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Mai 2012

Medizin 11. Mai 2012

Europäische Allergiestudie: Große Unterschiede bei Pollen-Aggressivität

In einer europaweiten Studie untersuchten Wissenschaftler das allergische Potenzial von Birken, Gräsern und Oliven. Die Pollen dieser drei Pflanzen sind in Europa die wesentlichen Auslöser für Heuschnupfen. Die allergische Reaktion gegen eine bestimmte Pollenart kann dabei höchst unterschiedlich ausfallen. Wie die Forscher der Hialine-Studie jetzt feststellten, variiert auch die Schlagkraft der Pollen: Abhängig von Zeit und Region produzieren die Pollen verschieden große Mengen an Eiweißverbindungen, die letztlich für die allergische Immunantwort verantwortlich sind.

Medizin 11. Mai 2012

Typ-2-Diabetes: Conkunitzin-S1 aus der Kegelschnecke könnte als nebenwirkungsarmes Therapeutikum fungieren

Kegelschnecken sind im Meer lebende Raubtiere. Sie lauern am Grund des Meeres kleinen Fischen auf und injizieren ihrer Beute durch einen Rüssel einen Giftcocktail, der sie lähmt. Die Einzelbestandteile dieser Gifte, die sogenannten Conopeptide, sind bekannt für ihre außergewöhnlichen pharmakologischen Eigenschaften und ihr pharmazeutisches Potenzial. So wird mit Ziconotid (Prialt) bereits ein Conopeptid als Schmerzmittel eingesetzt und stellt eines der ersten Medikamente überhaupt dar, die aus einem marinen Organismus stammen.

Medizin 11. Mai 2012

Magen-Darm-Erkrankungen als Risikofaktoren für Osteoporose in vielen Richtlinien nicht berücksichtigt

Es gibt immer mehr Belege für einen Zusammenhang zwischen Osteoporose und Störungen des Magen-Darm-Trakts. Gastroenterologen sind daher aufgefordert, sich künftig stärker am Kampf gegen die Osteoporose zu beteiligen. Außerdem ist es an der Zeit, den Risikofaktoren im Zusammenhang mit Magen-Darm-Erkrankungen in den europäischen Richtlinien zur Osteoporose-Prävention einen höheren Stellenwert einzuräumen. Dazu Frau Professor Heidi-Ingrid Maaroos der Universität von Tartu, Estland, im Namen der United European Gastroenterology (UEG): „Es muss noch viel mehr getan werden, um ein Bewusstsein...

Medizin 11. Mai 2012

Schnelltest zur Histamin-Belastung in Lebensmitteln

Mit seiner Geschäftsidee zur Entwicklung eines Histamin-Schnelltests gehört das Forscherteam um Dr. Oliver Poetz vom NMI Reutlingen zu den Siegern der Innovationsakademie Biotechnologie des BMBF. Die Jury wählte das Projekt „Hista-Protect“ aus und bewilligte 500.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie. Damit soll die Entwicklung eines Schnelltests zur Vermeidung histaminbedingter Nahrungsmittelunverträglichkeit gefördert werden.

Gesundheitspolitik 10. Mai 2012

Kinderärzte befürchten Versorgungslücken auf dem Land

Kinderärzte haben wegen eines Mangels an Medizinern in ländlichen Gebieten vor Versorgungslücken gewarnt. «Wir werden in Deutschland Verhältnisse (...) bekommen, wo die Patienten zu einer hoch qualifizierten fachlichen Versorgung weitere Wege in Kauf nehmen müssen», sagte der Generalsekretär der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Hans-Jürgen Nentwich, am Donnerstag in Berlin. Schon jetzt müssten Eltern mit ihren Kindern vereinzelt 50 bis 70 Kilometer zu einem Arzt fahren.

Gesundheitspolitik 10. Mai 2012

Krankenkasse darf Behandlungsmethode nicht zu lange prüfen

Nicht jede Behandlung ist medizinisch notwendig. Daher muss eine Krankenkasse auch nicht jede Maßnahme bezahlen. Allerdings darf sie sich mit der Prüfung, ob eine bestimmte Therapie notwendig ist, auch nicht zu lange Zeit lassen. Denn sonst muss sie auch für eine nicht notwendige Behandlung aufkommen, entschied das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (Az.: L 1 KR 501/10), wie die Deutsche Anwaltauskunft mitteilt.

Medizin 10. Mai 2012

Zielgerichtete Therapien für Rheumatoide Arthritis und weitere Autoimmunerkrankungen im Fokus der Forschung

Das in den internationalen EULAREmpfehlungen zur Behandlung der RA festgehaltene „Tight Control“-Konzept schreibt ein engmaschiges Monitoring der Krankheitsaktivität innerhalb von 12 Wochen und im Bedarfsfall eine Anpassung der Therapie vor.(1) Zudem konnte man in Studien zu Biologika feststellen, dass ein Therapieansprechen nach 12 Wochen mit der langfristigen Prognose korreliert – je besser das Ansprechen zu Woche 12, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer niedrigen Krankheitsaktivität nach einem Jahr. (2)

Medizin 10. Mai 2012

Mädchen und Mütter frühzeitig über die HPV-Impfung aufklären

Impfungen gehören zu den kosteneffektivsten Präventionsmaßnahmen im Gesundheitswesen, dennoch sind hohe Impfraten keine Selbstverständlichkeit. „Trotz des wirksamen und langanhaltenden Impfschutzes vor Humanen Papillomviren (HPV), liegt in Deutschland die Impfrate bei nur ca. 30 Prozent. Und dies, obwohl die Ständige Impfkommission (STIKO) bereits seit 2007 eine Impfempfehlung für alle Mädchen von 12 bis 17 Jahren gegen die HPV-Typen 16 und 18 ausgesprochen hat [1]“, betonte Prof. Dr. Elmar A. Joura auf dem Symposium von Sanofi Pasteur MSD im Rahmen des 30. Jahrestreffens der European...

Medizin 10. Mai 2012

Schlaganfallbeauftragter soll Kommunikation zwischen Versorgern, Patient und Angehörigen verbessern

Schlaganfallpatienten benötigen auch nach der Akutbehandlung im Krankenhaus und der Rehabilitation eine langfristige, qualifizierte Nachsorge. Leider können viele Betroffene darauf heute nicht bedarfsgerecht zurückgreifen, weil den Betroffenen und Angehörigen oftmals schon ein qualifizierter Ansprechpartner für die vielfältigen, individuell aber sehr unterschiedlichen Versorgungserfordernisse fehlt. Um diesem Problem zu begegnen, ist im Rahmen der Berliner Schlaganfall‐Allianz (BSA) ein Aufgabenprofil für einen solchen Ansprechpartner, der „Schlaganfallbeauftragte“ entwickelt worden.

Gesundheitspolitik 10. Mai 2012

Bericht: Aufsicht will Krankenkassen zu Prämienzahlungen zwingen

Viele Krankenkassen schwimmen im Geld. Doch nur wenige schütten Prämien aus. Das könnte sich jetzt ändern. Das Bundesversicherungsamt zieht die Daumenschrauben an. Angesichts ihres Milliardenpolsters wächst der Druck auf einige Krankenkassen, Prämien an ihre Mitglieder auszuschütten. Nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ/Donnerstag) hat das Bundesversicherungsamt (BVA) mehrere Kassen aufgefordert, entsprechende Schritte zu prüfen.

Gesundheitspolitik 10. Mai 2012

BDI verwahrt sich gegen eine Kriminalisierung der Krankenhäuser

DRG-Abrechnungen der Krankenhäuser werden regelhaft und flächendeckend von Ärztinnen und Ärzten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen kontrolliert, mit dem Ziel, Krankenhausabrechnungen zu kürzen. Dabei wird vor allem über die Liegedauer des stationär versorgten Patienten und über die Frage diskutiert, ob die Behandlung nicht hätte ambulant erbracht werden können. Individuelle Ermessensfragen bei der Patientenbehandlung werden hier hinterfragt.

Gesundheitspolitik 10. Mai 2012

Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland: Proteste gegen Pflichtquartal

Zehntausende Medizinstudierende protestieren gegen das Pflichtquartal Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr Am Freitag (11.05.12) entscheidet der Bundesrat über die Änderung der Ärztlichen Approbationsordnung. Dabei soll ein Pflichtabschnitt Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr beschlossen werden, wogegen sich die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) bereits mehrfach deutlich ausgesprochen hat.

Gesundheitspolitik 10. Mai 2012

Vierteiliges Praktisches Jahr für Medizinstudierende gefährdet Qualität der ärztlichen Ausbildung

Nach Abwendung des Pflichttertials Allgemeinmedizin droht den Medizinstudierenden ein vierteiliges Praktisches Jahr (PJ). Der Bundesrat soll am 11. Mai 2012 über ein vierteiliges PJ entscheiden. Das hätte zur Folge, dass die Qualität der medizinischen Ausbildung leidet, warnen die großen fachärztlichen Berufsverbände Deutschlands. Ziel des Praktischen Jahres ist es, dass Studierende ihre theoretischen Kenntnisse in der praktischen Arbeit vertiefen. Ein dreimonatiges „Hereinschnuppern“ nimmt angehenden Ärzten diese Möglichkeit.

Medizin 10. Mai 2012

Nach Infarkt: Körpereigenes Protein schwächt das Herz zusätzlich

Ein körpereigenes Eiweiß schädigt bei chronischer Herzschwäche, z.B. nach einem Herzinfarkt, das angegriffene Herz zusätzlich: Es verringert die Fähigkeit der Herzmuskelzellen, sich zusammenzuziehen, das Herz verliert an Pumpkraft. Die molekularen Zusammenhänge haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um Dr. Philip Raake erforscht und jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Circulation“ veröffentlicht. Das schwächende Protein GRK2, das im Herzen von Patienten mit Herzinsuffizienz in mehr als doppelt so hoher Konzentration wie bei Gesunden vorkommt, ist ein...

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Erster Lockdown seit Monaten – Ab 14 Uhr dürfen die Berchtesgadener nur noch aus trifftigen Gründen ihre Wohnungen verlassen (dpa, 20.10.2020).
  • Erster Lockdown seit Monaten – Ab 14 Uhr dürfen die Berchtesgadener nur noch aus trifftigen Gründen ihre Wohnungen verlassen (dpa, 20.10.2020).