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Juni 2012

Gesundheitspolitik 27. Juni 2012

DKG: „Die schnellste Verbindung zum nächsten Krankenhaus – von jedem Ort in Deutschland“

Krankenhäuser stehen im Blickpunkt des Interesses – Bürger, Patienten, niedergelassene Ärzte, Angehörige der Heilberufe, Entscheidungsträger und Vertreter der Verbände, der Behörden, der Universitäten und der Medien sind an ihren Leistungen und Gesundheitsangeboten interessiert. In Deutschland werden pro Jahr über 18 Millionen Menschen in 2.000 Krankenhäusern behandelt. Der Wunsch, über alle Bereiche der Krankenhäuser informiert zu werden, ist entsprechend hoch. Die Krankenhäuser ihrerseits haben ein großes...

Medizin 27. Juni 2012

Sommerzeit ist Erkältungszeit: Jeder 5. Atemwegsinfekt tritt in den Sommermonaten auf

Entzündete Nasennebenhöhlen sind auch in den Sommermonaten ein Thema in der Apotheke. Leidet Ihr Kunde unter einer behinderten Nasenatmung mit Sekretstau? Klagt er über Schmerzen im Gesicht, die sich beim Bücken verstärken oder über eine Verschlechterung des Riechsinns? Dann ist die Ursache wahrscheinlich eine Sinusitis. Etwa 20% der akuten Infekte der oberen Luftwege ereignen sich im Sommer. Ursachen sind oft Unterkühlungen durch Zugluft oder Klimaanlagen. So lautete das Fazit von  Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin, auf dem...

Gesundheitspolitik 27. Juni 2012

GFB: „BGH-Urteil: Etappensieg für die Freiberuflichkeit“

Mit der Auffassung, dass Ärzte weder als Amtsträger noch als Beauftragte der Krankenkassen einzustufen sind, stärkt das Urteil des Bundesgerichtshofes die Freiberuflichkeit des Arztes, der aufgrund der individuellen, freien Auswahl des Versicherten tätig wird. Aus Sicht der GFB ist es ein Plädoyer für das vertrauensvolle Patienten-Arzt-Verhältnis, das dem Arzt Gestaltungsfreiheit einräumt, anstatt ihn zum Erfüllungsgehilfen der Krankenkassen zu degradieren.

Medizin 27. Juni 2012

Zulassungserweiterung für Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg

Ab sofort steht das bewährte Arzneimittel Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg (Wirkstoff: Vancomycinhydrochlorid) von der Riemser Arzneimittel AG auch zur Therapie leichter und mittlerer Fälle der Clostridium-difficile-assoziierten Diarrhoe (CDAD) zur Verfügung. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat auf Antrag des Herstellers einer Erweiterung der bisher zugelassenen Indikation von der schweren, pseudomembranösen Kolitis auf alle CDAD-Fälle zugestimmt.

Medizin 27. Juni 2012

Wirkmechanismus neuer Antibiotika gegen Tuberkulose entschlüsselt

Die Tuberkulose gehört zu den weltweit häufigsten Infektionskrankheiten. Zunehmend resistente Bakterien erschweren die Behandlung und Eindämmung der Infektionen. Biotechnologen aus der Universität Birmingham und dem Forschungszentrum Jülich ist es erstmals gelungen, die Struktur des Proteins DprE1 zu entschlüsseln, das für das Überleben von Mycobacterium tuberculosis, dem häufigsten Erreger, essenziell ist. Die in der renommierten Fachzeitschrift PNAS veröffentlichte Arbeit zeigt den Wirkmechanismus neuer, hochpotenter Antibiotika...

Medizin 27. Juni 2012

Herzinsuffizienz: ESC-Leitlinien empfehlen intravenöse Eisenmangelkorrektur mit Eisencarboxymaltose

Eisenmangel tritt bei chronischer Herzinsuffizienz (CHI) mit hoher Prävalenz auf und ist ein starker Prädiktor für eine ungünstige Prognose.  Der durchschnittliche Eisenbedarf anämischer Patienten liegt bei mind. 1.000 mg Eisen. Die Ergebnisse der FAIR-HF*-Studie belegen, dass eine intravenöse Gabe von Eisencarboxymaltose (ferinject®) bei Patienten mit CHI im NYHA-Stadium II bis III und nachgewiesenem Eisenmangel – unabhängig vom Vorliegen einer Anämie – die Symptomatik, die körperliche Belastbarkeit und...

Medizin 27. Juni 2012

Vitamin D-Haushalt von APOE4-Trägern

Das Institut Danone Ernährung für Gesundheit e.V. (IDE) verleiht Dr. Patricia Hübbe den mit 5000 € dotierten IDE-Förderpreis 2012 für Nachwuchs-wissenschaftler für ihre Forschungen zur Funktion der Genvariante APOE4. Die ausgezeichnete Arbeit kommt aus dem Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und zeigt eine neue, wichtige Funktion dieser Genvariante: Sie unterstützt den Vitamin-D- und Calciumhaushalt des Menschen und könnte somit positiven Einfluss auf die...

Medizin 27. Juni 2012

800.000 Euro für Lübecker Forschungen zu induzierten pluripotenten Stammzellen

Lübecker Forschungen zur Neurogenetik werden im Rahmen eines europaweiten Forschungsprogramms mit etwa 800.000 Euro gefördert. Insgesamt wurden für das Verbundprojekt der EU zu induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen), an dem 113 Partner beteiligt sind, 52 Millionen Euro für fünf Jahre bewilligt. Die Universität Lübeck ist mit der Sektion Klinische und Molekulare Neurogenetik an der Klinik für Neurologie vertreten (Leiterin Prof. Dr. med. Christine Klein). Leiter der Lübecker iPS-Arbeitsgruppe ist Dr. Philip Seibler.

Medizin 26. Juni 2012

Wissenschaftler identifizieren Auslöser des Nävus sebaceus

Beim Nävus sebaceus, dem Talgdrüsen-Nävus, handelt es sich um eine vergleichsweise häufige, angeborene Fehlbildung der Haut, die aus überschüssigen Talgdrüsen besteht. Sie tritt bei etwa einem von 1000 Neugeborenen auf. Die Hautveränderung ist meist mehrere Zentimeter groß, weist eine gelbliche Farbe auf und bleibt haarlos. Sie ist vor allem im Bereich des behaarten Kopfes und des Gesichts zu finden. Die Fehlbildung ist in der Regel bereits bei Geburt vorhanden und prinzipiell gutartig. In der Pubertät kommt es jedoch häufig,...

Gesundheitspolitik 26. Juni 2012

BPI: „Barmer verkennt die Probleme“

Die Barmer GEK hat bei ihrer Vorstellung des Arzneimittelreports 2012 deutlich gemacht, dass die Krankenkassen die sich aus dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) ergebenden Probleme für die Versorgung ihrer Versicherten nicht erkennen. Das Vertrauen darauf, dass GKV-Spitzenverband, G-BA und IQWIG die frühe Nutzenbewertung und die Erstattungspreisverhandlungen im Sinne einer hochwertigen Versorgung zu fairen Preisen durchführen werden, ist durch die schon entstandenen, politisch in Kauf genommenen Versorgungsprobleme bei einzelnen innovativen Arzneimitteln mehr als...

Gesundheitspolitik 26. Juni 2012

BARMER GEK Arzneimittelreport 2012: Psychopharmaka sind „Frauenarzneimittel“

Warum gibt es so große Geschlechterunterschiede in der Arzneimittelversorgung? Frauen bekommen etwa zwei- bis dreimal mehr Psychopharmaka als Männer. Erklären Rollenklischees oder häufigere Migräneattacken die hohe Verordnungsrate? Mit diesen Fragen setzt sich der BARMER GEK Arzneimittelreport 2012 auseinander, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Das Fazit: Solche geschlechtsspezifischen Differenzen sind medizinisch kaum begründbar, widersprechen den Leitlinien und bergen ein hohes Abhängigkeitsrisiko. Daher sei es nötig, die spezifischen...

Gesundheitspolitik 26. Juni 2012

Hartmannbund: Pressemitteilung zum BGH-Urteil – "Kriminalisierungsdebatte gegenüber Ärzten nun unverzüglich beenden“

Ärzte sind Beauftragte der Patienten, nicht der Kassen. Dieses hat der Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) nach einjähriger Beratung abschließend festgestellt. An dieser nun bestätigten Rechtsauffassung störte sich in der Vergangenheit insbesondere die KKH-Allianz, so der Vorsitzende des niedersächsischen Hartmannbundes, Dr. Bernd Lücke, in Hannover. „Die KKH-Allianz hat im Zuge großzügiger Tagungen mit Juristen und Meinungsmachern à la Transparency International im Zusammenhang mit dem Korruptionsparagraphen immer wieder...

Gesundheitspolitik 26. Juni 2012

BDI: "BGH stärkt die ärztliche Freiberuflichkeit"

In seinem Beschluss vom 29. März 2012 hat der große Strafsenat des Bundesgerichtshofs klargestellt, dass der Vertragsarzt weder ein Amtsträger noch ein Beauftragter der Krankenkassen ist. Er begründet dies damit, dass die Tätigkeit zuerst von der Arzt-Patienten-Beziehung bestimmt wird. Dahinter tritt die Rechtsbeziehung zur Krankenkasse zurück. Der BGH stellt fest, dass das Handeln des Arztes keinen hoheitlichen Akt gegenüber dem Patienten darstellt, sondern freiberufliche Tätigkeit ist.

Gesundheitspolitik 26. Juni 2012

Früher in Rente: Abschläge durch private Vorsorge ausgleichen

Das Renteneintrittsalter wird seit diesem Jahr schrittweise erhöht. Angehörige des Jahrganges 1964 werden erst mit 67 Jahren in den Ruhestand treten können. Wer vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen will, sollte sich über die Abschläge bei der gesetzlichen Rente informieren, empfiehlt die Aktion «Finanzwissen für alle» der Fondsgesellschaften. Denn diese Fehlbeträge müssen mit privater Vorsorge ausgeglichen werden.

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