Donnerstag, 21. März 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: ALS

November 2018

Pharma-Unternehmen entwickeln neue Arzneimittel zur Behandlung neurologischer und entzündlicher Erkrankungen

 Pharma-Unternehmen entwickeln neue Arzneimittel zur Behandlung neurologischer und entzündlicher Erkrankungen
© Darren Baker / Fotolia.com

Sanofi plant eine Kooperation mit Denali Therapeutics Inc. zur Entwicklung verschiedener Substanzen, mit denen eine Reihe neurologischer und systemischer entzündlicher Erkrankungen behandelt werden könnte. Die beiden Hauptsubstanzen (DNL747 und DNL758) richten sich gegen ein wichtiges Signalprotein namens Receptor-Interacting Serine/Threonin-Proteinkinase 1 (RIPK1) im TNF-Rezeptorsignalweg, das Entzündungsprozesse und den Zelltod in sämtlichen Körpergeweben steuert. Die beiden Unternehmen haben vor, DNL747 in der Behandlung von Multipler Sklerose, amyotropher...

Nicht betroffen von Verunreinigungen mit Nitrosaminen: Valsartan sowie alle sartanhaltigen Arzneimittel von TAD Pharma

Seit Juli 2018 wurden von mehreren Arzneimittelbehörden in Europa aufgrund bestimmter Verunreinigungen Vertriebsstopps und vorsorgliche Rückrufe verschiedener Valsartan-haltiger Präparate angewiesen. Die Valsartan-haltigen Arzneimittel von TAD Pharma enthalten die genannten Verunreinigungen nicht, womit sie von den Rückrufen auch nicht betroffen sind. Aber auch alle anderen Sartane von TAD Pharma sind frei von diesen Verunreinigungen.

Ernährung ist wichtige Therapiesäule bei neurologischen Erkrankungen

Ernährung ist wichtige Therapiesäule bei neurologischen Erkrankungen
© Daniel Vincek / Fotolia.com

Laut dem European Brain Council leiden 220,7 Millionen Menschen in Europa an mindestens einer neurologischen Erkrankung (1). Viele dieser Patienten haben bedingt durch ihr Krankheitsbild erhebliche Schwierigkeiten, sich adäquat zu ernähren. Dadurch tragen sie ein erhöhtes Risiko für Mangel- und Unterernährung, verlieren an Gewicht und bauen Muskulatur ab. Die DGEM empfiehlt Ärzten daher, der Ernährung eine wichtigere Rolle in der Therapie von neurologischen Erkrankungen zukommen zu lassen. Hierfür hat die Fachgesellschaft eine Leitlinie erstellt, die...

Januar 2018

ALS: Dresdner Grundlagenforscher entdecken neuen Krankheitsmechanis­mus bei Amyotropher Lateralsklerose

Das Dresdner Forschungsteam um Prof. Dr. Dr. Andreas Hermann aus dem Bereich Neurodegenerative Erkrankungen der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus hat in grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten an menschlichen Nervenzellen von Patienten mit der Erkrankung Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) einen neuen Krankheitsmechanismus entdeckt. Bisher wurde als wesentlicher, krankheitsverursachender Mechanismus dieser Erkrankung oft die krankhafte Ablagerung fehlgefalteter Proteine (Eiweiße) angesehen. Die Arbeitsgruppe zeigt nun, dass Fehlfunktionen des...

Veränderungen im KIF5A-Gen tragen zur ALS-Entstehung bei

Veränderungen im KIF5A-Gen tragen zur ALS-Entstehung bei
© Sashkin / Fotolia.com

Wissenschaftler der Universitäten Ulm und Umeå haben Mutationen entdeckt, die die familiäre Form der tödlichen Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) auslösen können. Unter den nun gefundenen Veränderungen im KIF5A-Gen ist der bisher am häufigsten bei Patienten nachgewiesene genetische Faktor, der zur Entstehung einer ALS beiträgt. Diese in der renommierten Fachzeitschrift Brain erschienenen Ergebnisse bestätigen die Annahme, dass der neurodegenerativen Erkrankung ein Zusammenspiel mehrerer Gendefekte zugrunde liegt. Zudem...

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In deutschen Krankenhäusern sterben jährlich etwa 15 000 Patienten an Infektionen. Damit diese weitestgehend vermieden und Patienten schnellstmöglich behandelt werden können, ist ein gutes Infektions-management notwendig. Das Kompetenzzentrum „Mikrobiologie und Hygiene" der St. Franziskus-Stiftung Münster verfolgt dazu seit 2014 ein umfassendes interdisziplinäres Gesamtkonzept für mehr Patientensicherheit. Der Fokus liegt dabei auf der Infektionsvermeidung, dem Infektionsmanagement und sowie dem Schutz vor Keimübertragung. Das...

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Eine interaktive und multimediale Aufklärungs-Webseite über Depression ist neu an den Start gegangen. Auf der Seite können Betroffene und Angehörige in eigenen Beiträgen über ihre Erfahrungen mit Depression berichten und der Erkrankung so eine Stimme geben. Die Betroffenen können für die Website schriftliche Erfahrungsberichte oder Audio- und Video-Dateien einreichen.