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02. Juli 2018 Notfall ohne Lebensgefahr: Ärztlicher Bereitschaftsdienst kann helfen

Nicht jeder Notfall ist zwingend ein Fall für die Notaufnahme im Krankenhaus. Wer außerhalb der Sprechzeiten ärztliche Hilfe braucht, kann sich bei Beschwerden ohne Lebensgefahr an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden. Er ist bundesweit in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen unter der Nummer 116 117 erreichbar.
Das Angebot richtet sich an Patienten, deren Erkrankung nicht lebensbedrohlich ist, die aber nicht bis zum nächsten Tag auf eine ärztliche Behandlung warten können, erläutern die Verbraucherzentralen im Internet. Dies gelte etwa für hohes Fieber bei grippalen Infekten, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall bei Magen-Darm-Erkrankungen oder starken Kopfschmerzen bei Migräne.

Bei Notfällen wie einem Herzinfarkt, Schlaganfall, Vergiftungen und schweren Unfällen sollten Angehörige jedoch nicht zögern und gleich den Rettungsdienst unter der Nummer 112 rufen.

Beim Bereitschaftsdienst verweist die Anrufzentrale, je nach Postleitzahl, an die jeweiligen Bereitschaftspraxen oder schickt in dringenden Fällen einen fahrenden ärztlichen Dienst nach Hause. Der Bereitschaftsdienst ist flächendeckend in Deutschland im Einsatz, die Behandlung übernehmen niedergelassene Ärzte. Die Kosten werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen getragen.

dpa


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