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Medizin

Beiträge zum Thema: Alzheimer

Februar 2021

Bedeutender Fortschritt in der Alzheimer-Forschung

Bedeutender Fortschritt in der Alzheimer-Forschung
© Christian Gallrein / Universität Bremen

Großer Forschungserfolg in der Zellbiologie: Der Arbeitsgruppe um Professorin Janine Kirstein von der Universität Bremen ist ein bedeutender Schritt gelungen, um Alzheimer besser zu verstehen. In Fadenwürmern wurden die entscheidenden Nervenzellen gefunden, in denen die Krankheit beginnt. Die Erkenntnisse könnten sich auch auf den Menschen übertragen lassen und mittelfristig eine gezieltere Bekämpfung der Krankheit ermöglichen.

Alzheimer: Initiative fördert Projekt zur Erhöhung des Beta-Amyloid-Abbaus

Alzheimer: Initiative fördert Projekt zur Erhöhung des Beta-Amyloid-Abbaus
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Ein charakteristisches Merkmal der Alzheimer-Erkrankung sind Eiweißablagerungen aus Beta-Amyloid, die sich im Krankheitsverlauf zu Plaques zusammenlagern. Diese Plaques stören die Kommunikation zwischen den Nervenzellen im Gehirn. Die Anreicherung von Beta-Amyloid im Gehirn kann 2 Gründe haben: In Frage kommen eine vermehrte Produktion des giftigen Proteins oder ein verminderter Abbau. Prof. Dr. Claus Pietrzik von der Universitätsmedizin Mainz möchte den Abbau von Beta-Amyloid ankurbeln. Gefördert wird das 3-jährige Forschungsprojekt von der...

Alzheimer: Hitzeschockproteine und Bewegung sollen Plaques verhindern

Alzheimer: Hitzeschockproteine und Bewegung sollen Plaques verhindern
© Orawan - stock.adobe.com

Körperliche Aktivität gilt als wichtiger Baustein zur Prävention der Alzheimer-Krankheit. Aber auch Menschen mit der Alzheimer-Krankheit profitieren von regelmäßiger Bewegung. Prof. Dr. Oliver Wirths von der Universitätsmedizin Göttingen möchte nun herausfinden, ob sich die positiven Effekte durch die Verabreichung eines Wirkstoffs verstärken lassen. Gefördert wird das dreijährige Forschungsprojekt von der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) mit 120.000 Euro.

Ultraschall zur Behandlung von Gehirnkrankheiten

Ultraschall zur Behandlung von Gehirnkrankheiten
© WindyNight - stock.adobe.com

Ultraschall kann nicht nur als bildgebendes Verfahren eingesetzt werden, mit gezielten Ultraschallimpulsen lässt sich eine Reihe an Gehirnerkrankungen, die bisher nur eingeschränkt therapierbar sind, punktgenau behandeln. Einige revolutionäre Verfahren dieser Art wurden in den vergangenen Jahren maßgeblich in Toronto und auch an der MedUni Wien entwickelt. Das Wiener Verfahren verbessert Hirnfunktionen, indem noch funktionierende Nervenzellen von außen aktiviert werden. Verbesserungen sind bei verschiedenen neuropsychiatrischen Hirnerkrankungen wie...

Februar 2020

Schlaganfall: Makrophagen wandern aus dem Blut ein

Schlaganfall: Makrophagen wandern aus dem Blut ein
© Uni Jena

Makrophagen sind als Teil des angeborenen Immunsystems für die Hirnentwicklung und -funktion unablässig. Mit einer neuartigen Methode brachten Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena, der Universität Bonn und des Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York (USA) Makrophagen zum Leuchten, die im Knochenmark gebildet wurden. In Untersuchungen an Mäusen fanden die Forscher mit dieser Technologie heraus, dass kurz nach einem Schlaganfall zahlreiche aus dem Blut eingewanderte Makrophagen abgestorbenes und angrenzendes gesundes Hirngewebe befallen. Die...

Morbus Alzheimer: Autophagie-Induktion durch Spermidin

Morbus Alzheimer: Autophagie-Induktion durch Spermidin
© freshidea / Fotolia.com

In Deutschland leiden rund 1,7 Millionen Menschen an Demenz, davon zwei Drittel aufgrund von Morbus Alzheimer. Im Jahr 2050 werden es geschätzt schon 3 Millionen sein. Doch sind Demenzerkrankungen bisher nicht heilbar und die erhofften Erfolge mit Anti-Amyloid-Wirkstoffen in der Therapie von Alzheimer-Demenz blieben bislang aus (1, 2). Anlässlich einer Pressekonferenz am 6. Februar in Frankfurt am Main stellten Wissenschaftler nun einen vielversprechenden Ansatz zur frühzeitigen Prävention von Demenz vor: die Autophagie-Induktion durch das Polyamin Spermidin.

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