Freitag, 30. Oktober 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Schlaganfall

Oktober 2020

COVID-19 und Atherosklerose: „Der Schlaganfall ist eine seltene Folge der neuen Corona-Infektion“

COVID-19 und Atherosklerose: „Der Schlaganfall ist eine seltene Folge der neuen Corona-Infektion“
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Schwere Verläufe einer Infektion mit dem neuen Corona-Virus haben vor allem auf die Lunge große Auswirkungen. Doch auch Nerven und Gefäße können betroffen sein. Der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns hat sich als häufiges neurologisches COVID-19 Symptom bestätigt. Ob SARS-CoV-2 auch das Auftreten von Schlaganfällen begünstigt, beantwortet der ausgewiesene Atherosklerose-Experte und Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, Stefan Kiechl.

Gefäßverschluss nach Infektionskrankheiten: Metaanalyse stellt deutlich erhöhtes Risiko fest

Ob COVID-19 oder Influenzagrippe – viele Infektionskrankheiten erhöhen das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen des Gefäßsystems wie für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Laut einer Metaanalyse, in die Ergebnisse aus 12 klinischen Studien eingeflossen sind, ist das Risiko an einem ischämischen Schlaganfall zu erkranken einen Monat nach akuten Infektionen um mehr als das Doppelte erhöht. Doch warum können Grippeviren und andere Erreger Gefäßverschlüsse verursachen? Und warum empfehlen Mediziner die Influenzaimpfung...

Therapie des Typ-2-Diabetes am Risiko orientieren: Kardiovaskulärer Zusatznutzen für Semaglutid

Therapie des Typ-2-Diabetes am Risiko orientieren: Kardiovaskulärer Zusatznutzen für Semaglutid
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Bei der Therapie des Typ-2-Diabetes geht es heute nicht nur darum, den Blutzucker zu senken, sondern auch frühzeitig das kardiovaskuläre Risiko zu vermindern. GLP-1-Rezeptoragonisten können hierbei eine wesentliche Rolle spielen. Die CAPTURE-Studie hat eindrücklich das hohe kardiovaskuläre Risiko von Patienten mit Typ-2-Diabetes bestätigt, erläuterte Prof. Dr. Jens Aberle vom Adipositas-Zentrum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Eingeschlossen waren hier fast 10.000 Patienten mit einer mittleren Diabetesdauer von etwa 10 Jahren. 35 % dieser...

DGN: Fast 60% der Deutschen leiden unter einer neurologischen Erkrankung

DGN: Fast 60% der Deutschen leiden unter einer neurologischen Erkrankung
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Neurologische Erkrankungen stellen in der EU die dritthäufigste Ursache von Behinderungen und vorzeitigen Todesfällen dar. In Europa und auch in Deutschland sind fast 60% der Bevölkerung von einer neurologischen Erkrankung betroffen. Da die Prävalenz wahrscheinlich mit der fortschreitenden Alterung der Gesellschaft weiter zunehmen wird, fordert die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) von der Gesundheitspolitik, die Versorgungsstrukturen entsprechend zu stärken und Präventionsprogramme auf den Weg zu bringen. Denn die Zahlen zeigen auch, dass eine...

September 2020

Gefäßentzündung durch rheumatologische Erkrankung: Neue S2k-Leitlinie zum Management der Großgefäßvaskulitiden

Gefäßentzündung durch rheumatologische Erkrankung: Neue S2k-Leitlinie zum Management der Großgefäßvaskulitiden
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Sehstörungen, Erblindung, Schlaganfall – die Komplikationen einer Großgefäßvaskulitis können gravierend sein. Um Folgeschäden zu verhindern, muss die zum rheumatischen Formenkreis zählende Gefäßentzündung früh erkannt und konsequent behandelt werden. Im Idealfall geschieht dies durch ein interdisziplinäres Ärzteteam, an dem neben Rheumatologen auch Augenärzte, Gefäßmediziner, Radiologen und andere Fachärzte beteiligt sind. Doch welche diagnostischen Möglichkeiten gibt es und wie sollte die...

Polycythaemia vera und Myelofibrose: Kennzeichen Fatigue, Juckreiz und Bauchschmerzen

Polycythaemia vera und Myelofibrose: Kennzeichen Fatigue, Juckreiz und Bauchschmerzen
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Im Rahmen der MPN Patiententage informierte Prof. Dr. med. Philipp le Coutre von der Charité Berlin am 18. August in einem Online-Webinar zu Symptomen und Therapiemöglichkeiten der seltenen Erkrankungen Polycythaemia vera (PV) und Myelofibrose (MF). Die MPN Patiententage finden mehrmals im Jahr an verschiedenen Standorten statt, um Betroffene und Angehörige über Myeloproliferative Neoplasien (MPN) aufzuklären – seltene Erkrankungen des Knochenmarks, die durch Störungen der Blutbildung gekennzeichnet sind.

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Vorteilhafte Verträglichkeit von Apixaban

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Vorteilhafte Verträglichkeit von Apixaban
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Auf der Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert und zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert (1). Darin wurde Apixaban (Eliquis®) vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1). Nach einer Beobachtungsdauer von 6 Monaten konnte gezeigt werden, dass bei nvVHF-Patienten mit ACS und/oder PCI, die mit einen P2Y12-Inhibitor...

Hypotonie: Ursachen und Behandlung

Hypotonie: Ursachen und Behandlung
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Die Beschwerden sind schwer von Befindlichkeitsstörungen zu unterscheiden, der Leidensdruck kann hoch sein: Schwindel, Benommenheit, Flimmern vor den Augen, morgendliche Müdigkeit, Antriebsmangel, Konzentrations- und Leistungsschwäche. Auch kalte Hände und Füße, ein Gefühl des Luftmangels, Herzklopfen und innere Unruhe können auftreten. Einen niedrigen Blutdruck durch körperliche Veranlagung, der nicht auf eine Vorerkrankung zurückgeht, haben in Deutschland bis zu 3 Millionen Menschen. „Viele Betroffene fühlen sich von...

Kardiovaskuläre Ereignisse: Cholesterinsenkende Wirkstoffe reduzieren Risiko

Kardiovaskuläre Ereignisse: Cholesterinsenkende Wirkstoffe reduzieren Risiko
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Mehr Patienten könnten von einer Kombination cholesterinsenkender Wirkstoffe zur Senkung des Schlaganfall- und Herzinfarktrisikos profitieren. Neue Ergebnisse aus einer großen europäischen Studie mit Patienten aus 18 Ländern, darunter Großbritannien, zeigen, dass viele Patienten durch die Einnahme von Statinen ihr Risiko senken können. Dabei könnten diejenigen mit dem höchsten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse besonders von der Kombination mehrerer lipidsenkender Arzneimittel profitieren.

Glaukom: Körperliche Aktivität senkt Erkrankungsrisiko

Glaukom: Körperliche Aktivität senkt Erkrankungsrisiko
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Regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie. Möglicherweise könnte Sport auch das Fortschreiten des Augenleidens verlangsamen. So belegen verschiedene Untersuchungen eine Senkung des Augeninnendrucks nach Aktivitäten wie Fahrradfahren oder Laufen, berichten Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Die wichtigste Maßnahme, einen drohenden Sehverlust abzuwenden, bleibt die frühe Diagnose durch den Augenarzt.

Darmmikrobiota und Schlaganfall: Studie erforscht Zusammenspiel

Darmmikrobiota und Schlaganfall: Studie erforscht Zusammenspiel
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Die Darmmikrobiota beeinflusst auch das Gehirn. Ist sie geschädigt, kann das z.B. Ursache für einen Schlaganfall sein. Dr. Vikramjeet Singh, Neurowissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen (UDE), erforscht nun, wie das Zusammenspiel von Darmbakterien und Immunzellen, insbesondere neutrophilen Granulozyten, einen Hirninfarkt beeinflusst. Die Studie  wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in den kommenden 3 Jahren mit 430.000 Euro gefördert.

Juli 2020

Typ-2-Diabetes: Langwirksamer GLP-1-RA effektiv in Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen

Typ-2-Diabetes: Langwirksamer GLP-1-RA effektiv in Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen
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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. Juli 2020 dem langwirksamen Glucagon-like-Peptide-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) Dulaglutid (Trulicity®) in Kombination mit Insulin bei Typ-2-Diabetes zum bereits bestehenden Zusatznutzen bei Patienten ohne Niereninsuffizienz einen weiteren Zusatznutzen bei Patienten mit moderater bis schwerer Niereninsuffizienz zugesprochen (1). Darüber hinaus bescheinigen die American Diabetes Association (ADA) und die European Association for the Study of Diabetes (EASD) in ihrem Leitlinien-Update Dulaglutid die stärkste Evidenz...

Chronische Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes: Fortschreiten der CKD unter Prüfsubstanz Finerenon verzögert

Chronische Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes: Fortschreiten der CKD unter Prüfsubstanz Finerenon verzögert
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Die Phase-III-Studie FIDELIO-DKD zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit der Prüfsubstanz Finerenon gegenüber Placebo jeweils zusätzlich zur Standardtherapie bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) und Typ-2-Diabetes (T2D) (1) hat ihren primären Endpunkt erreicht. Die Ergebnisse zeigen, dass Finerenon gegenüber Placebo das Fortschreiten der CKD verzögerte, indem es eine signifikante Reduzierung zeigte für das kombinierte Risiko der Zeit bis zum ersten Auftreten eines Nierenversagens, einem Rückgang der geschätzten...

Rheuma: Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko

Rheuma: Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko
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Rheuma ist ein entzündliches Geschehen, von dem nicht nur der Bewegungsapparat, sondern auch Herz und Gefäße betroffen sein können. Beschwerden wie Schmerzen in Gelenken oder Weichteilen stehen zwar im Vordergrund entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. „Begleitende Erkrankungen von Herz und Gefäßen treten allerdings bei Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen häufiger auf als bei ansonsten Gesunden“, betont Prof. Dr. med. Udo Sechtem vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Rheuma-Patienten haben ein...

Hypercholesterinämie: Multinationale prospektive Beobachtungsstudie gestartet

In eine multinationale, prospektive Beobachtungsstudie zur Untersuchung der Effektivität der Behandlung und des Managements von Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) unter den Bedingungen der alltäglichen Routinepraxis wurde der erste Patient aufgenommen. Für die Studie werden 8.000 Patienten mit Hypercholesterinämie und bestehendem hohem bis sehr hohem Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse an ca. 800 Prüfzentren in 14 Ländern Europas rekrutiert.

RA: Reduktion des Entzündungsgeschehens und positive Effekte auf Komorbiditäten unter IL-6-Rezeptor-Inhibitor Sarilumab

RA: Reduktion des Entzündungsgeschehens und positive Effekte auf Komorbiditäten unter IL-6-Rezeptor-Inhibitor Sarilumab
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Der spezifische Interleukin-6 (IL-6)-Rezeptor-Inhibitor Sarilumab (Kevzara®) kann bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) eine rasche und langanhaltende Remission erzielen (1-5). Darüber hinaus wirkt sich die Immuntherapie mit diesem vollhumanen Antikörper günstig auf häufige Begleiterkrankungen bei RA, wie Diabetes und Anämie, sowie auf Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen aus (6-8). Das berichtete Prof. Dr. med. Christof Specker, Direktor der Klinik für Rheumatologie & Klinische Immunologie in den Kliniken...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Bundesweite Kontaktbeschränkungen ab 02. November 2020 – Früher als angekündigt soll die Pandemie mit massiven Kontaktbeschränkungen gestoppt werden (dpa, 28.10.2020).
  • Bundesweite Kontaktbeschränkungen ab 02. November 2020 – Früher als angekündigt soll die Pandemie mit massiven Kontaktbeschränkungen gestoppt werden (dpa, 28.10.2020).