Donnerstag, 27. April 2017
Navigation öffnen

Patientenbereich

10. April 2017 Fürsorgliche Begleitung am Lebensende: Eine neue Kurzinformation informiert

Nur wenige Menschen denken bei guter Gesundheit über das Sterben und ihre letzte Lebenszeit nach. Möglicherweise verbinden sie Ängste damit, wie abhängig von Maschinen oder Entscheidungen anderer zu sein. Die nun vorliegende Kurzinformation vermittelt anschaulich, welche Möglichkeiten der Unterstützung es am Lebensende gibt.
Sterbende und Schwerkranke sollen ihre verbleibende Lebenszeit in Würde und Geborgenheit verbringen. Das ist Aufgabe der Palliativversorgung. Vor allem geht es darum, Beschwerden wie Schmerzen wirksam zu lindern, unnötige Belastungen durch Untersuchungen und Behandlungen zu vermeiden und Betroffene psychosozial und spirituell zu begleiten. Behutsam wird dabei erwogen, welche Maßnahmen helfen – und welche nicht. Wie dies geschieht, wer daran beteiligt ist und wo Sterbende betreut werden können, beschreibt die Kurzinformation.
 
Die Information gibt zudem Hinweise, wie jeder einzelne mit einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht seinen letzten Lebensabschnitt gestalten kann. Dies betrifft Festlegungen zum Einsatz lebensverlängernder Maßnahmen, aber auch die Frage, wer Entscheidungen treffen darf, wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist.
 
Hintergrund zur Reihe „Kurzinformationen für Patienten“
Die Kurzinformationen für Patienten entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer. Sie beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden zusammen mit Experten und Patientenvertretern nach einer festgelegten Methodik entwickelt. Die Informationsblätter stehen als doppelseitiges PDF und als HTML-Version auf dem Patientenportal www.patienten-information.de für jeden kostenlos zur Verfügung.
 
So finden Sie die Information im Internet:
Kurzinformation für Patienten "Fürsorgliche Begleitung: Medizin am Lebensende"
Kurzinformation als Druckversion "Fürsorgliche Begleitung: Medizin am Lebensende"
Methodik und Quellen
Kurzinformationen für Patienten auf Patienten-Information.de

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)


Weitere Beiträge zum Thema

Patientenportal für klinische Studien macht medizinische Forschung für alle transparent und zugänglich

In Deutschland werden jedes Jahr über 500 klinische Forschungsstudien zu neuen Therapien und Medikamenten durchgeführt. Ein Großteil betrifft Volkskrankheiten wie Diabetes, Asthma, COPD, Arthrose oder Schuppenflechte und richtet sich an chronisch kranke Patienten. Leider weiß die Mehrheit dieser Patienten nichts über aktuelle Studien und die Möglichkeiten, die sich daraus für sie ergeben können. Hier setzt das Aufklärungsprinzip von Mondosano an und bietet einfach aufbereitete Informationen zu neuen Therapieformen und Forschungsprojekten. Bei Interesse vermittelt Mondosano den Patienten zusätzlich in eine für ihn geeignete Studie.

Das Kreuz mit dem Kreuz: Auftakt zur Vortragsreihe „Neurochirurgie zum Anfassen“

Rückenschmerzen gelten inzwischen als Volksleiden. Zu langes Sitzen, falsches Heben von Lasten, Übergewicht oder altersbedingte Verschleißerscheinungen: die Ursachen sind vielfältig. Doch bei wem es im Rücken bereits zwickt, der läuft unter Umständen Gefahr, dass es mit der Zeit schlimmer wird oder sogar ein Bandscheibenschaden dazukommt. Beim ersten Vortrag der Reihe „Neurochirurgie zum Anfassen“ (24.2., 18:00 Uhr, Stadthaus Ulm) der Ulmer Universitätsklinik für Neurochirurgie wird der Wirbelsäulenspezialist Dr. Christoph Grimm über häufige Rückenleiden wie Bandscheibenvorfälle sprechen und Behandlungsoptionen erläutern. Der Eintritt ist frei.

Weltnierentag 2017: Übergewicht geht an die Nieren!

Am 09. März ist Weltnierentag: Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren - Dialyse oder Transplantation – angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden treffen, besonders gefährdet sind allerdings Menschen mit Übergewicht. Die Zahl der durch Übergewicht verursachten Nierengewebsschäden hat sich in den vergangenen 30 Jahren bereits verzehnfacht!

Plötzlicher Blutdruck-Anstieg: Wann den Notarzt (112) rufen?

Regelmäßiges Blutdruckmessen ist die wichtigste Vorsorgemaßnahme, um die schwerwiegenden Folgen eines unbehandelten Bluthochdrucks wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Vorhofflimmern oder Nierenschädigung zu verhindern. Besonders problematisch ist es, wenn der Blutdruck plötzlich ansteigt und Werte in Ruhe z. B. von 190-200 mmHg (oberer Wert) oder mehr erreicht. Für Patienten entscheidend für das weitere Vorgehen in dieser beunruhigenden Situation ist, ob der hohe Blutdruck nur mit geringfügigen Missempfindungen wie Gesichtsröte, leichtem Kopfweh, Unruhegefühl, schnellerem Schwitzen unter Belastung auftritt und der Patient keine ernsten Beschwerden hat. Dann handelt es sich um eine Bluthochdruck-Krise.

Rolle der Selbstmotivation bei schweren Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD

Neben den oft schweren körperlichen Einschränkungen leiden Patienten mit einer chronischen Lungenerkrankung häufig auch an starken seelischen und psychischen Belastungen. Die Angst vor Atemnot, vor dem Fortschreiten der Krankheit oder vor sozialer Ausgrenzung kann auf Dauer Mutlosigkeit und Depressionen nach sich ziehen. Ein Teil der Therapie kann daher auch die Behandlung psychischer Belastungen sein sowie das Erlernen von Ansätzen, sich in schwierigen Zeiten selbst zu motivieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Diabetiker sollten regelmäßig ihren Puls messen

Oft werden Menschen von einem Schlaganfall getroffen, weil sie Vorhofflimmern haben, ohne es zu wissen. Vorhofflimmern tritt bei über der Hälfte aller Patienten ohne Symptome oder Beschwerden auf. Unbehandelt und ohne schützende Wirkung gerinnungshemmender Medikamente sind sie schutzlos dem Schlaganfall ausgesetzt. Jedes Jahr verursacht Vorhofflimmern etwa 30.000 Schlaganfälle. Vorhofflimmern ist auch eine häufige Herzrhythmusstörung bei Diabetikern, die Schätzungen zufolge ein um 34% erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern haben.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Fürsorgliche Begleitung am Lebensende: Eine neue Kurzinformation informiert"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!