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Medizin

Beiträge zum Thema: Schlaganfall

Februar 2021

Kardiovaskuläre Ereignisse: Risiko signifikant unter Alirocumab reduziert

Kardiovaskuläre Ereignisse: Risiko signifikant unter Alirocumab reduziert
©storm / Fotolia.de

In der ODYSSEY OUTCOMES-Studie konnte gezeigt werden, dass mit Alirocumab (Praluent®) bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten eine nominal signifikante Reduktion der Gesamtmortalität um 15% erreicht werden konnte (1). Prof. Dr. Nikolaus Marx, Aachen, begrüßte die geplante Wiedereinführung von Alirocumab und betonte: „Die Verfügbarkeit von mehr als einem PCSK9-Hemmer bereichert das therapeutische Spektrum und gibt uns die Möglichkeit, Patienten individuell zu behandeln.“

Schlaganfallprophylaxe: Hohe Evidenz von Rivaroxaban bei besonders schutzbedürftigen Patienten

Schlaganfallprophylaxe: Hohe Evidenz von Rivaroxaban bei besonders schutzbedürftigen Patienten
© sebra - stock.adobe.com

Nicht Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (NOAK) sind aus der Versorgung von Patienten mit Antikoagulationsbedarf nicht mehr wegzudenken (1, 2). Rivaroxaban (Xarelto®) nimmt in diesem Zusammenhang eine Sonderstellung ein: Es hat sich auch bei besonders schutzbedürftigen Patientenkollektiven mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und Diabetes mit und ohne eingeschränkter Nierenfunktion bewährt, wie klinische Studien, Real-World-Studien und die ärztliche Praxis zeigen (3-5, 9). In der verlängerten Erhaltungstherapie von...

Neues Medikament könnte Cholesterinsenkung revolutionieren

Ein revolutionärer Therapieansatz ist vergangenes Wochenende weltweit zum ersten Mal an der Klinischen Abteilung für Kardiologie von AKH Wien und MedUni Wien angewandt worden. Erhöhte Cholesterinwerte zählen zu den häufigsten Ursachen für Herzinfarkt und Schlaganfall. Mit dem neuen Medikament kann mit nur 2 Injektionen im Jahr das LDLCholesterin um die Hälfte reduziert werden. Der therapeutische Effekt ist damit vergleichbar mit jenem einer täglichen Medikamenteneinnahme. Gemeinsam mit der Standardtherapie kann mit dem neuen Wirkstoff das...

Ultraschall zur Behandlung von Gehirnkrankheiten

Ultraschall zur Behandlung von Gehirnkrankheiten
© WindyNight - stock.adobe.com

Ultraschall kann nicht nur als bildgebendes Verfahren eingesetzt werden, mit gezielten Ultraschallimpulsen lässt sich eine Reihe an Gehirnerkrankungen, die bisher nur eingeschränkt therapierbar sind, punktgenau behandeln. Einige revolutionäre Verfahren dieser Art wurden in den vergangenen Jahren maßgeblich in Toronto und auch an der MedUni Wien entwickelt. Das Wiener Verfahren verbessert Hirnfunktionen, indem noch funktionierende Nervenzellen von außen aktiviert werden. Verbesserungen sind bei verschiedenen neuropsychiatrischen Hirnerkrankungen wie...

Dezember 2020

Schaufensterkrankheit: Jeder pAVK-Patient sollte ein Statin nehmen

Bis zu 8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), der sogenannten „Schaufensterkrankheit“. Doch nur etwa die Hälfte dieser Patienten mit Durchblutungsstörungen in den Beinen erhält ein preisgünstiges Statin, das Schlaganfall, Herzinfarkt, Amputation und Tod um 30% reduziert. Stattdessen zeichnet sich ab, dass Ärzte zunehmend neue Medikamente verordnen, die um den Faktor 100 teurer, aber nicht wesentlich wirksamer oder sicherer als Statine sind. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für...

HIV-Infektion erhöht das Schlaganfallrisiko stark

HIV-Infektion erhöht das Schlaganfallrisiko stark
© artegorov3@gmail - stock.adobe.com

Menschen mit einer HIV-Infektion haben ein um rund 50% höheres Risiko, an einem Schlaganfall zu erkranken wie nicht Infizierte – darauf macht die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich des Welt-AIDS-Tages 2020 aufmerksam. Der weltweite Aktionstag, der jedes Jahr am 1. Dezember stattfindet, soll unter anderem auf Präventionsmaßnahmen gegen AIDS und auf die bestmögliche Versorgung von Infizierten hinweisen. Hier ist es laut Experten der DSG wichtig, dass Mediziner auch über den Zusammenhang zwischen HIV und einem deutlich erhöhten...

November 2020

Endovaskuläre Versorgung von Schlaganfallpatienten in erster SARS-CoV-2-Welle ohne Einbußen

Endovaskuläre Versorgung von Schlaganfallpatienten in erster SARS-CoV-2-Welle ohne Einbußen
© Chinnapong - stock.adobe.com

Eine Studie zeigt, dass die endovaskuläre Versorgung von Schlaganfall-Patienten während der ersten Welle der SARS-CoV-2-Pandemie ohne Einbußen erfolgte: Weder war die Zahl der thrombektomierten Patientinnen und Patienten niedriger, auch die Behandlungsergebnisse waren nicht schlechter (1) . Das illustriert die hohe neurologische Versorgungsqualität in Deutschland, auch unter Pandemiebedingungen.

Telemedizinische Schlaganfallversorgung: Besonders Patienten in ländlichen Regionen profitieren

Die Bedeutung der Telemedizin ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen – und hat aufgrund der COVID-19-Pandemie nun noch einen weiteren Schub nach vorne erfahren. Auch bei der Behandlung von Schlaganfallpatienten ist die Telemedizin von großer Relevanz: So gibt es in Deutschland in diesem Bereich mittlerweile über 20 telemedizinische Netzwerke, darin sind insgesamt über 200 neurologische Kliniken miteinander verbunden. Warum sich dadurch die Akutbehandlung von Schlaganfallpatienten verbessern lässt, erläuterten Experten der Deutschen...

Typ-2-Diabetes: Prüfpräparat Finerenon verlangsamt Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung

Typ-2-Diabetes: Prüfpräparat Finerenon verlangsamt Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung
© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Die detaillierten Ergebnisse der Phase-III-Studie FIDELIO-DKD haben gezeigt, dass das Prüfpräparat Finerenon das Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung (CKD) bei Patienten mit CKD und Typ-2-Diabetes (T2D) gegenüber Placebo verlangsamte. Finerenon führte in Kombination mit der maximal tolerierten Dosis der leitliniengerechten Therapie zu einer signifikanten Reduzierung des primären Endpunkts, definiert als kombiniertes Risiko der Zeit bis zum Nierenversagen, einem anhaltenden Rückgang der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (estimated...

Chronische Niereninsuffizienz: Biomarker Cystatin C bei risikoarmen Patienten genauer als Kreatinin

Chronische Nierenerkrankungen, häufig Folge von Diabetes oder Bluthochdruck, gelten als eigenständiger Risikofaktor für Herzinfarkt oder Schlaganfall. In einer Studie wurde gezeigt, dass eine auf dem Marker Cystatin C-basierende Messmethode unter bestimmten Umständen genauer sein kann als die bislang verwendete Messung mittels Kreatinin. Veröffentlicht wurde die Arbeit im Fachjournal BMC Medicine.

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