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Medizin

04. April 2019 Resilienz: Interdisziplinäre Forschung von Theologen, Philosophen und Medizinern

Wer schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigungen übersteht, hat ein hohes Maß an Resilienz. Eine neue Forschungsgruppe an der Universität Bonn untersucht psychische Widerstandskraft an der Schnittstelle zwischen Theologie, Philosophie und Medizin. Das Vorhaben wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in den nächsten 3 Jahren mit rund 2 Millionen Euro gefördert.
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Fachinformation
Die Forschungsgruppe „Resilienz in Religion und Spiritualität. Aushalten und Gestalten von Ohnmacht, Angst und Sorge“ startet noch im Sommersemester. „Welche Faktoren von Religion und Spiritualität genau zur Resilienz beitragen, ist bisher noch zu wenig untersucht“, sagt die Sprecherin der Forschungsgruppe Prof. Dr. Cornelia Richter, Bonn.

Glaube und Resilienz

Welche Bedeutung der Glaube für die psychische Widerstandskraft hat, wird in den nächsten 3 Jahren eine Forschungsgruppe aus Theologen, Moralspsychologen, Philosophen und Medizinern gemeinsam untersuchen. Die Wissenschaftler kommen von den Universitäten Bonn, Köln, Rostock, Zürich und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie erforschen Resilienz im Verhältnis zu dem, was im aktuellen Gesundheitsdiskurs als „religiöse und spirituelle Dimension“ menschlichen Lebens beschrieben wird.

Die Themen reichen von sinnstiftenden Erzählungen in der christlichen und jüdischen Tradition, Achtsamkeit in der anthropologischen Perspektive über Konzepte zur Resilienz, Religion und Spiritualität bis hin zu Fragebogenstudien und Interviews in der Psychosomatik und Palliativmedizin. Ziel ist die Erprobung und kritische Überprüfung der zuvor gewonnenen Resilienzdefinition, der einschlägigen Resilienzfaktoren und die Entwicklung eines interdisziplinären Resilienzmodells.

Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn


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