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Medizin

Beiträge zum Thema: Alzheimer

September 2018

Chorea Huntington beginnt schon in der Kindheit

Chorea Huntington beginnt schon in der Kindheit
© fotos4people / Fotolia.com

Obwohl die Symptome der tödlichen Huntington-Krankheit oftmals erst im Alter von 30 Jahren oder sogar später auftreten, wirkt das verursachende, mutierte Gen schon in der Kindheit. Diesen Rückschluss lassen neueste Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sowie der Universitäten Cardiff und Lund zu. Außerdem belegen die Forscher in ihren Studien, dass die Krankheit in diesem frühen Lebensabschnitt möglicherweise bereits mit Medikamenten therapiert werden könnte.

Teufelskreis führt zu Verlust von Gehirnzellen im Alter

Teufelskreis führt zu Verlust von Gehirnzellen im Alter
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Der CB1-Rezeptor ist für die berauschende Wirkung von Cannabis verantwortlich. Zusätzlich dient er aber wohl auch als eine Art „Sensor“, mit dem Neuronen die Aktivität bestimmter Immunzellen im Gehirn messen und kontrollieren. In diese Richtung deutet zumindest eine aktuelle Studie der Universität Bonn. Fällt der Sensor aus, können chronische Entzündungen die Folge sein – vermutlich der Auftakt zu einem gefährlichen Teufelskreis. Die Publikation ist online in der Zeitschrift Frontiers in Molecular Neuroscience erschienen (1).

April 2018

Kampf gegen Alzheimer: Grundlagenforscher geben sich nicht geschlagen

„Es gibt keinen Grund, als Forscher vor Alzheimer-Demenz zu kapitulieren. PET und andere Techniken ermöglichen es mittlerweile, Krankheitsprozesse im Gehirn schon in einem Stadium zu diagnostizieren, in dem sich noch keine oder kaum Symptome zeigen. Damit sind die Chancen gewachsen, Therapien zu entwickeln, die so rechtzeitig eingreifen, dass der Krankheitsprozess wirksam verzögert werden kann.“ Das sagte Prof. Dr. Frank Jessen vom Universitätsklinikum Köln gestern in Berlin. Gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Endres von der Ludwig-Maximilians-Universität...

„Inflamm-Aging“ – Ist das Alter eine Entzündung?

„Inflamm-Aging“ – Ist das Alter eine Entzündung?
© Photographee.eu / Fotolia.com

Rot, geschwollen, schmerzhaft – so stellen wir uns in der Regel eine Entzündung vor. Entzündungsvorgänge können aber auch sehr viel diskreter und ohne erkennbare klinische Symptome ablaufen. Gerade diese unterschwelligen, chronischen Entzündungen sind es, die seit einigen Jahren im Verdacht stehen, wesentlich zum Alterungsprozess und zu alterstypischen Erkrankungen wie Arteriosklerose, Diabetes oder Alzheimer beizutragen.

Beeinflusst körperliche Aktivität die Gesundheit künftiger Nachkommen?

Beeinflusst körperliche Aktivität die Gesundheit künftiger Nachkommen?
© pavel1964 / Fotolia.com

Körperliche und geistige Aktivität sind nicht nur gut für das eigene Gehirn, sie können auch die Lernfähigkeit späterer Nachkommen beeinflussen – zumindest im Mausmodell. Diese besondere Form der Vererbung wird durch bestimmte RNA-Moleküle vermittelt. Sie beeinflussen die Genaktivität und reichern sich nach körperlicher und geistiger Aktivität im Gehirn sowie in den Keimzellen an. Prof. Dr. André Fischer und Fachkollegen vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Göttingen und München und...

Immungedächtnis im Gehirn

Entzündungsreaktionen können die Immunzellen des Gehirns langfristig verändern – die Zellen haben also ein „Immungedächtnis“. Dieses Immungedächtnis beeinflusst möglicherweise den Verlauf später auftretender neurologischer Erkrankungen und stellt somit einen bislang unbekannten Faktor dar, der den Schweregrad dieser Krankheiten beeinflussen könnte. Das berichten Wissenschaftler am DZNE, dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) und der Universität Tübingen.

Wie die Chronotherapie helfen kann, die Wirkung von Medikamenten zu verbessern

Der Wechsel von Tag und Nacht bestimmt unseren Lebensrhythmus – und das nicht nur im Hinblick darauf, wann wir müde werden und wann wir aufwachen. Auch die Körpertemperatur, der Energiestoffwechsel, die Ausschüttung verschiedener Hormone und die Aktivität von Immunzellen zählen zu den Körperfunktionen, die sich, orientiert am 24-Stunden-Takt, verändern. Dass gesundheitsrelevante Prozesse so eng mit dem Schlaf-Wach-Rhythmus verzahnt sind, kann auch therapeutisch genutzt werden. Wie die Chronotherapie dabei helfen kann, die Wirkung von Medikamenten zu...

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