Montag, 25. März 2019
Navigation öffnen

Medizin

28. September 2018 Zusatzqualifikation Präventionsmedizin: Fortbildungsstaffel für Frauenärztinnen und -ärzte

Individualisierte Prävention statt Reparaturmedizin: Nach dieser Devise macht sich die Ärzteorganisation GenoGyn seit Jahren für die Präventionsmedizin stark, besonders auch mit ihren zertifizierten Fortbildungen für Frauenärztinnen und -ärzte. Die Ausbildungsstaffel 2019 findet in 2 Blöcken am 25. und 26. Januar sowie am 22. und 23. Februar 2019 in Köln statt und fasst relevante Erkenntnisse der modernen Präventionsmedizin aus verschiedenen medizinischen Disziplinen in kompakter Form zusammen. Fast 400 meist niedergelassene Ärzte haben dieses Fortbildungsangebot der ärztlichen Genossenschaft GenoGyn in den vergangenen Jahren bereits wahrgenommen.
„Primärprävention kann chronischen Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, Lebensqualität im Alter erhalten und Kosten im Gesundheitswesen verringern. Unser Wissen um Lebensstileinflüsse, oxidative Belastung, chronisch niederschwellige Entzündungsprozesse, Hormonmangel oder die genetische Disposition wächst stetig und ermöglicht jenseits der Reparaturmedizin eine mehr und mehr individualisierte Prävention, Diagnostik und Therapie“, sagt Dr. Jürgen Klinghammer, Vorstandsvorsitzender der GenoGyn, die als Interessenvertretung von über 600 Frauenärztinnen und -ärzten die Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit gynäkologischer Praxen verfolgt.

Die zertifizierte Fortbildung in Präventionsmedizin, inzwischen die elfte Auflage, führt die GenoGyn gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin e.V. (GSAAM) durch. Die interdisziplinäre Veranstaltung berücksichtigt präventionsmedizinische Erkenntnisse u.a. aus der Frauenheilkunde, der Mikrobiologie, Epidemiologie und Kardiologie, der Radiologie, Dermatologie, Gefäßmedizin, Osteologie und Ernährungsmedizin, der Sportwissenschaften und Schlafmedizin und ist mit 29 CME-Punkten zertifiziert.
 
Sowohl Dr. Klinghammer als auch GSAAM-Präsident Prof. Dr. Bernd Kleine-Gunk zählen zum Team der 13 renommierten Referenten, die durch die innovative Fortbildung führen. Das Themenspektrum ist weit gespannt und reicht von fetaler Programmierung über kardiovaskuläre Prävention und Bewegungs- sowie Adipositastherapie bis hin zur Prävention oft altersassoziierter Erkrankungen wie Osteoporose und Neurodegeneration. Angesichts neuer Erkenntnisse und aktueller Entwicklungen etwa zur HPV-Impfung steht zudem ein Impf-Update auf dem Programm. Die Umsetzung der Präventionsmedizin in die tägliche Praxis vermittelt der bekannte Kieler Unternehmensberater Jan Ackermann von JA medical management.
 
Die Ausbildungsstaffel 2019 kann mit dem Zertifikat „Präventionsmedizin (GSAAM)“ abgeschlossen werden. Darüber hinaus bietet die GenoGyn im Rahmen ihres Fortbildungs-Konzeptes „Gyn-for-life: Präventionsmedizin für die Praxis“ regelmäßig weiterführende praxisorientierte Workshops an. „Mit diesem Fortbildungszyklus fördert die GenoGyn die konsequente Positionierung der Kolleginnen und Kollegen in der Präventionsmedizin“, so Frauenarzt Dr. Jürgen Klinghammer.
 
Veranstaltungsort für die Ausbildungsstaffel 2019 ist das Mercure Hotel Köln City in der Friesenstraße 44-48 in 50670 Köln. Programm und Anmeldung finden Interessierte hier auf der Homepage der GenoGyn.

Quelle: GenoGyn


Das könnte Sie auch interessieren

Adipositas im Kindes- und Jugendalter

Adipositas im Kindes- und Jugendalter
© kwanchaichaiudom / fotolia.com

Laut der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2), die vom Robert Koch-Institut durchgeführt wurde, haben nach dem Referenzsystem der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 26,3% der 5- bis 17-Jährigen Übergewicht; 8,8% sind von Adipositas betroffen (1). In der Versorgung dieser Kinder und Jugendlichen gibt es erhebliche Defizite: So werden in Deutschland überzeugende, wissenschaftlich-basierte Behandlungs- und Betreuungskonzepte im Gesundheitssystem nicht unterstützt und in der Regel von den Kostenträgern nicht finanziert....

Jeder 12. Junge süchtig nach Computerspielen

Jeder 12. Junge süchtig nach Computerspielen
© Photographee.eu / Fotolia.com

In Deutschland ist jeder zwölfte Junge oder junge Mann süchtig nach Computerspielen. Nach einer neuen DAK-Studie erfüllen 8,4 Prozent der männlichen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 12 bis 25 Jahren die Kriterien für eine Abhängigkeit nach der sogenannten „Internet Gaming Disorder Scale“. Bei den Betroffenen verursacht die exzessive Nutzung von Computerspielen massive Probleme. Der Anteil der betroffenen Mädchen und jungen Frauen liegt mit 2,9 Prozent deutlich niedriger. Das zeigt der Report „Game over“...

Grippewelle beginnt: DAK-Gesundheit schaltet Hotline

Grippewelle beginnt: DAK-Gesundheit schaltet Hotline
© Photographee.eu / Fotolia.com

Die Grippesaison hat begonnen: Laut aktueller Daten des Robert Koch-Instituts gibt es bereits einen leichten bundesweiten Anstieg von Erkrankungen. Bisher wurden 1.122 Fälle labordiagnostisch bestätigt und gemeldet(1) – die Zahl der tatsächlich Betroffenen ist deutlich höher. Influenza ist eine ernste Krankheit: Bei alten und chronisch kranken Menschen kann sie zum Tod führen. Deshalb bietet die DAK-Gesundheit eine Telefon-Hotline rund um die Grippe. Wie kann man vorbeugen? Für wen ist die Impfung sinnvoll? Welche Risiken gibt es? Wie unterscheidet sich...

Depression – verstecken ist kein Ausweg

Depression – verstecken ist kein Ausweg
© www.deinwegraus.de

Unter dem Titel „Depression – verstecken ist kein Ausweg“ macht das Freiburger Bündnis gegen Depression mit einer Kampagne auf sein Anliegen aufmerksam. Prof. Berger, Vorsitzender des Freiburger Bündnisses e.V. gegen Depression betont, dass depressive Störungen, obwohl sie zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland gehören, hinsichtlich ihrer Bedeutung noch immer stark unterschätzt werden. Dabei hat gerade erst eine weltweit durchgeführte Studie der WHO („Global burden of disease“) gezeigt: Depressionen sind eine der...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Zusatzqualifikation Präventionsmedizin: Fortbildungsstaffel für Frauenärztinnen und -ärzte"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.