Donnerstag, 24. August 2017
Navigation öffnen

Patientenbereich

09. Januar 2017 Depression – verstecken ist kein Ausweg

Unter dem Titel „Depression – verstecken ist kein Ausweg“ macht das Freiburger Bündnis gegen Depression mit einer Kampagne auf sein Anliegen aufmerksam. Prof. Berger, Vorsitzender des Freiburger Bündnisses e.V. gegen Depression betont, dass depressive Störungen, obwohl sie zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland gehören, hinsichtlich ihrer Bedeutung noch immer stark unterschätzt werden. Dabei hat gerade erst eine weltweit durchgeführte Studie der WHO („Global burden of disease“) gezeigt: Depressionen sind eine der größten Volkskrankheiten.
Bereits heute sind ca. 6% der Bevölkerung in der Altersgruppe zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland an einer Depression erkrankt, die behandlungsbedürftig ist. Nicht eingerechnet Menschen, die in jüngeren oder älteren Jahren ebenfalls erkranken, kommt man auf ca. 4 Millionen Betroffene. Doch die wenigsten Menschen sprechen über dieses Thema. Damit sich dies ändert, hat das Freiburger Bündnis gegen Depression e.V. eine aufmerksamkeitsstarke Online-Kampagne entwickelt, die Betroffene, Familien und Freunde dazu ermutigen soll, sich Rat und Hilfe zu holen. Der Wunsch der Init iatoren: Möglichst viele Menschen sollen das Video der Kampagne teilen (oder den dazugehörigen Hashtag verwenden), um die Sensibilität für das Thema Depression zu erhöhen. Das Ziel dabei: Die Botschaft, dass Verstecken kein Ausweg aus einer Depression sein kann, soll mit allen geteilt werden, die jeden Tag diesen schweren Kampf führen müssen.

Mehr informationen unter: www.deinwegraus.de

Freiburger Bündnis gegen Depression e.V.


Stichwörter

Weitere Beiträge zum Thema

Patientenportal für klinische Studien macht medizinische Forschung für alle transparent und zugänglich

In Deutschland werden jedes Jahr über 500 klinische Forschungsstudien zu neuen Therapien und Medikamenten durchgeführt. Ein Großteil betrifft Volkskrankheiten wie Diabetes, Asthma, COPD, Arthrose oder Schuppenflechte und richtet sich an chronisch kranke Patienten. Leider weiß die Mehrheit dieser Patienten nichts über aktuelle Studien und die Möglichkeiten, die sich daraus für sie ergeben können. Hier setzt das Aufklärungsprinzip von Mondosano an und bietet einfach aufbereitete Informationen zu neuen Therapieformen und Forschungsprojekten. Bei Interesse vermittelt Mondosano den Patienten zusätzlich in eine für ihn geeignete Studie.

Das Kreuz mit dem Kreuz: Auftakt zur Vortragsreihe „Neurochirurgie zum Anfassen“

Rückenschmerzen gelten inzwischen als Volksleiden. Zu langes Sitzen, falsches Heben von Lasten, Übergewicht oder altersbedingte Verschleißerscheinungen: die Ursachen sind vielfältig. Doch bei wem es im Rücken bereits zwickt, der läuft unter Umständen Gefahr, dass es mit der Zeit schlimmer wird oder sogar ein Bandscheibenschaden dazukommt. Beim ersten Vortrag der Reihe „Neurochirurgie zum Anfassen“ (24.2., 18:00 Uhr, Stadthaus Ulm) der Ulmer Universitätsklinik für Neurochirurgie wird der Wirbelsäulenspezialist Dr. Christoph Grimm über häufige Rückenleiden wie Bandscheibenvorfälle sprechen und Behandlungsoptionen erläutern. Der Eintritt ist frei.

Weltnierentag 2017: Übergewicht geht an die Nieren!

Am 09. März ist Weltnierentag: Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren - Dialyse oder Transplantation – angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden treffen, besonders gefährdet sind allerdings Menschen mit Übergewicht. Die Zahl der durch Übergewicht verursachten Nierengewebsschäden hat sich in den vergangenen 30 Jahren bereits verzehnfacht!

Das könnte Sie auch interessieren

Pilotprojekt: Stuhlkarten-Screening mit einfacher Farbkarte

Genial einfach: Anfang Dezember 2016 wurden 100.000 so genannte Stuhlkarten zur Früherkennung der Gallengangatresie an alle stationären niedersächsischen Geburtskliniken verschickt und dort von Kinderärzten, Gynäkologen und Hebammen in das „Gelbe Heft“ eingelegt. „Dieses Projekt ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie mit einfachen Mitteln und ohne großen technischen Aufwand ein maximaler Erfolg erzielt werden kann. Mit übersichtlich gestalteten Karten wird es Eltern leicht gemacht, sich über die Gesundheit ihres neugeborenen Kindes ein Bild zu machen – und so bei Krankheitssymptomen dafür sorgen zu können, dass ihr Kind rasch behandelt und dessen Leben solange wie möglich erhalten werden kann,“ erklärte die Niedersächsische Gesundheitsministerin Cornelia Rundt am Donnerstag, 19. Januar 2017, bei einem Pressegespräch in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Experten der Klinik für Kinderchirurgie und der Techniker Krankenkasse stellten mit Unterstützung der Ärztekammer Niedersachsen die Einführung des bundesweit einmaligen Pilotprojektes vor.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Depression – verstecken ist kein Ausweg"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!