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April 2012

Gesundheitspolitik 10. April 2012

Ärztlicher Bereitschaftsdienst bekommt zentrale Rufnummer 116 117

Wer nachts oder am Wochenende dringend einen Arzt braucht, der kann künftig überall in Deutschland die Telefonnummer 116 117 anrufen. Die neue kostenlose Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes soll ab dem 16. April erreichbar sein, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Dienstag in Berlin mitteilte. Der Anrufer wird automatisch mit dem nächstliegenden Bereitschaftsdienst verbunden. Bislang ist der Bereitschaftsdienst in Deutschland unter mehr als tausend regional unterschiedlichen Nummern zu erreichen.

Gesundheitspolitik 10. April 2012

Wissenschaftliches Institut der AOK belegt: Preise auf dem Arzneimittelmarkt sinken immer weiter

Der heute vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) vorgelegte aktuelle GKV-Arzneimittelindex macht deutlich, dass die Preise für Arzneimittel bereits seit März 2010 immer weiter gesunken sind. Diese Entwicklung gilt sowohl im Bereich der Festbeträge- als auch für die nicht durch Festbetrag geregelten Arzneimittel. Im Vergleich zu März 2010 ist der Arzneimittelpreisindex um 4 Prozent gesunken. Dieser Trend setzte damit bereits vor der im August 2010 vorgenommenen Erhöhung der gesetzlichen Zwangsabschläge und dem Preismoratorium ein und wurde durch diese Maßnahmen weiter beschleunigt.

Gesundheitspolitik 10. April 2012

BPI: IQWiG ignoriert Versorgungsalltag von MS-Patienten

Das verheerende Ergebnis des Bewertungsberichts des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) in der frühen Nutzenbewertung für das Cannabis-Präparat Sativex zur Behandlung der MS (Multiple Sklerose)-induzierten Spastik beruht offenbar auf einer Fehlinterpretation der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vorgegebenen Vergleichstherapie seitens des IQWiG. Nur durch diese an den Beweggründen des G-BA vorbeigehende Interpretation konnte das Institut sämtliche vorgelegte Studien des Herstellers aus dem Bewertungsverfahren ausschließen und somit seine...

Medizin 10. April 2012

Möglicher Ansatz zur Bekämpfung der Schlafkrankheit entdeckt

Gegen die tödlich verlaufende Afrikanische Schlafkrankheit gibt es bislang nur veraltete Medikamente mit teilweise schweren Nebenwirkungen. Berner Forscher haben nun herausgefunden, wie der Erreger bekämpft werden kann – indem ein Stoff, den der Parasit selber herstellt, blockiert wird. Dies könnte auch eine Basis für Medikamente gegen andere tropische Krankheiten sein. Sie peinigt Hunderttausende von Menschen im tropischen Afrika und endet tödlich, wenn sie nicht behandelt wird: Die Afrikanische Schlafkrankheit. Verursacht wird sie durch Parasiten, die durch den Stich infizierter...

Gesundheitspolitik 10. April 2012

Krankenkassen möchten Zahnarzt-Rechnungen schärfer kontrollieren

Die gesetzlichen Krankenkassen möchten die Abrechnungen der etwa 54 000 Zahnärzte in Deutschland strenger kontrollieren. Dazu fordern sie, auch den Teil der Rechnung prüfen zu dürfen, den die Versicherten aus eigener Tasche zahlen müssen. «Wir wollen endlich Transparenz bei den Zahnarztrechnungen», sagte der Vizevorsitzende des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung, Johann-Magnus von Stackelberg, der «Süddeutschen Zeitung» (Dienstag). Eine entsprechende Position hat der Verwaltungsbeirat des GKV-Spitzenverbandes Ende März beschlossen.

Gesundheitspolitik 10. April 2012

Leyen: Für geplante Zuschussrente keine Erhöhung der Rentenbeiträge

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ausgeschlossen, dass wegen der geplanten Zuschussrente für Geringverdiener die Rentenbeiträge erhöht werden müssen. «Die Zuschuss-Rente finanziert sich aus einem Mix von Steuern und Rentenbeiträgen. Die Rentenbeiträge steigen wegen der Zuschussrente nicht», sagte von der Leyen der «Bild»-Zeitung (Dienstag). Die Finanzierung sei gesichert. Das Bundesfinanzministerium gebe das Steuergeld, das künftig bei der Grundsicherung eingespart werde, in die Rentenkasse.

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Magen-Darm-Ärzte mahnen zur Vorsicht bei Meldungen über bestimmte Nahrungsmittel, die vor Krebs schützen sollen. „Öffentliche Erklärungen wie gerade mal wieder von Ernährungswissenschaftlern der Uni Jena über den Schutzmechanismus von Nüssen sind eher irreführend als hilfreich“, betont Dr. Dagmar Mainz, die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. „Auch Nusskonsumenten sind vor Darmkrebs nicht gefeit. Sicherheit bietet nur die Darmspiegelung.“

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).
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