) EFSA Journal 2013; 11(7): 3328.
(5) Prinz-Langenohl et al., BJN 2009; 158: 2014-2021.
(6) Kim AM et al., Nat Chem Biol.2010 Sep; 6(9): 674-681.
(7) SanGiovanni JP, Chew EY, Prog Retin Eye Res 2005 Jan; 24(1): 87-138.
(8) European Food Safety Authority. EFSA J 2009; 941: 1-14.
(9) Judge MP et al., Am J Clin Nutr. 2007; 85: 1572-1577.
(10) Tietz HJ, Gunkel U, gyne 2020; 1: 3-11.
(11) WHO, Model List of essential Medicines; 21st List, 2019.
(12) Tietz HJ, Becker NH, Gyne 2011,11: 12-15.
(13) Fachinformation Canesten® Gyn Once Kombi / Canesten® Gyn 3-Tage-Kombi, Stand Juli 2013.

 


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