Donnerstag, 27. Juni 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

09. Mai 2019 Update Diabetologie A bis Z: Von Antidiabetika bis Zukunftsboard Digitalisierung

Mit dem Anspruch, dass Diabetes und ein gutes Leben zusammenpassen sollen, bietet die BERLIN-CHEMIE AG nicht nur moderne Medikamente in der Diabetestherapie. Das Unternehmen will gemeinsam mit Experten den Prozess der Digitalisierung für die Diabetologie vorantreiben.
Sitagliptin überlegen

Prospektive Daten aus der CompoSIT-R-Studie, die für Patienten mit Typ-2-Diabetes und einer milden Niereninsuffizienz eine stärkere Reduktion ihrer HbA1c-Werte unter Sitagliptin (z. B. Xelevia®) im Vergleich zu einer Behandlung mit Dapagliflozin zeigen (1) oder eine randomisierte Vergleichsstudie im Crossover-Design mit Insulin lispro 200 E/ml KwikPen im direkten Vergleich zu Insulin lispro 100 E/ml KwikPen, in der unter dem hochkonzentrierten Mahlzeiteninsulin (z. B. Liprolog® 200 E/ml KwikPen) nach 12-wöchigem Studienverlauf der HbA1c signifikant stärker gesenkt und die Hypoglykämieraten sowie der Nüchternblutzucker verbessert werden (2) – Daten dieser Art schaffen die Basis für eine Diabetestherapie nach „State of the Art“.

Individualisierte Therapie- und Präventionsangebote

Hinzu kommen Schulungsmodule für Fachgruppen und Patienten, digitale Patientenbegleitprogramme (z. B. TheraKey®*) oder moderne Technologien in Blutzuckermessgeräten und Insulinapplikationshilfen. Insbesondere in der Diabetologie bietet die Digitalisierung große Chancen, sowohl die Behandlung als auch das Diabetesmanagement und damit die Versorgung der Patienten individualisiert zu verbessern. Als datengetriebene Erkrankung könnte die Umsetzung der digitalen Transformation hier Modellcharakter annehmen. Virtuelle Sprechstunden, „Artificial Pancreas“, maßgeschneiderte Therapie- und Präventionsangebote durch Big Data: Mit Unterstützung der BERLIN-CHEMIE AG will das Zukunftsboards Digitalisierung (zd) die Digitalisierung der Diabetologie mit voranbringen (3). Boardmitglied Dr. Winfried Keuthage, Münster, hat die Initiative von Experten aus Diabetologie und Gesundheitswesen und ihre Projekte auf einer Pressekonferenz der Berlin-Chemie AG vorgestellt. Darunter D.U.T: Der Anfang 2019 erstmals erschienene „Digitalisierungs- und Technologiereport Diabetes“ beabsichtigt, über neue Entwicklungen im Bereich Digitalisierung und Technologie zu informieren und ein Stimmungsbild zur Digitalisierung bei Diabetologen in Klinik und Praxis wiederzugeben. Zudem wird aktuell mit dem „bytes4diabetes-Award“ ein Preis ausgelobt: „Wir wollen Projekte, Produkte und Systeme identifizieren, die das Leben von Menschen mit Diabetes erleichtern und ihnen helfen, den Alltag mit der Erkrankung zu bewältigen“, erläutert Keuthage. Die Art der Förderung richte sich nach den Bedürfnissen der Preisträger. So brauchen beispielsweise Startups häufig einen erfahrenen Mentor, um den Markteinstieg zu schaffen und ihre Ideen weiterzuentwickeln. Hier könnte das Experten-Netzwerk Unterstützung anbieten. Unter www.bytes4diabetes.de kann man sich für den Award bewerben. Einreichungsschluss ist der 31. Juli 2019.


* Lesen Sie hierzu auch: Digitaler Wandel verändert Arzt-Patienten-Beziehung unter https://www.journalmed.de/news/lesen/55565

Bettina Baierl

Quelle: Pressekonferenz „Diabetes im Fokus – Perspektiven für eine bessere Versorgung von Menschen mit Diabetes“, 10.4.2019, Berlin; Veranstalter: Berlin-Chemie

Literatur:

(1) Scott R et al. Diabetes Obes Metab. 2018; 1-9.
(2) Gentile S et al. Expert opinion on drug safety 2018; 17 (5): 445-450.
(3) www.zukunftsboard-digitalsierung.de


Das könnte Sie auch interessieren

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) vergibt Deutschen Preis für Patientensicherheit 2018

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) vergibt Deutschen Preis für Patientensicherheit 2018
© psdesign1 / fotolia.com

In deutschen Krankenhäusern sterben jährlich etwa 15 000 Patienten an Infektionen. Damit diese weitestgehend vermieden und Patienten schnellstmöglich behandelt werden können, ist ein gutes Infektions-management notwendig. Das Kompetenzzentrum „Mikrobiologie und Hygiene" der St. Franziskus-Stiftung Münster verfolgt dazu seit 2014 ein umfassendes interdisziplinäres Gesamtkonzept für mehr Patientensicherheit. Der Fokus liegt dabei auf der Infektionsvermeidung, dem Infektionsmanagement und sowie dem Schutz vor Keimübertragung. Das...

Rauchen ist Hauptursache für chronische Lungenkrankheit, die nicht heilbar ist

Rauchen ist Hauptursache für chronische Lungenkrankheit, die nicht heilbar ist
© Eric Limon / Fotolia.com

COPD – diese vier Buchstaben stehen für eine chronische Lungenkrankheit (chronic obstructive pulmonary disease). Sie stehen gleichzeitig auch für die weltweite Nummer Drei unter den Todesursachen. Bei 90 Prozent aller Fälle hierzulande ist die Hauptursache ziemlich klar bestimmt: das Rauchen. Zum Welt-COPD-Tag am 15. November weist Prof. Hubert Wirtz, Leiter der Abteilung für Pneumologie am UKL, auf unangenehme Wahrheiten rund um diese Krankheit hin: "COPD verkürzt die Lebenserwartung. Es ist nicht heilbar."

Was Eltern über Zöliakie wissen sollten

Was Eltern über Zöliakie wissen sollten
© J.Mühlbauer exclus. / fotolia.com

„Zöliakie?? Keine Angst!“, heißt es auf einem Informations-Portal, das seit Kurzem online kostenlos zur Verfügung steht. Der von der Stiftung Kindergesundheit gemeinsam mit dem Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU München erarbeitete Online-Kurs www.zoeliakie-verstehen.de bildet den maßgeblichen Teil des EU-Projekts Focus IN CD (Fokus auf Zöliakie). Das Lernprogramm soll Betroffenen aktuelles und umfassendes Wissen zu Zöliakie bieten und medizinisches „Fachchinesich“ anschaulich erklären. Ein weiterer Kurs für...

Patientenbroschüre informiert über Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern

Patientenbroschüre informiert über Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern
© sudok1 / Fotolia.com

Die bewährte Patientenbroschüre „Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern. Erkennen. Handeln. Vorbeugen“ ist jetzt in einer überarbeiteten Neuauflage verfügbar. In patientengerechter Sprache erfahren Betroffene und ihre Angehörigen, was Vorhofflimmern ist, wie es behandelt wird und wie sie selbst das individuelle Schlaganfallrisiko senken können. Die Neuauflage hat durch das Institut für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband (IHF) e. V. das IHF -Patientensiegel „Zertifizierte Inhalte – Für Patienten...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Update Diabetologie A bis Z: Von Antidiabetika bis Zukunftsboard Digitalisierung"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.