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18. Oktober 2018 Bei Cortisontherapie Knochendichte im Blick behalten

 Wer dauerhaft ein Cortisonpräparat einnehmen muss, sollte regelmäßig seine Knochendichte messen lassen. Darauf weist Prof. Frank Buttgereit, Rheumatologe an der Charité, in der Zeitschrift „mobil“ (Ausgabe 5/2018) hin. Eine längere und höher dosierte Cortisongabe kann sich negativ auf die Knochendichte auswirken. Eine erste Untersuchung dieser kann unter Umständen schon drei Monate nach Beginn der Therapie sinnvoll sein, erklärt Buttgereit. Patienten besprechen das am besten mit ihrem behandelnden Arzt.
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt bei medizinischer Notwendigkeit die Kosten für die Knochendichtemessung, wenn der Arzt über eine Genehmigung zur Erbringung und Abrechnung dieser Leistung verfügt, erklärt der GKV-Spitzenverband. Versicherte können sich bei der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung erkundigen, welche Ärzte eine solche Genehmigung haben.

Wer neben den regelmäßigen Kontrollen auch selbst etwas für die Stabilität seiner Knochen tun will, sollte sie belasten - das fördert den Knochenaufbau. Außerdem können betroffene Patienten auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D und Calzium achten.

dpa


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