Donnerstag, 28. Mai 2020
Navigation öffnen

Medizin

25. Juni 2019 Typ-2-Diabetes: Unterstützung bei der Beratung zum Mahlzeiteninsulin

Eine Intensivierung der Insulintherapie mit einem Mahlzeiteninsulin kann für Menschen mit Typ-2-Diabetes mit vielen offenen Fragen verbunden sein. Um bereits vor Therapiebeginn gezielt eventuelle Hürden abzubauen, ist jedoch eine umfangreiche Beratung und Information der Patienten wichtig. Eine Infografik soll Ärzte und Diabetesberater deshalb bei Gesprächen zur Neueinstellung auf ein Mahlzeiteninsulin unterstützen.
Anzeige:
Gerade Menschen mit Typ-2-Diabetes fällt der Einstieg in die intensivierte Insulintherapie mit einem Mahlzeiteninsulin oft schwer. Faktoren wie zusätzliches Messen und Spritzen können zu Bedenken führen. Daher ist es wichtig, den Patienten frühzeitig in die Erweiterung der Therapie einzubeziehen und zu erklären, warum dieser Schritt notwendig ist, beziehungsweise welche Chancen sich durch die Therapie mit einem modernen Mahlzeiteninsulin für ihn ergeben.

Unterstützung bei der Beratung

Um Ärzte hierbei zu unterstützen, bietet Novo Nordisk eine Infografik zum Thema Neueinstellung auf ein Mahlzeiteninsulin an. Die Infografik illustriert Patienten, warum der Blutzucker nach dem Essen stark erhöht sein kann, zu welchen Langzeitfolgen eine Nichtbehandlung führen kann und welche Chancen sich aus der Behandlung mit einem Mahlzeiteninsulin ergeben.
Anschaulich wird vermittelt, wie Mahlzeiteninsuline im Vergleich zu Basalinsulinen wirken und wann gespritzt werden sollte. Es wird auch illustriert, dass moderne Mahlzeiteninsuline im Vergleich zu den bisherigen schnell wirksamen Mahlzeiteninsulinen der schnell einsetzenden Insulinantwort gesunder Menschen noch näher kommen können – ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Patienten-Motivation.

Mahlzeiteninsuline können Blutzuckerspitzen kontrollieren

Bedingt durch ihr Wirkprofil können moderne Mahlzeiteninsuline dazu beitragen, Blutzuckerspitzen nach dem Essen besser zu kontrollieren. So weist Faster aspart als modernes Mahlzeiteninsulin im Vergleich zu Insulin aspart (NovoRapid®) einen beschleunigten Wirkeintritt auf und führt zu einer doppelt so hohen Insulinexposition und einer 74% höheren blutzuckersenkenden Wirkung in den ersten 30 Minuten (1-3). Durch den schnellen Wirkeintritt kann Faster aspart die „Insulinlücke“ nach dem Essen verglichen mit Insulin aspart weiter schließen. Durch den schnellen Wirkeintritt ist eine Gabe bis zu 2 Minuten vor und bis zu 20 Minuten nach Beginn einer Mahlzeit möglich (1). Das macht den Einsatz für den Patienten sehr flexibel.

Quelle: NovoNordisk

Literatur:

(1) Fachinformation Fiasp®, aktueller Stand.
(2) Heise T et al. Diabetes Obes Metab 2015; 17: 682-688.
(3) Heise T et al. Clin Pharmacokinet 2017; 56: 551-559.


Anzeige:
Fachinformation

Das könnte Sie auch interessieren

Röntgeninstitut plant Mammografie mit audiovisueller Erlebniswelt

Röntgeninstitut plant Mammografie mit audiovisueller Erlebniswelt
© serhiibobyk - stock.adobe.com

Brustkrebs ist mit etwa 70.000 Neuerkrankungen im Jahr die häufigste onkologische Erkrankung bei Frauen. Daher wird der einst von der „American Cancer Society“ ausgerufene Internationale Brustkrebstag am 1. Oktober weltweit zum Anlass genommen, anhand von Informations- und Aufklärungskampagnen Aufmerksamkeit auf die Erkrankung zu lenken und speziell das Thema Vorsorge ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken. „Werden bösartige Tumoren frühzeitig entdeckt, sind die Heilungschancen von Brustkrebs äußerst gut“, weiß Dr....

Mittelmeerdiät ist gesund – auch fernab mediterraner Gefilde

Mittelmeerdiät ist gesund – auch fernab mediterraner Gefilde
© Daniel Vincek / fotolia.com

Neue Analysen der EPIC-Potsdam-Studie zeigen, dass eine mediterrane Kost auch außerhalb des Mittelmeerraums das Risiko für Typ-2-Diabetes senken kann. Zudem können Menschen mit Gemüse, Obst, Olivenöl und Co wahrscheinlich zusätzlich ihr Herzinfarkt-Risiko verringern. Die Ergebnisse zum Zusammenhang von regionalen Diäten und chronischen Erkrankungen haben DIfE-Wissenschaftler im Rahmen des Kompetenzclusters NutriAct jetzt im Fachblatt BMC Medicine publiziert.

Betroffene teilen Erfahrungen und geben Depression eine Stimme – nutzergenerierte Website gestartet

Betroffene teilen Erfahrungen und geben Depression eine Stimme – nutzergenerierte Website gestartet
© Artem Furman / fotolia.com

Eine interaktive und multimediale Aufklärungs-Webseite über Depression ist neu an den Start gegangen. Auf der Seite können Betroffene und Angehörige in eigenen Beiträgen über ihre Erfahrungen mit Depression berichten und der Erkrankung so eine Stimme geben. Die Betroffenen können für die Website schriftliche Erfahrungsberichte oder Audio- und Video-Dateien einreichen.

Jeder vierte Patient erhält die Diagnose bereits als Kind

Jeder vierte Patient erhält die Diagnose bereits als Kind
© magicmine / Fotolia.com

„In Deutschland sind etwa 400.000 Menschen von den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen“, sagt der CED-Experte der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, PD Dr. Bernd Bokemeyer. „Die Diagnose wird bei etwa einem Viertel der Patienten schon vor dem 18. Lebensjahr gestellt. Ein Viertel dieser erkrankten Jugendlichen hat seine Diagnose sogar schon vor dem zehnten Lebensjahr erhalten.“  

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Typ-2-Diabetes: Unterstützung bei der Beratung zum Mahlzeiteninsulin "

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Auch Bayern lockert „Corona“-Beschränkungen – Ab dem 15. Juni sollen auch in Bayern unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln Kinos und Theater wieder öffnen (dpa, 26.05.2020).
  • Auch Bayern lockert „Corona“-Beschränkungen – Ab dem 15. Juni sollen auch in Bayern unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln Kinos und Theater wieder öffnen (dpa, 26.05.2020).

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden